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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:41 Uhr

NATO-Großmanöver: Kriegsschiffe nehmen Kurs auf Deutschland – Moskau im Visier

Während die politische Klasse in Berlin sich noch immer mit ideologischen Grabenkämpfen beschäftigt, rollt die militärische Maschinerie des westlichen Verteidigungsbündnisses an. Mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe verschiedener NATO-Staaten haben Kurs auf deutsche Gewässer genommen. Das Ziel: Kiel. Der Anlass: Die größte NATO-Übung des Jahres 2026.

Deutschland als Drehscheibe der Verteidigung

Unter dem martialischen Namen „Steadfast Dart 26" – zu Deutsch etwa „standfester Pfeil" – probt das Bündnis die schnelle Verlegung Tausender Soldaten quer durch Europa. Von Süden und Westen sollen die Truppen nach Norden und Osten verlegt werden. Deutschland fungiert dabei als zentrale Drehscheibe, als logistisches Herzstück einer Operation, die man sich vor wenigen Jahren noch kaum hätte vorstellen können.

Das Kommando über dieses gewaltige Unterfangen liegt in deutschen Händen. Vier-Sterne-General Ingo Gerhartz, der ehemalige Chef der Luftwaffe und nunmehr verantwortliche NATO-Kommandeur für die Verteidigung Zentraleuropas, orchestriert das Manöver. Ein Signal, das man durchaus als Vertrauensbeweis der Allianz in die deutsche Führungsfähigkeit werten darf.

Spanien und Türkei als Speerspitze

Vom südspanischen Militärhafen Rota aus werden in den kommenden Tagen vier türkische und zwei spanische Schiffe in See stechen. Am 11. Februar sollen sie planmäßig in Kiel einlaufen. Doch damit nicht genug: Weitere Einheiten aus Frankreich, den Niederlanden und Polen werden sich dem Konvoi anschließen.

Besonders brisant erscheint dabei die Übung zur Sicherung des Konvois durch Luftunterstützung. Denn im Ernstfall – und darüber macht sich in NATO-Kreisen niemand mehr Illusionen – würde ein Gegner mit allen Mitteln versuchen, solche Truppenverlegungen zu stören. Russische U-Boote, Langstreckenraketen, elektronische Kriegsführung – die Bedrohungsszenarien sind vielfältig und real.

Gerhartz: Keine Provokation, sondern Demonstration der Stärke

General Gerhartz bemühte sich in Rota um diplomatische Töne. Es gehe nicht um eine Botschaft gegen jemanden, betonte er. Vielmehr handele es sich um eine „360-Grad-Botschaft" hoher NATO-Einsatzbereitschaft und ein Zeichen der Einigkeit innerhalb des Bündnisses.

„Gerade in diesen Zeiten ist es so wichtig, dass wir die Einigkeit unserer Allianz, unserer NATO demonstrieren."

Doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt die wahre Stoßrichtung. Der Hintergrund ist unmissverständlich: die Bedrohung durch Russland. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges hat sich die sicherheitspolitische Lage in Europa fundamental verändert. Was jahrzehntelang als undenkbar galt – ein konventioneller Krieg auf europäischem Boden – ist zur realen Möglichkeit geworden.

Ein überfälliges Erwachen

Man mag es als bittere Ironie der Geschichte betrachten, dass ausgerechnet jene Länder, die über Jahre ihre Verteidigungsausgaben vernachlässigt haben, nun fieberhaft aufrüsten müssen. Deutschland, das unter der Ampel-Regierung seine Bundeswehr systematisch kaputtgespart hatte, steht exemplarisch für dieses Versäumnis. Das 100-Milliarden-Sondervermögen war ein erster Schritt – doch ob er ausreicht, bleibt fraglich.

Die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz hat zumindest erkannt, dass Sicherheit nicht zum Nulltarif zu haben ist. Ob die angekündigten Investitionen in die Verteidigung tatsächlich umgesetzt werden oder im Dickicht bürokratischer Hürden versanden, wird sich zeigen müssen.

Eines steht fest: Die NATO-Übung „Steadfast Dart 26" ist mehr als ein militärisches Planspiel. Sie ist ein Weckruf an alle, die noch immer glauben, Frieden ließe sich allein durch gute Absichten sichern.

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