
Politisches Erdbeben: AfD enteilt der Union – Merz verliert dramatisch an Rückhalt
Was sich in den vergangenen Monaten bereits andeutete, ist nun mit Wucht eingetreten: Die AfD hat in der jüngsten YouGov-Umfrage erstmals einen sechs Prozentpunkte breiten Vorsprung vor der Union erkämpft. Während die Partei um Alice Weidel auf satte 28 Prozent klettert, dümpelt die einstige Volkspartei CDU/CSU bei mageren 22 Prozent dahin. Ein politisches Beben, das den Berliner Regierungsapparat bis in die Grundfesten erschüttern dürfte.
Ein Kanzler im freien Fall
Friedrich Merz, einst als Hoffnungsträger einer konservativen Wende gefeiert, erlebt einen Absturz, der seinesgleichen sucht. Lediglich 15 Prozent der Befragten zeigen sich mit seiner Arbeit zufrieden – ein Monat zuvor waren es noch 20 Prozent. Die Quote der Unzufriedenen schoss derweil von 75 auf 81 Prozent in die Höhe. Selbst in den eigenen Reihen bröckelt das Fundament: Die Zustimmung unter Unionswählern sackte binnen kurzer Zeit von 46 auf 38 Prozent ab, bei SPD-Anhängern gar von 24 auf 16 Prozent.
Wer hätte gedacht, dass ein Kanzler, der mit dem Versprechen angetreten war, keine neuen Schulden zu machen, und dann ein 500-Milliarden-Sondervermögen durchpeitschte, derart rasch das Vertrauen seiner Wähler verspielen würde? Die Quittung kommt nun postwendend – und sie fällt deftig aus.
Die Brandmauer wankt – und mit ihr ein politisches Dogma
Bemerkenswert ist die Verschiebung in der Frage der sogenannten Brandmauer. Noch im Februar sprachen sich 54 Prozent der Befragten dafür aus, jegliche Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch auszuschließen. Heute sind es nur noch 46 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Gruppe derer, die dieses ideologische Bollwerk ablehnen, auf 41 Prozent an. 13 Prozent zeigen sich unentschieden.
Besonders pikant: Unter den Unionswählern selbst befürwortet inzwischen nur noch jeder Zweite (50 Prozent) die Brandmauer – vor wenigen Monaten waren es noch 59 Prozent. Der Anteil derer, die eine Koalition mit der AfD für denkbar halten, kletterte von 34 auf 37 Prozent. Die Basis revoltiert leise, aber unaufhaltsam gegen die Funktionärselite ihrer eigenen Partei.
Das Ampel-Erbe und seine politischen Kollateralschäden
Die Gründe für diese tektonische Verschiebung liegen auf der Hand. Die Bürger erleben tagtäglich, wie ihre Heimat unter einer Politik leidet, die nichts mit den Versprechen aus dem Wahlkampf gemein hat. Statt eines echten Kurswechsels gibt es eine GroKo, die in vielen Punkten die Politik der gescheiterten Ampel fortschreibt: Die Klimaneutralität wurde im Grundgesetz festgezurrt, ein 500-Milliarden-Schuldenpaket geschnürt, das kommende Generationen in fiskalische Geiselhaft nimmt, und die Inflation frisst sich unaufhaltsam durch die Geldbörsen der Bürger.
Hinzu kommt eine Sicherheitslage, die in vielen deutschen Städten nur noch als prekär bezeichnet werden kann. Die Kriminalitätsstatistiken erreichen Rekordwerte, Messerangriffe gehören mancherorts zum traurigen Alltag – und die politische Klasse scheint sich lieber mit Symbolpolitik zu beschäftigen, als die elementaren Aufgaben eines Staates zu erfüllen.
SPD und Grüne als Zuschauer der eigenen Bedeutungslosigkeit
Während die AfD und die Union sich ein Duell um die politische Vorherrschaft liefern, dümpeln die einstigen Größen SPD und Grüne bei jeweils 13 Prozent dahin. Die Linkspartei kommt auf elf Prozent, FDP und BSW würden mit jeweils vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die Erosion der etablierten Parteienlandschaft schreitet unaufhaltsam voran – und die Wähler scheinen entschlossen, jenen den Rücken zu kehren, die das Land in seine derzeitige Misere geführt haben.
Was nun, Berlin?
Die Zahlen sind eindeutig, die Botschaft der Bürger unmissverständlich. Ob die politische Kaste in Berlin diese Signale auch zu deuten vermag, steht freilich auf einem anderen Blatt. Möglicherweise wird man stattdessen weiter an einer Brandmauer festhalten, die nicht nur Millionen Wähler ausgrenzt, sondern auch die demokratische Repräsentation eines beträchtlichen Bevölkerungsteils blockiert. Ein gefährliches Spiel, dessen Folgen kaum absehbar sind.
In wirtschaftlich und politisch derart unruhigen Zeiten wenden sich immer mehr Bürger einer bewährten Form der Vermögenssicherung zu: physischen Edelmetallen. Gold und Silber haben seit Jahrtausenden ihren Wert bewahrt – unabhängig davon, welche Regierungen kamen und gingen, welche Währungen zerfielen und welche politischen Experimente scheiterten. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, sollte daher über eine sinnvolle Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen anstellen oder einen qualifizierten Berater konsultieren.

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