Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
19.08.2026
05:57 Uhr
KI-generiert

Öl über 91 Dollar: DAX wackelt – und die Zinsen explodieren

Öl über 91 Dollar: DAX wackelt – und die Zinsen explodieren
Symbolbild: KI-generiert

Der deutsche Leitindex hat den Rückwärtsgang eingelegt. Am Dienstag rutschte der DAX unter die Marke von 26.275 Punkten und markierte ein Tagestief bei 26.119 Zählern. Am Mittwoch richten sich alle Augen auf Washington: Um 20:00 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht die US-Notenbank Fed das Protokoll ihrer Sitzung vom 28. und 29. Juli.

Ein Protokoll, das über Milliarden entscheidet

Entscheidend dürfte sein, wie die Notenbanker den Konflikt zwischen hartnäckiger Inflation und einem abkühlenden Arbeitsmarkt bewerten. Zuletzt hatten schwächere Jobdaten und moderatere Preisdaten die Sorge vor weiteren Straffungen gedämpft.

Doch das Protokoll könnte zeigen, wie einig sich der Offenmarktausschuss wirklich ist. Signalisiert die Fed anhaltende Inflationsrisiken, dürften die Renditen weiter steigen – und hoch bewertete Technologiewerte erneut unter Druck geraten.

Der Ölpreis kommt zurück – als Brandbeschleuniger

Genau hier taucht ein alter Bekannter wieder auf: der Ölpreis. Brent kletterte am Dienstag über 91 Dollar. Grund ist die angespannte Lage rund um Iran und die Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports läuft. Medienberichten zufolge belastet das Auslaufen der jüngsten Waffenruhe die Märkte zusätzlich.

Für Verbraucher ist das keine Randnotiz. Teurer Diesel bedeutet teurere Transporte, teurere Transporte bedeuten teurere Regale. Der Inflationsdruck kommt also über die Hintertür zurück – ausgerechnet dann, wenn Politik und Notenbanken den Sieg über die Teuerung schon fast verkündet hatten.

Anleihemarkt: Das eigentliche Warnsignal

Noch alarmierender ist der Blick auf die Schuldenmärkte. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg zeitweise auf 5,33 Prozent – der höchste Stand seit 2007. Auch in Deutschland und Japan zogen die langen Laufzeiten kräftig an; Berichten zufolge lag die deutsche 30-jährige Rendite bei rund 3,78 Prozent.

Übersetzt heißt das: Staaten müssen für ihre Schulden so viel zahlen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wer in Berlin milliardenschwere Sondervermögen beschließt, sollte diese Zahlen sehr genau lesen. Denn der Zinseszins verhandelt nicht.

Was Charttechniker jetzt beobachten

Der Analyse zufolge entscheidet die Zone zwischen 26.100 und 26.000 Punkten, ob aus der Konsolidierung ein größerer Rücksetzer wird:

  • Bullisch: Hält die Unterstützung, wären Anstiege bis 26.270 und zum Dienstagshoch bei 26.293 Punkten möglich, darüber bis 26.415 und in die Zone 26.500 bis 26.570.
  • Bärisch: Fällt die 26.000er-Marke, rücken 25.895 sowie das 38,2-Prozent-Retracement bei 25.839 Punkten in den Fokus, im Extremfall 25.612 Punkte.

Bereits am Vormittag stehen zudem die endgültigen Verbraucherpreise der Eurozone für Juli an. Erwartet werden 2,9 Prozent Inflation und 2,5 Prozent Kerninflation. Größere Revisionen könnten die Zinserwartungen an die EZB verschieben.

Wenn Papierwerte zittern, glänzt das Beständige

Steigende Zinsen, ein neuer Ölschock, geopolitische Risiken: Für Aktienanleger ist das eine unbequeme Mischung. Gold hatte laut Medienberichten zuvor ein Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar erreicht und sich zuletzt wieder stabilisiert – ein Hinweis darauf, dass viele Anleger reale Werte suchen, wenn Vertrauen in Staatsanleihen bröckelt.

Physische Edelmetalle bleiben aus Sicht unserer Redaktion eine sinnvolle Ergänzung in einem breit gestreuten Vermögen – als Versicherung gegen genau jene Szenarien, die derzeit an den Märkten diskutiert werden.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung, Kauf- oder Handelsempfehlung dar. Wir betreiben keine Anlageberatung. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen