
Pornografie im Klassenzimmer: Queere Aktivisten wollen Schwulen-Pornos „nur versehentlich" an Schüler verteilt haben
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: In einer neunten Klasse einer sächsischen Oberschule sollen zwei Aktivistinnen der „Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken" pornografisches Material mit homosexuellem Inhalt an Minderjährige verteilt haben. Und die offizielle Erklärung? Es sei ein Versehen gewesen. Ein Magazin mit expliziten sexuellen Darstellungen habe sich ganz zufällig unter das Bastelmaterial gemischt. Wer das glaubt, der glaubt vermutlich auch, dass sich Steuererhöhungen von selbst zurücknehmen.
Der Vorfall an der Oberschule Schleife
Was sich an der Oberschule Schleife im sächsischen Landkreis Görlitz zugetragen hat, liest sich wie ein Albtraum für jeden verantwortungsbewussten Elternteil. Im Rahmen einer Projektwoche, die ursprünglich vom 16. bis 20. März stattfinden sollte, besuchten zwei Aktivistinnen des Berliner Landesverbands der „Falken" die Schule. Die Kinder sollten eine Bildercollage zum Thema „Mut" erstellen und erhielten dafür Bastelmaterialien – darunter diverse Zeitschriften. Unter diesen Zeitschriften befand sich offenbar auch das Magazin „QUEER SEX – whatever the fuck you want!", dessen erklärtes Ziel es sei, „möglichst viele Menschen zur Selbstbefriedigung zu animieren oder einfach die Freude am Sex zu vermitteln".
Man halte kurz inne und vergegenwärtige sich die Situation: Erwachsene Aktivistinnen packen Material für einen Schulworkshop mit Minderjährigen zusammen – und niemand bemerkt, dass zwischen Buntpapier und Klebstoff ein pornografisches Magazin liegt? Die Bundesvorsitzende der Falken, Micki Börchers, behauptet in einer Presseerklärung, das Material sei „versehentlich" unter die Bastelmaterialien geraten. Die Aktivistinnen hätten sofort eingegriffen, als die Schüler das Magazin entdeckten.
Die fadenscheinige Ausrede der „Falken"
Die Erklärung der Organisation strotzt dabei nur so vor dem üblichen Genderjargon. Von „Schüler*innen" und „Pädagog*innen" ist die Rede, als könne man mit ideologisch aufgeladener Sprache den eigentlichen Skandal übertünchen. Man bedauere, dass das Magazin „zu Unwohlsein bei den Jugendlichen geführt haben kann". Zu Unwohlsein. Als hätte man den Kindern versehentlich lauwarmen Kakao serviert und nicht pornografische Inhalte vor die Nase gelegt.
Besonders pikant: Die beiden Verantwortlichen sollen sich gegenüber der Klasse als „non-binär" bezeichnet und von den Schülern die Verwendung von Pronomen statt Vornamen gefordert haben. Hier zeigt sich ein Muster, das nachdenklich stimmen sollte. Es geht offenkundig nicht um Basteln und Mut, sondern um die ideologische Beeinflussung von Minderjährigen. Dass dabei auch noch Antifa-Material und AfD-feindliches Material verteilt worden sein soll, rundet das Bild einer politischen Indoktrinationsveranstaltung ab.
Amadeu-Antonio-Stiftung zieht sich zurück
Die Projektwoche wurde von der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert – jener Organisation, die sich gerne als Bollwerk gegen Extremismus inszeniert, aber offenbar keine Probleme damit hatte, ein Projekt zu finanzieren, bei dem am Ende Pornografie an Minderjährige gelangte. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe stellte die Stiftung die Förderung ein und löschte den Hinweis auf das Projekt kurzerhand von ihrer Website. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Polizeiliche Ermittlungen eingeleitet
Immerhin: Die Polizei ermittelt inzwischen nach Paragraf 184 des Strafgesetzbuches wegen des Verdachts, pornografische Inhalte an Minderjährige verbreitet zu haben. Die beiden Aktivistinnen wurden von ihren Aufgaben entbunden. Die Schulleitung erklärte, der Vorfall sei auf Grundlage des zuvor eingereichten Projektangebots nicht vorhersehbar gewesen – was die Frage aufwirft, wie gründlich solche externen Angebote eigentlich geprüft werden, bevor man fremde Ideologen auf die eigenen Schüler loslässt.
Kein Einzelfall – die „Falken" und ihre Geschichte
Wer nun denkt, es handle sich um einen bedauerlichen Einzelfall, der irrt gewaltig. Bereits 1969 sorgten die Falken für einen veritablen Skandal, als Betreuer einer Ferienfreizeit mit 1.700 Kindern und Jugendlichen Pornofilme vorführten, ohne Wissen der Eltern die Geschlechtertrennung in den Zelten aufhoben und sexuelle Handlungen zwischen den Teilnehmern tolerierten. Das damalige „Sündencamp" wurde zum Politikum ersten Ranges und beschäftigte sogar das Berliner Abgeordnetenhaus. Mehr als ein halbes Jahrhundert später scheint sich die Geschichte auf erschreckende Weise zu wiederholen.
Dieser Vorfall wirft ein grelles Schlaglicht auf ein grundsätzliches Problem: Unter dem Deckmantel von Toleranz, Vielfalt und Demokratieförderung dringen zunehmend ideologisch motivierte Akteure in unsere Schulen ein. Sie nutzen Projektwochen und Workshops, um Kinder mit Inhalten zu konfrontieren, die nichts – aber auch gar nichts – in einem Klassenzimmer verloren haben. Eltern, die ihre Kinder morgens zur Schule schicken, müssen sich darauf verlassen können, dass dort Bildung stattfindet und keine sexuelle Umerziehung.
Es ist höchste Zeit, dass die Politik hier klare Grenzen zieht. Externe Projekte an Schulen müssen strenger kontrolliert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Unsere Kinder sind kein Experimentierfeld für die Fantasien selbsternannter Weltverbesserer. Wer Pornografie an Minderjährige verteilt – ob „versehentlich" oder nicht –, gehört nicht in ein Klassenzimmer, sondern vor ein Gericht.

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