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Propaganda im Klassenzimmer: Wie der WDR linksradikale Aktivisten an deutschen Schulen schönredet

Propaganda im Klassenzimmer: Wie der WDR linksradikale Aktivisten an deutschen Schulen schönredet

Es ist ein Lehrstück über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland: Der Westdeutsche Rundfunk lässt linksradikale Aktivisten in seiner „Lokalzeit Dortmund" auftreten, als handle es sich um pädagogische Helden – und wenn unbequeme Fragen kommen, wird die eigene Berichterstattung nachträglich umgeschrieben. Was sich der mit Zwangsbeiträgen finanzierte Sender hier leistet, sprengt jeden vernünftigen Maßstab von Objektivität und journalistischer Sorgfaltspflicht.

Ein Bus mit politischer Schlagseite – und ein Sender, der applaudiert

Der sogenannte „Adenauer SRP+"-Bus des „Zentrums für politische Schönheit" tourt derzeit durch deutsche Schulen. Sein erklärtes Ziel: ein Verbot der AfD, immerhin der zweitstärksten politischen Kraft des Landes. Im Inneren des Gefährts, das einem Gefangenentransporter nachempfunden ist, sitzt eine Puppe der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel hinter Gittern. Daneben prangt eine Aufforderung an die Schüler, die „Gefangene 18/088" zu ihrer angeblich „braunen faschistoiden Gesinnung" zu verhören. Eine künstliche Intelligenz generiert dazu Antworten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: An staatlichen Schulen werden Kinder eingeladen, Inszenierungen über die Inhaftierung gewählter Bundestagsabgeordneter durchzuspielen.

Und was macht der WDR? Er filmt das Spektakel und liefert dazu einen Beitrag, der jede Distanz vermissen lässt. „Menschenrechte, Demokratie und Antirassismus, da können unsere Kinder gar nicht genug darüber lernen", säuselt die Moderatorin in der Anmoderation. Vom Inhalt des Busses, von der Weidel-Puppe in der Zelle, von den eindeutig parteipolitischen Stoßrichtungen – kein kritisches Wort. Stattdessen warme Worte über „politische Aufklärungsarbeit" und „demokratische Prozesse".

Wenn der gebührenfinanzierte Sender beim Lügen ertappt wird

Pikant wird die Sache erst richtig, als der Sender auf die berechtigte Kritik antwortet. Auf die Frage, wie die einseitige Darstellung mit den Programmgrundsätzen vereinbar sei – schließlich verpflichtet sich der WDR auf Objektivität und Unparteilichkeit –, behauptete die Pressestelle, im Beitrag werde sehr wohl „erwähnt und eingeordnet", dass das Zentrum „zum Teil umstrittene Aktionen" mache. Ein bemerkenswerter Satz. Denn wer sich die Sendung tatsächlich ansieht, stellt fest: Diese Einordnung existiert schlicht nicht. Sie ist eine Behauptung aus der Luft gegriffen, eine nachträgliche Rechtfertigung, die mit der Realität des Beitrags nichts zu tun hat.

Stattdessen lobt die Off-Sprecherin die Aktivisten dafür, sich „ehrenamtlich für Demokratie, Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus" einzusetzen. Selbst der einzige kurze Hinweis auf „klare politische Statements" wird sofort entschärft – durch einen Schulkoordinator, der bekundet, damit kein Problem zu haben. Diskussion beendet, kritische Distanz Fehlanzeige.

Heimliche Korrektur in der Mediathek

Besonders entlarvend: In der Online-Fassung wurde eine Bildsequenz still und leise herausgeschnitten – „aus redaktionellen Gründen", wie es so schön heißt. Verschwunden ist die Szene, in der Schüler Antifa-Buttons mit der Aufschrift „Fck Nzs" basteln. Offenbar dämmerte irgendjemandem in der Redaktion, dass dieses Bild die These vom angeblich neutralen Demokratieunterricht endgültig unhaltbar machen würde. Doch statt offen einzuräumen, dass hier Grenzen überschritten wurden, wird klammheimlich nachgebessert und nach außen weiter gelogen.

Der Beutelsbacher Konsens – ein verstaubtes Relikt?

Erinnert sich eigentlich noch jemand an den Beutelsbacher Konsens? Jenes pädagogische Grundprinzip aus dem Jahr 1976, das politische Bildung an deutschen Schulen seit Jahrzehnten regeln soll? Es verbietet die Überwältigung der Schüler im Sinne erwünschter Meinungen, fordert Kontroversität und stellt die Mündigkeit des Schülers in den Mittelpunkt. Wenn ein Aktivistenkollektiv mit einer Puppe der Oppositionsführerin in einer Gefängniszelle vor die Schule rollt, hat das mit Bildung nichts mehr zu tun. Es ist politische Indoktrination in Reinform, durchgeführt mit dem Wohlwollen von Schulleitungen und gefeiert vom Staatsfunk.

Man stelle sich nur einmal vor – und das ist das entscheidende Gedankenexperiment –, ein konservatives Kollektiv würde einen Bus mit Puppen führender Grünen-, SPD- oder CDU-Politiker in Gefängniszellen vor Schulen parken. Die Reaktion wäre vorhersehbar: Empörung, Strafanzeigen, Verfassungsschutzberichte, möglicherweise frühmorgendliche Hausdurchsuchungen. Hier aber, bei der ideologisch genehmen Richtung, herrscht behagliches Schweigen. Diese Doppelmoral ist es, die viele Bürger zu Recht zur Weißglut treibt.

Das Vertrauen verspielt

Der WDR ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Ein öffentlich-rechtlicher Apparat, finanziert durch Zwangsbeiträge in Höhe von über zehn Milliarden Euro jährlich, der sich längst nicht mehr an seine eigenen Programmgrundsätze hält. Stattdessen erleben wir eine immer offener zur Schau getragene parteiische Berichterstattung, die einer Hälfte der Bevölkerung permanent vor Augen führt, dass sie die falschen Meinungen hat. Die Folgen sind absehbar: Vertrauensverlust, Politikverdrossenheit und – wie die Wahlergebnisse zeigen – ein Erstarken genau jener politischen Kräfte, die dieser Aktivismus eigentlich bekämpfen will. Die Redaktion ist überzeugt, dass diese Einschätzung weite Teile der Bevölkerung teilen, die das Treiben in den Sendeanstalten mit wachsendem Unmut verfolgen.

Was hier in Hamm passiert ist, ist mehr als eine schlechte Sendung. Es ist ein Sinnbild für den schleichenden Umbau des Bildungswesens zu einer Erziehungsanstalt politisch korrekter Gesinnung. Und es ist ein Weckruf für alle, die noch an die Idee einer pluralistischen Demokratie glauben, in der Schule der Ort des Denkenlernens ist – und nicht des Nachsprechens vorgefertigter Meinungen.

Werte, die kein Aktivistenbus erschüttern kann

In Zeiten, in denen Sprachrohre des Establishments offen Partei ergreifen und die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus restlos verwischt wird, gewinnen Beständigkeit und Unabhängigkeit eine ganz neue Bedeutung. Wer dem politischen Zeitgeist und seinen medialen Verstärkern misstraut, sucht nach Werten, die nicht von Tagesstimmungen, Sendeanstalten oder Aktivistenbussen abhängig sind. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören seit Jahrtausenden zu diesen verlässlichen Konstanten – ein Anker in unruhigen Zeiten und eine sinnvolle Beimischung in jedem breit aufgestellten Vermögensportfolio.

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