
Politisches Erdbeben: AfD erreicht bei Forsa historische 28 Prozent â Merz im freien Fall

Was sich seit Monaten in den Umfragen abzeichnet, verdichtet sich nun zur politischen Gewissheit: Die Bundesrepublik erlebt eine tektonische Verschiebung ihrer Parteienlandschaft. In der jĂŒngsten Forsa-Erhebung fĂŒr n-tv und RTL klettert die AfD auf den neuen Rekordwert von 28 Prozent und enteilt der Union â die einst stolze Volkspartei CDU/CSU verharrt bei dĂŒrftigen 22 Prozent. Sechs Prozentpunkte Vorsprung. Das sind keine Schwankungen mehr im Bereich der Fehlertoleranz. Das ist eine Ansage.
Die Union auf historischem Tiefststand
FĂŒr die Christdemokraten markiert dieser Wert den schwĂ€chsten Stand in einer bundesweiten Forsa-Umfrage seit Januar 2022. Bemerkenswert dabei: Damals befand sich die Union in der Opposition und musste sich erst aus dem Schatten der Merkel-Ăra befreien. Heute regiert sie â und der Absturz vollzieht sich im Kanzleramt. Friedrich Merz, der mit dem Versprechen eines konservativen Politikwechsels angetreten war, sieht zu, wie ihm die WĂ€hlerschaft scharenweise davonlĂ€uft. Wer Schwarz wĂ€hlt und Rot bekommt, der wendet sich ab. So einfach ist die Rechnung der Demoskopen.
85 Prozent Unzufriedenheit â ein Kanzler im Sinkflug
Die Zahlen zur Kanzlerzufriedenheit lesen sich wie ein politischer Nachruf zu Lebzeiten: 85 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden. Gerade einmal 14 Prozent stellen ihm ein passables Zeugnis aus. Ein Wert, der nochmals um einen Prozentpunkt zugelegt hat â nach oben, versteht sich. Der Mann, der das Kanzleramt mit einem Erneuerungsversprechen eroberte, scheitert an genau jenem Anspruch, der ihn ins Amt trug. Migrationspolitik, Schuldenpaket, Energiewende â die Liste der gebrochenen oder verwĂ€sserten Versprechen ist mittlerweile lĂ€nger als jede RegierungserklĂ€rung.
Die Koalition ohne Mehrheit â ein Regieren auf Abruf
Union und SPD kommen gemeinsam auf magere 34 Prozent. Eine Regierungskoalition, die im Volk keine Mehrheit mehr findet, regiert faktisch gegen das eigene Mandat. Die SPD klebt bei katastrophalen 12 Prozent fest â ein Wert, der den einstigen Genossen die Schamesröte ins Gesicht treiben mĂŒsste, sofern dort ĂŒberhaupt noch jemand das SchĂ€men beherrscht. Die GrĂŒnen verlieren leicht und stehen drittstĂ€rkste Kraft, der kurze Höhenflug nach Ăzdemirs Triumph in Baden-WĂŒrttemberg flacht spĂŒrbar ab. Die Linke profitiert mit 11 Prozent vom diffusen Protestpotenzial, das BSW kehrt zwar in die Sichtbarkeit zurĂŒck, bleibt aber mit drei Prozent ein Phantom. Die FDP? Vier Prozent â politisch ist die Partei lĂ€ngst beerdigt, das BegrĂ€bnis hat sie nur noch nicht selbst bemerkt.
Insa bestĂ€tigt den Trend â die AfD wird zur dominanten Kraft
Die Forsa-Zahlen sind kein AusreiĂer. Das Institut Insa hatte zuvor sogar 29 Prozent fĂŒr die AfD gemessen â ebenfalls ein Rekordwert. Wenn zwei voneinander unabhĂ€ngige Erhebungen ein derart deutliches Bild zeichnen, dann handelt es sich nicht mehr um statistisches Rauschen. Es handelt sich um eine politische RealitĂ€t, die das Berliner Establishment so gerne verdrĂ€ngen wĂŒrde â und doch nicht lĂ€nger ignorieren kann.
Tankrabatt: Wenn die BĂŒrger klĂŒger sind als die Regierung
Bemerkenswert ist ein weiteres Detail der Umfrage: 63 Prozent der Befragten befĂŒrworten eine VerlĂ€ngerung der Mineralölsteuersenkung, die seit dem 1. Mai gilt. Nur 33 Prozent lehnen sie ab. Eine klare Mehrheit â und doch hat die Bundesregierung die VerlĂ€ngerung explizit ausgeschlossen. Es ist exemplarisch fĂŒr den Zustand der Regierungspolitik: Wo der BĂŒrger Entlastung will, plant Berlin neue Belastungen. Wo MaĂnahmen Anklang finden, werden sie abgesĂ€gt. Wer regiert hier eigentlich fĂŒr wen?
Das Vertrauen schmilzt schneller als die Reserven
Die politische Lage Deutschlands gleicht zunehmend einer HĂ€ngepartie. Eine Regierung ohne RĂŒckhalt, ein Kanzler ohne Zustimmung, eine gröĂte Oppositionspartei, die in den Umfragen davonzieht â und gleichzeitig eine Wirtschaftspolitik, die mit 500 Milliarden Euro Sondervermögen die Schuldenuhr in den roten Bereich treibt, obwohl genau das Gegenteil versprochen wurde. Die Inflation wird die Folge sein, die Kaufkraft der BĂŒrger das Opfer. Generationen werden zahlen, was eine politisch verzwergte FĂŒhrungsschicht heute beschlieĂt.
In Zeiten, in denen das Vertrauen in Politik und WĂ€hrung erodiert, suchen verstĂ€ndigerweise immer mehr Menschen nach handfesten Werten â jenseits von politischen Versprechungen und drucklustiger Notenbankpolitik. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als verlĂ€sslicher Anker zur Vermögenssicherung bewĂ€hrt und gehören als sinnvolle Beimischung in jedes breit gestreute Portfolio. Wer einer Regierung nicht mehr traut, sollte zumindest seinen Vermögensgrundstock auf festen Boden stellen.
Hinweis: Dieser Artikel gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben ausdrĂŒcklich keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Investitionsentscheidung umfassend selbst zu informieren oder qualifizierten fachlichen Rat einzuholen. FĂŒr Anlageentscheidungen ist jeder Leser allein verantwortlich.
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