Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.03.2026
06:12 Uhr

Ölpreis-Schock droht: Saudi-Arabien warnt vor 180 Dollar pro Barrel – und Europa schaut zu

Ölpreis-Schock droht: Saudi-Arabien warnt vor 180 Dollar pro Barrel – und Europa schaut zu

Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, ist nicht weniger als ein geopolitisches Erdbeben, dessen Schockwellen bis in jeden deutschen Haushalt reichen werden. Saudi-arabische Ölexperten warnen vor einem Anstieg des Rohölpreises auf über 180 Dollar pro Barrel, sollten die kriegsbedingten Störungen der Energieversorgung bis Ende April anhalten. Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss – denn sie würde Benzinpreise, Heizkosten und Lebensmittelpreise in Sphären katapultieren, die selbst die Inflationsschübe der vergangenen Jahre wie ein laues Lüftchen erscheinen ließen.

Ein Krieg, der die Weltwirtschaft in Geiselhaft nimmt

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA systematisch iranische Nuklearanlagen, Militäreinrichtungen und Infrastruktur an. Führungsfiguren des Teheraner Regimes wurden ausgeschaltet, an der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Doch der Iran schlägt zurück – und zwar dort, wo es die Weltwirtschaft am härtesten trifft: an der Straße von Hormus.

Durch diese schmale Meerenge fließt rund ein Fünftel des globalen Öl- und Flüssiggastransports. Ihre Blockade durch iranische Streitkräfte und Revolutionsgarden gleicht einem Würgegriff an der Kehle der Weltwirtschaft. Gleichzeitig nehmen iranische Raketen und Drohnen Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss. Zwei kuwaitische Raffinerien brennen, eine saudische Anlage wurde von einer Drohne getroffen, und in Katar – dem weltweit größten Exporteur von Flüssiggas – wurden Anlagen beschädigt, deren Reparatur laut dem staatlichen Energiekonzern QatarEnergy drei bis fünf Jahre dauern wird.

Netanjahu triumphiert – Trump laviert

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verkündete in einer Fernsehansprache, der Iran könne kein Uran mehr anreichern und keine ballistischen Raketen mehr herstellen. Die iranische Luftabwehr sei nutzlos, die Marine liege auf dem Meeresgrund, die Luftwaffe sei nahezu zerstört. Starke Worte, die allerdings über eine unbequeme Wahrheit hinwegtäuschen: Der Iran verfügt nach Einschätzung des ranghöchsten US-Generals Dan Caine weiterhin über erhebliche Raketenfähigkeiten. „Sie sind mit einer Menge Waffen in diesen Kampf gegangen", so der Generalstabschef.

US-Präsident Donald Trump gibt derweil ein widersprüchliches Bild ab. Einerseits drohte er dem Iran auf seiner Plattform Truth Social mit einem massiven Angriff auf das gesamte Gasfeld „South Pars" – „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat". Andererseits betonte er, keine Truppen entsenden zu wollen, und forderte Israel auf, keine Energiefelder mehr anzugreifen. Ein Balanceakt zwischen Eskalation und Zurückhaltung, der an Schizophrenie grenzt.

Europa: Zwischen Ohnmacht und Lippenbekenntnissen

Und Europa? Die EU-Staats- und Regierungschefs erteilten einem Kriegsbeitritt erwartungsgemäß eine Absage. Man lasse sich nicht erpressen, tönte der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, es gebe kein Interesse an einer europäischen Marinetruppe zur Sicherung der Straße von Hormus. Stattdessen bot man vage Hilfe an – „sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind". Eine Formulierung, die in ihrer diplomatischen Hohlheit kaum zu überbieten ist.

Frankreichs Präsident Macron nannte die Angriffe auf Energieanlagen eine „rücksichtslose Eskalation" und forderte direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Der tschechische Regierungschef Andrej Babis – bislang einer der treuesten Verbündeten Israels in der EU – bezeichnete den israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld als „unbegreiflich". Die Märkte seien „total zerstört", der Gaspreis explodiere.

Merz und die Inflation: Ein „leichter Anstieg"?

