
Putins blutige Antwort auf Friedensbemühungen: Russischer Angriff trifft EU-Vertretung in Kiew
Während Donald Trump und europäische Staatschefs den Druck auf Wladimir Putin erhöhen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, antwortet der Kreml mit brutaler Gewalt. Bei einem massiven russischen Angriff auf Kiew wurden mindestens zwölf Menschen getötet und die Gebäude der EU- und britischen Vertretungen schwer beschädigt. Diese Eskalation zeigt einmal mehr, dass Putin keinerlei Interesse an echten Friedensverhandlungen hat.
Diplomatische Einrichtungen im Visier
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erhob schwere Vorwürfe gegen Russland: Die Angriffe hätten gezielt Diplomaten ins Visier genommen – ein klarer Verstoß gegen die Wiener Konvention. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete den Angriff als "bewusste Entscheidung zur Eskalation" und als Verhöhnung aller Friedensbemühungen. Als Reaktion wurde der russische Botschafter in Brüssel einbestellt.
Die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernova, berichtete von schweren Schäden durch die Druckwelle des "massiven" Angriffs mit Drohnen und ballistischen Raketen. Glücklicherweise blieben EU-Mitarbeiter unverletzt, doch die Botschaft ist klar: Russland schreckt vor nichts zurück.
Europas entschlossene Reaktion
Die europäischen Reaktionen fielen einhellig aus. Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilte die "sinnlosen" Angriffe und betonte, Putin töte Kinder und Zivilisten und sabotiere jede Hoffnung auf Frieden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von "Terror" und "Barbarei". Der deutsche Außenminister Johann Wadephul kündigte bei einer Pressekonferenz in Estland an, dass diese Angriffe "nicht ohne Konsequenzen bleiben" könnten.
"Die Angriffe sind völlig inakzeptabel. Sie werden unsere Unterstützung für die Ukraine in keiner Weise erschüttern."
Diese Worte der EU-Kommissionssprecherin Arianna Podestà zeigen die Entschlossenheit Europas. Trotz der direkten Bedrohung bleiben die diplomatischen Mitarbeiter in der Ukraine – ein starkes Signal der Solidarität.
Trumps Friedensbemühungen stoßen auf taube Ohren
Der Zeitpunkt des Angriffs ist besonders brisant. Gerade jetzt verstärkt Trump seine Bemühungen um einen Friedensschluss. Nach einem Treffen mit Wolodymyr Selenskyj und wichtigen europäischen Unterstützern im Weißen Haus am 18. August signalisierte die Trump-Administration ihre Unterstützung für eine europäisch geführte Truppe zur Sicherung der Ukraine.
Doch während Trump von einem baldigen trilateralen Treffen mit Putin und Selenskyj sprach und behauptete, der Russe habe zugestimmt, zeigt die Realität ein anderes Bild. Kreml-Beobachter zweifeln zu Recht an Putins Absichten. Der russische Präsident zögert, verschleppt direkte Treffen mit Selenskyj und verdoppelt seine Forderungen. Moskau verlangt weiterhin die Abtretung der gesamten Donbass-Region – einschließlich strategisch wichtiger Gebiete, die Russland gar nicht kontrolliert.
Die wahre Botschaft des Kremls
Am Mittwoch lehnte Russland auch die Idee europäischer Friedenstruppen in der Ukraine ab – im direkten Widerspruch zu Trumps Behauptungen. Der gestrige Angriff auf Kiew ist Putins unmissverständliche Antwort auf alle Friedensbemühungen: Er will keinen Frieden, er will die totale Unterwerfung der Ukraine.
Während die EU-Verteidigungsminister in Kopenhagen über weitere Sanktionen und Unterstützung für die Ukraine beraten, wird eines immer deutlicher: Die bisherige Politik der zurückhaltenden Unterstützung reicht nicht aus. Europa muss endlich verstehen, dass man mit einem Aggressor wie Putin nicht verhandeln kann. Die Ukraine braucht nicht nur warme Worte, sondern massive militärische Unterstützung, um sich gegen diese barbarischen Angriffe zu verteidigen.
Die Schäden an den diplomatischen Vertretungen sind mehr als nur materielle Zerstörung – sie sind ein direkter Angriff auf die internationale Ordnung. Wenn Europa und die USA jetzt nicht entschlossen handeln, wird Putin seine Aggression fortsetzen. Die Zeit für halbherzige Maßnahmen ist vorbei. Es braucht eine klare, harte Antwort auf Putins Kriegsverbrechen.
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