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Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:42 Uhr

Pasteten-Affäre: SPD-Spitzenkandidat entlarvt sich nach Tafel-Besuch selbst

Man muss sich diese Szene auf der Zunge zergehen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der baden-württembergische SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch besucht kurz vor der Landtagswahl eine Tafel für Bedürftige. Menschen, die sich das Nötigste nicht mehr leisten können, die auf gespendete Lebensmittel angewiesen sind, weil die Inflation ihnen den letzten Rest Kaufkraft geraubt hat. Und was tut der Genosse unmittelbar danach? Er schickt seinen Dienstfahrer über die Grenze nach Frankreich, um dort erlesene Entenpastete vom Metzger zu besorgen.

Die Kamera lief mit – zum Glück

Dass diese Episode überhaupt ans Licht kam, verdankt die Öffentlichkeit einem Kamerateam des SWR, das Stoch bei seinem Wahlkampftermin begleitete. Die Journalisten filmten, wie der SPD-Landesvorsitzende seinem Fahrer ganz selbstverständlich den Auftrag erteilte, bei einem französischen Metzger vorbeizufahren. Der Politiker habe seinen Chauffeur angewiesen, ihm zunächst ein Foto der Auslage zu schicken, damit er dann auswählen könne, was dieser ihm mitbringen solle. Eine Entenpastete sei „was Herrliches", verteidigte sich Stoch auf Nachfrage. Die bekomme man in Deutschland nicht in derselben Qualität und zu dem Preis.

Man fragt sich unwillkürlich: Ist das Satire? Oder ist es schlicht die ungeschminkte Realität einer politischen Klasse, die den Bezug zum normalen Bürger längst verloren hat?

Wasser predigen, Entenpastete essen

Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen entsprechend vernichtend aus. Unter dem SWR-Beitrag auf YouTube häuften sich die empörten Kommentare. „Unfassbar" schrieb ein Nutzer – und traf damit wohl die Stimmung vieler. Der Vorwurf, Wasser zu predigen und selbst Wein zu trinken, drängt sich geradezu auf. Oder besser gesagt: Dosensuppe zu predigen und Entenpastete zu speisen.

Stoch selbst räumte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur ein, die Szene müsse im Kontext des Tafel-Besuchs „irritierend" wirken. Er bedauere dies sehr, denn bei dem Besuch sei es ihm um die vielen Menschen gegangen, die Unterstützung bräuchten. Eine bemerkenswert dünne Erklärung für einen Mann, der Ministerpräsident werden möchte.

Symptom einer abgehobenen Politikerkaste

Doch dieser Vorfall ist mehr als nur eine peinliche Wahlkampfpanne. Er ist symptomatisch für eine politische Elite, die sich in einer völlig anderen Lebenswirklichkeit bewegt als die Menschen, deren Interessen sie zu vertreten vorgibt. Während Millionen Deutsche unter steigenden Lebensmittelpreisen ächzen, während die Tafeln im ganzen Land an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und immer mehr Familien nicht mehr wissen, wie sie über den Monat kommen sollen, lässt sich ein SPD-Spitzenkandidat französische Delikatessen von seinem Dienstfahrer besorgen.

Die SPD, jene Partei, die sich seit über 160 Jahren als Anwältin der kleinen Leute inszeniert, entlarvt sich hier einmal mehr selbst. Es ist dieselbe Partei, die als Juniorpartner in der Großen Koalition unter Friedrich Merz mitregiert und die Verantwortung für ein 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket trägt, dessen Zinslast kommende Generationen erdrücken wird. Es ist dieselbe Partei, unter deren Mitverantwortung die Inflation den Bürgern das Ersparte auffrisst.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg dürfte diese Episode dem ohnehin angeschlagenen SPD-Kandidaten kaum helfen. Denn der Wähler vergisst vieles – aber nicht die Bilder eines Politikers, der nach dem Händeschütteln bei der Tafel seinen Chauffeur zum Feinkost-Shopping nach Frankreich schickt. Manchmal braucht es keine langen Analysen, um den Zustand einer Partei zu verstehen. Manchmal reicht eine Entenpastete.

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