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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
20:51 Uhr

Obama behauptet: Außerirdische existieren – aber nicht in Area 51

Was klingt wie der Stoff eines mittelmäßigen Hollywood-Drehbuchs, ist tatsächlich eine Aussage des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. In einem Podcast-Interview vom 14. Februar erklärte der 44. Präsident der Vereinigten Staaten freimütig, dass Außerirdische „real" seien – nur eben nicht in der sagenumwobenen Militärbasis Area 51 in der Wüste Nevadas versteckt würden. Man reibt sich die Augen.

Zwischen Schnellfragerunde und kosmischer Offenbarung

Auf die direkte Frage „Sind Aliens real?" antwortete Obama dem progressiven Podcaster Brian Tyler Cohen mit entwaffnender Beiläufigkeit: „Sie sind real, aber ich habe sie nicht gesehen – und sie werden nicht in Area 51 aufbewahrt." Es gebe keine unterirdische Anlage, es sei denn, es existiere eine gigantische Verschwörung, die man sogar vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verborgen habe. Eine bemerkenswerte Aussage, die im Rahmen einer sogenannten „Speed Round" fiel – also einer Schnellfragerunde, in der offenbar auch Fragen von planetarer Tragweite in wenigen Sekunden abgehandelt werden.

Nachdem das Interview viral ging, sah sich Obama genötigt, seine Aussagen auf Instagram zu „präzisieren". Das Universum sei statistisch betrachtet so unvorstellbar groß, dass die Wahrscheinlichkeit für Leben dort draußen hoch sei. Die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen seien jedoch derart gewaltig, dass die Chance eines Besuchs von Außerirdischen gering bleibe. Während seiner Präsidentschaft habe er keinerlei Hinweise auf einen Kontakt mit Extraterrestrischen gefunden. Wirklich nicht!

Journalismus im Tiefschlaf

Was an diesem Vorfall mindestens ebenso bemerkenswert ist wie die eigentliche Aussage, ist die erschreckende journalistische Gleichgültigkeit des Interviewers. Anstatt bei einer derart brisanten Äußerung eines ehemaligen Staatsoberhaupts nachzuhaken, las Cohen einfach seine nächste Frage vom Skript ab. Der britische Politikkommentator Calvin Robinson brachte es auf den Punkt: „Wenn ein ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten öffentlich sagt, dass es Aliens gibt, STELLT MAN RELEVANTE NACHFRAGEN. Man liest nicht einfach weiter von seinem Skript." Eine Kritik, die man nur unterstreichen kann – und die symptomatisch ist für einen Journalismus, der sich allzu oft als willfähriger Stichwortgeber versteht, statt unbequeme Fragen zu stellen.

Trump bleibt skeptisch – aber offen

Deutlich nüchterner geht der amtierende Präsident Donald Trump mit dem Thema um. Auf die Frage nach seiner persönlichen Überzeugung antwortete er im Juni 2025 im Podcast von Logan Paul unmissverständlich: „Bin ich ein Gläubiger? Nein, das kann ich nicht behaupten." Gleichwohl räumte er ein, ernsthafte Persönlichkeiten getroffen zu haben, die von „wirklich seltsamen Dingen" berichteten, die dort draußen herumflögen. Angesichts der schieren Größe des Universums stelle sich die Frage: „Warum sollte es nicht etwas oder jemanden geben?"

Trump hatte bereits im Wahlkampf 2024 signalisiert, das Pentagon zur Freigabe weiterer UFO-Aufnahmen drängen zu wollen. Vizepräsident J.D. Vance gestand im August 2025 sogar freimütig, er sei „besessen von der ganzen UFO-Sache". Und Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard erklärte, sie glaube an die mögliche Existenz von Außerirdischen und dass die US-Regierung klassifizierte Informationen zu diesem Thema besitze.

Das Pentagon tappt weiter im Dunkeln

Unterdessen arbeitet das „All-domain Anomaly Resolution Office" (AARO) des Pentagons weiterhin an der Aufklärung von über 1.600 gemeldeten Sichtungen sogenannter „unidentifizierter Luftphänomene" – ein bürokratischer Euphemismus, der den altbekannten Begriff „UFO" weitgehend ersetzt hat. Bei einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des Senats im November 2024 präsentierte AARO-Direktor Jon T. Kosloski sowohl gelöste Fälle als auch Vorfälle, die sich bislang jeder Erklärung entziehen. Das vielzitierte „GOFAST"-Video von 2016 etwa zeige nach neuesten Erkenntnissen ein Objekt in rund 4.000 Metern Höhe – und nicht, wie zunächst vermutet, knapp über der Wasseroberfläche.

Eine lange Geschichte der Neugier im Weißen Haus

Obama ist bei weitem nicht der erste Bewohner des Oval Office, der sich zum Thema Außerirdische äußert. Bereits 2013 war er möglicherweise der erste US-Präsident, der die Existenz von Area 51 öffentlich anerkannte – jener Luftwaffenbasis aus der Zeit des Kalten Krieges, die als Testgelände für streng geheime Flugzeuge wie die U-2 und den Tarnkappenbomber F-117 diente.

Bill Clinton berichtete, er habe seine Mitarbeiter angewiesen, sowohl Area 51 als auch den berüchtigten Roswell-Vorfall von 1947 zu untersuchen – jenes Ereignis, bei dem die US-Armee zunächst den Fund einer „fliegenden Scheibe" verkündete, nur um die Erklärung innerhalb eines Tages wieder zurückzuziehen. Clinton wurde nach eigener Aussage mitgeteilt, es gebe keine Beweise für außerirdisches Leben. 1995 scherzte er: „Falls die US-Luftwaffe irgendwelche Alien-Leichen geborgen hat, haben sie mir nichts davon erzählt." Jimmy Carter wiederum berichtete von einer Sichtung eines unidentifizierten leuchtenden Objekts am Himmel, als er 1969 noch Gouverneur von Georgia war – räumte aber später ein, es habe sich wohl um ein natürliches Phänomen gehandelt.

Die Amerikaner glauben längst daran

Während die politische Elite zwischen vorsichtiger Neugier und demonstrativer Skepsis pendelt, hat die amerikanische Öffentlichkeit längst ihre eigene Meinung gebildet. Laut einer YouGov-Umfrage aus dem Jahr 2025 glauben 56 Prozent der Amerikaner, dass Außerirdische definitiv oder wahrscheinlich existieren. Bemerkenswert dabei: Anhänger der Demokraten (61 Prozent) und unabhängige Wähler (59 Prozent) zeigen sich deutlich überzeugter als Republikaner (46 Prozent). Und satte 73 Prozent aller Befragten sind der Überzeugung, die Regierung würde Beweise für UFOs verheimlichen, sollte sie welche besitzen. Nur 13 Prozent glauben an Transparenz.

Man mag über das Thema Außerirdische schmunzeln oder es als Ablenkungsmanöver von den wirklich drängenden Problemen dieser Welt betrachten – von der galoppierenden Inflation über die Migrationskrise bis hin zu geopolitischen Pulverfässern. Doch wenn ehemalige und amtierende Staatsoberhäupter öffentlich über Aliens spekulieren, während auf der Erde die Ordnung bröckelt, dann sagt das vielleicht mehr über den Zustand unserer politischen Klasse aus als über das Universum.

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