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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
06:47 Uhr

Nike im Visier der US-Behörden: Wurden weiße Mitarbeiter systematisch benachteiligt?

Der amerikanische Sportartikelgigant Nike sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Die US-Behörde für Chancengleichheit im Arbeitsleben (EEOC) hat nun ein Bezirksgericht eingeschaltet, um den Konzern zur Herausgabe brisanter Unterlagen zu zwingen. Der Verdacht: Der Weltkonzern könnte über Jahre hinweg weiße Mitarbeiter bei Einstellungen, Beförderungen und Entlassungen systematisch diskriminiert haben.

Eine Behörde macht Ernst

Was sich hier abspielt, ist bemerkenswert. Die EEOC, eine 1965 geschaffene Bundesbehörde, geht mit aller Härte gegen einen der größten Konzerne der Welt vor. Bereits im Dezember 2024, im Februar 2025 und im Juni 2025 hatte die Behörde Unterlagen bei Nike angefordert – offenbar ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Nun musste das Bezirksgericht für den östlichen Bezirk von Missouri eingeschaltet werden.

Die Behördenchefin Andrea R. Lucas, die bereits 2024 als Kommissarin die Ermittlungen vorantrieb, bringt es auf den Punkt: Das Verbot rassenbasierter Diskriminierung sei „farbenblind". Die EEOC sei verpflichtet, Arbeitnehmer aller Ethnien vor unzulässigen Beschäftigungspraktiken zu schützen. Eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen – doch in Zeiten ideologisch aufgeladener Diversitätsprogramme offenbar keine mehr.

Die brisanten Zahlen hinter dem Verdacht

Eine Analyse des Wirtschaftsdienstes Bloomberg aus dem Jahr 2023 liefert aufschlussreiche Einblicke in die Personalpolitik des Konzerns. Demnach wurden zwischen 2020 und 2021 schwarze, hispanische und asiatische Mitarbeiter bei Nike „in nahezu allen Hierarchieebenen eingestellt", während das Unternehmen gleichzeitig „auf allen Ebenen weiße Mitarbeiter verlor". Die US-Belegschaft habe „dramatische Veränderungen" erfahren.

Aus den offiziellen Daten von Nike zur Mitarbeiterzusammensetzung im Jahr 2024 geht hervor, dass weiße Mitarbeiter noch 57 Prozent der Belegschaft ausmachten. In der Führungsriege lag ihr Anteil bei 64,5 Prozent. Doch die Frage steht im Raum: Wurden diese Zahlen durch eine diskriminierende Personalpolitik künstlich nach unten gedrückt?

Der Verdacht im Detail

Die EEOC vermutet, dass Nike speziell weiße Mitarbeiter, Bewerber oder Schulungsteilnehmer möglicherweise schon seit 2018, mindestens aber seit 2020 schlechter behandelt hat. Dies betreffe nicht nur Einstellungen und Entlassungen, sondern auch Beförderungen, Herabstufungen sowie Praktikumsprogramme, Mentoring- und Führungskräfteentwicklungsprogramme.

Trumps Kampf gegen DEI-Ideologie zeigt Wirkung

Die Ermittlungen gegen Nike fügen sich nahtlos in die Politik von US-Präsident Donald Trump ein, der bereits am 21. Januar 2025 ein Dekret erlassen hatte, das die sogenannten DEI-Programme – Diversität, Gleichstellung und Inklusion – in staatlichen Behörden für illegal erklärte. Trump wies alle Bundesbehörden an sicherzustellen, dass beauftragte Unternehmen keine „illegalen" DEI-Praktiken anwenden.

Was von linken Kreisen als Fortschritt gefeiert wurde, entpuppt sich nun möglicherweise als das, was konservative Kritiker schon lange befürchteten: eine Umkehrung der Diskriminierung unter dem Deckmantel vermeintlicher Gerechtigkeit. Wenn Hautfarbe zum entscheidenden Kriterium bei Personalentscheidungen wird – egal in welche Richtung – dann ist das Diskriminierung. Punkt.

Nike weist Vorwürfe zurück

Ein Nike-Sprecher bezeichnete den EEOC-Vorstoß als „überraschende und ungewöhnliche Eskalation". Das Unternehmen habe bereits Tausende Seiten an Informationen geteilt und sei dabei, weitere bereitzustellen. Man setze sich für „faire und rechtmäßige Beschäftigungspraktiken" ein und befolge „alle geltenden Gesetze".

Ob diese Beteuerungen der Wahrheit entsprechen, wird sich zeigen. Die Organisation America First Legal, gegründet 2021 von Trump-Berater Stephen Miller, hatte bereits im Januar 2024 eine Beschwerde wegen Verletzung der Bürgerrechte gegen Nike eingereicht. Der Druck auf den Konzern wächst.

Ein Präzedenzfall mit Signalwirkung

Der Fall Nike könnte zum Präzedenzfall werden. Jahrelang haben große Konzerne unter dem Banner der „Diversität" eine Personalpolitik betrieben, die möglicherweise gegen fundamentale Bürgerrechtsgesetze verstößt. Dass nun ausgerechnet jene Gesetze, die einst zum Schutz von Minderheiten geschaffen wurden, auch zum Schutz der Mehrheit angewandt werden, ist eine ironische Wendung der Geschichte – und eine längst überfällige Korrektur.

In allen Fällen gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Doch die Tatsache, dass eine Bundesbehörde ein Gericht einschalten muss, um an Unterlagen zu gelangen, spricht Bände. Transparenz sieht anders aus.

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