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich gewohnt zurückhaltend und sprach von einem „leichten Anstieg der Inflation" durch den Iran-Krieg. Man fragt sich unwillkürlich, in welcher Parallelwelt der Kanzler lebt. Bei einem Ölpreis von 180 Dollar pro Barrel von einem „leichten" Anstieg zu sprechen, ist entweder grenzenlose Naivität oder bewusste Verharmlosung. Merz verwies auf eine Einschätzung der Europäischen Zentralbank und fügte hinzu, bei einem schnellen Ende des Konflikts ließen sich die Auswirkungen „relativ schnell abschließend beurteilen". Wenn der Krieg länger dauere, sei die Entwicklung „nur schwer abschätzbar". Welch brillante Analyse.

Dabei hat die neue Große Koalition ohnehin schon genug wirtschaftliche Brandherde zu löschen. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Staatsverschuldung in astronomische Höhen treiben, und nun kommt ein Energiepreisschock hinzu, der die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft weiter belasten dürfte. Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen – ein Versprechen, das sich angesichts der geopolitischen Realitäten als ebenso haltbar erweisen könnte wie die Zusagen seiner Vorgängerin.

Die Migrationsfrage: Droht ein neues 2015?

Besonders alarmierend ist die Warnung vor einer neuen Migrationswelle. Italien und Dänemark forderten in einem gemeinsamen Schreiben die EU-Kommission auf, Mechanismen zu prüfen, die als „Notbremse" dienen könnten. Ministerpräsidentinnen Giorgia Meloni und Mette Frederiksen mahnten, man dürfe sich nicht abermals überraschen lassen wie 2015. Eine Wiederholung der damaligen Fluchtbewegung wäre „nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern würde auch die Sicherheit und den Zusammenhalt der Union gefährden".

Man kann nur hoffen, dass diese Worte diesmal nicht bloße Rhetorik bleiben. Die Erfahrungen von 2015 haben gezeigt, wohin unkontrollierte Migration führt – zu einer Spaltung der Gesellschaft, einer Überlastung der Sozialsysteme und einer dramatischen Zunahme der Kriminalität, deren Folgen Deutschland bis heute zu spüren bekommt. Die Messerangriffe und Gewalttaten, die mittlerweile zum traurigen Alltag in deutschen Städten gehören, sind ein mahnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Politik die Kontrolle über die eigenen Grenzen verliert.

Ramstein im Fadenkreuz: Iran fordert Klarstellung von Berlin

Eine besonders brisante Entwicklung betrifft Deutschland direkt: Der iranische Botschafter in Berlin, Madschid Nili, hat von der Bundesregierung eine Klarstellung zur Nutzung der US-Luftwaffenbasis Ramstein gefordert. Die Rolle des Stützpunkts in Rheinland-Pfalz sei für Teheran „offiziell nicht klar". Nili verwies auf eine UN-Resolution, wonach sich ein Land, das sein Staatsgebiet oder seinen Luftraum einem anderen Staat für Angriffe zur Verfügung stelle, „zum Komplizen bei dem Angriff oder der Aggression" mache.

Eine Forderung, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn sollte sich herausstellen, dass Ramstein tatsächlich eine operative Rolle im Iran-Krieg spielt, könnte Deutschland unversehens in einen Konflikt hineingezogen werden, den die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ablehnt. Bundesverteidigungsminister Pistorius schloss derweil einen deutschen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus nicht aus – eine Aussage, die angesichts des desolaten Zustands der Bundeswehr fast schon komisch anmutet.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

Während Politiker beschwichtigen und Diplomaten taktieren, sprechen die Märkte eine unmissverständliche Sprache. Der Ölpreis steigt, der Gaspreis explodiert, und die Welthungerhilfe warnt bereits vor dramatisch steigenden Lebensmittelpreisen durch unterbrochene Düngemittel-Lieferketten. In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Papierwerte und digitale Versprechen im Sturm geopolitischer Krisen verwehen können, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative sichere Hafen.

Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten ist ein Weckruf für jeden, der sein Vermögen nicht den Launen einer zunehmend instabilen Weltordnung ausliefern möchte. Wer jetzt noch glaubt, die Zeiten seien zu ruhig für eine Absicherung in Edelmetallen, dem sei ein Blick auf die Schlagzeilen empfohlen – und auf die Geschichte, die lehrt, dass Krisen nie dann kommen, wenn man sie erwartet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen