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24.03.2026
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Nordrhein-Westfalen: Wie ein CDU-Ministerpräsident das industrielle Herz Deutschlands dem grünen Zeitgeist opfert

Es gibt Geschichten, die so absurd klingen, dass man sie für Satire halten könnte – wären sie nicht bittere Realität. Nordrhein-Westfalen, einst das pulsierende industrielle Herz der Bundesrepublik, das Land von Kohle, Stahl und Maloche, verwandelt sich unter der Ägide seines CDU-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in ein Freiluftlabor grüner Ideologie. Und das Erstaunlichste daran: Der Mann trägt ein schwarzes Parteibuch.

Die Legende von der konservativen Union

Noch immer glaubt ein erstaunlich großer Teil der deutschen Wählerschaft, die CDU sei eine konservative Partei. Eine Partei, die für bürgerliche Werte, nationale Traditionen und wirtschaftliche Vernunft stehe. Diese Illusion ist so hartnäckig wie ein Ölfleck auf weißem Hemd – und ebenso schwer zu entfernen. Der jüngste Wahlerfolg der Union in Rheinland-Pfalz hat diese kognitive Dissonanz noch verstärkt. Denn offenbar gelingt es der Partei nach wie vor, ihre tatsächliche politische Agenda – den schleichenden Umbau Deutschlands in eine grün-sozialistische Planwirtschaft – hinter der rhetorischen Fassade vergangener Tage zu verbergen.

Kaum ein Politiker verkörpert diese neue, ideologisch mutierte Union besser als Hendrik Wüst. Seit 2021 Regierungschef im bevölkerungsreichsten Bundesland, zunächst noch mit der FDP, seit 2022 dann in trauter Zweisamkeit mit den Grünen. Was dabei herauskommt, ist keine konservative Politik mit grünem Anstrich, sondern Ökosozialismus in Reinform – nur eben mit CDU-Logo.

NRW: Vom Kraftwerk der Nation zum Wachstumsschlusslicht

Man muss sich die Geschichte dieses Bundeslandes vor Augen führen, um das ganze Ausmaß der Tragödie zu begreifen. Nordrhein-Westfalen war nicht einfach nur ein Industriestandort unter vielen. Seine über Generationen gewachsene Grundstoffindustrie, die tief verzweigten Wertschöpfungsketten, die Kompetenz seiner Ingenieure und Facharbeiter – all das hatte die Menschen durch eine der härtesten Phasen des Strukturwandels in der europäischen Wirtschaftsgeschichte getragen. Diese industrielle Substanz bot lange Zeit einen Schutzschild, selbst gegen die Folgen jahrzehntelanger sozialdemokratischer Subventionspolitik, die das Land ökonomisch gleichsam schockgefroren hatte.

Dann kam die grüne Wende. Und mit ihr die Umsteuerung der Subventionsströme in den Aufbau einer künstlichen Ökowirtschaft, die ohne staatliche Alimentierung nicht überlebensfähig wäre. Das Ergebnis? NRW wurde zum Wachstumsschlusslicht der Republik. Ein Land, das sich an seinen eigenen Niedergang gewöhnte, apathisch und sediert durch die Jahre taumelte, während in Düsseldorf die Funktionäre hoffnungsfroh in eine Zukunft blickten, die es so niemals geben wird.

Der Windkraft-Turbo: Bürokratieabbau für die falsche Sache

Und nun das Neueste aus der Düsseldorfer Staatskanzlei: Hendrik Wüst hat tatsächlich einen Bürokratieabbau-Turbo gezündet. Man reibt sich die Augen. Bürokratieabbau? Von der CDU? Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Denn dieser Turbo betrifft ausschließlich den Ausbau der Windenergie – also ausgerechnet jenen Bereich der Energiewirtschaft, dessen unkontrolliertes Wachstum das gesamte Energiesystem zunehmend destabilisiert.

Im vergangenen Jahr wurden bereits 259 neue Windkraftanlagen in NRW errichtet – ein Rekord. Künftig sollen Antragsverfahren im Schnelldurchlauf bewältigt werden. Langwierige Artenschutzdebatten? Gestrichen. Immissionsschutzuntersuchungen? Überflüssig. Die Ironie könnte kaum größer sein: Ausgerechnet jene Partei, die sich einst den Umweltschutz auf die Fahnen schrieb, opfert nun Vogelschwärme und Landschaftsbilder auf dem Altar ihrer Windkraft-Ideologie. Und eine CDU, die sich konservativ nennt, macht sich zur willfährigen Vollstreckerin.

Die unbequeme Wahrheit über Windenergie

Windkraftanlagen sind energiepolitisch betrachtet die schlechteste unter den schlechten Optionen. Als sogenannte Flatterenergie erzwingen sie den parallelen Zubau teurer Backup-Gaskraftwerke. Ihre Gestehungskosten liegen mit 40 bis 70 Euro pro Megawattstunde oft fünfmal höher als bei bewährten Energieträgern wie der Wasserkraft. Die Lebenszykluskosten sind im Vergleich geradezu grotesk. Doch all das scheint den CDU-Ministerpräsidenten nicht zu kümmern. Er arbeitet stattdessen daran, den Umverteilungsmechanismus des europäischen Green Deal über diesen Kanal möglichst reibungslos rattern zu lassen.

Derweil hinterlassen diese stählernen Monstren nicht nur ästhetische Wunden in unseren Landschaften, sondern tragen auch zum massiven Wertverlust von Wohneigentum bei. Für die betroffenen Bürger, die oft ihr gesamtes Erspartes in ihre Immobilie gesteckt haben, ist das eine kalte Enteignung durch die Hintertür.

Die Flutung der Tagebaue: Ein Punkt ohne Wiederkehr

Doch damit nicht genug. Was in NRW derzeit vorbereitet wird, hat die Dimension eines Jahrhundertprojekts – und die Irreversibilität einer Sprengung. Für die Zeit ab 2030 und die beiden folgenden Jahrzehnte ist die große Flutung der Braunkohletagebaue geplant. Auch die Steinkohlenschächte im Ruhrgebiet sollen zur Bodenstabilisierung geflutet werden. Gelingt dieses Vorhaben, gehört die Kohleförderung in der Region endgültig der Vergangenheit an.

Die Frage, ob man politisch, ökonomisch und ingenieurstechnisch überhaupt in der Lage sei, derart massive tektonische Veränderungen ohne größere Schäden umzusetzen, wird in Düsseldorf offenbar nicht gestellt. Viel gravierender aber ist die strategische Dimension: Wüst zerstört systematisch die Brücken, die das Land überschreiten müsste, um jemals zu einer vernünftigen Energiepolitik zurückzukehren.

Dabei wären die Alternativen vorhanden. Kohle aus den deutschen Revieren, Frackinggas, Gas aus der Nordsee und ja, auch die Wiedereingliederung günstigen russischen Gases in unsere Energieinfrastruktur – all das wären die unverzichtbaren Überbrückungsinstrumente, um sich Zeit zu kaufen und endlich in den Aufbau moderner Kernkrafttechnologie einzusteigen. Das Wissen dafür wäre noch vorhanden. Doch die Uhr tickt. Mit jedem Tag, an dem Politiker vom Schlage eines Hendrik Wüst das Ruder führen, wird eine Umkehr unwahrscheinlicher.

875 Milliarden Euro BIP, null Wachstum, Schulden ohne Ende

Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die kein Spin-Doktor mehr beschönigen kann. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 875 Milliarden Euro, praktisch null Wachstum und einer erwarteten Neuverschuldung von über fünf Prozent hat sich NRW zu einem teuren Transformationspflaster entwickelt. Offene Grenzen mit dem NRW-typischen Multikulti-Ansatz treiben die Integrationskosten in die Höhe, während der wachsende Aufwand für die oberflächliche Wahrung der inneren Sicherheit weitere Milliarden verschlingt.

Dass die grünen Träume vom grünen Stahl und einer funktionierenden Wasserstoffwirtschaft längst geplatzt sind, wird in Düsseldorf erfolgreich unter den Teppich gekehrt. Man spricht nicht darüber. Man feiert lieber den nächsten Windrad-Rekord.

Guido Westerwelle hatte recht

NRW steht emblematisch für die deutsche Misere. Der Verfall der urbanen Zentren, die Abkehr von den Tugenden, die dieses Land einst groß gemacht haben – Fleiß, Bodenständigkeit, industrielle Kompetenz –, und ihre Ersetzung durch eine aufgeblähte Spaßgesellschaft, die von Subventionen lebt und Substanz verzehrt. Der verstorbene FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle sprach einst von „spätrömischer Dekadenz". Er hatte recht. Nur dass die Dekadenz inzwischen nicht mehr spät-, sondern hochrömisch ist.

Wer angesichts solcher Entwicklungen sein Vermögen schützen möchte, sollte über bewährte Strategien der Vermögenssicherung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – gerade in Zeiten, in denen politische Entscheidungsträger die wirtschaftlichen Grundlagen eines Landes systematisch untergraben. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Absicherung gegen die Folgen ideologiegetriebener Wirtschaftspolitik leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keine Haftung.

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