
Nahost-Pulverfass explodiert: Israel und USA starten Großangriff auf den Iran

Was viele Beobachter seit Monaten befürchtet hatten, ist nun bittere Realität geworden. Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die Vereinigten Staaten einen koordinierten Militärschlag gegen den Iran eingeleitet – mit verheerenden Konsequenzen für die gesamte Region und möglicherweise für die Weltordnung, wie wir sie kennen. Der iranische Gegenschlag ließ nicht lange auf sich warten.
Präventivschlag mit Ansage
Israels Verteidigungsminister Israel Katz verkündete am frühen Morgen, der Staat Israel habe einen Präventivschlag gestartet, um existenzielle Bedrohungen zu beseitigen. Unmittelbar darauf rief er den sofortigen Ausnahmezustand aus. Nur wenige Minuten später bestätigte US-Präsident Donald Trump, dass das amerikanische Militär einen „massiven und andauernden Einsatz" gegen Israels Erzfeind durchführe. Der Luftraum über Israel wurde in Erwartung eines iranischen Vergeltungsschlags umgehend geschlossen.
Die Ironie der Geschichte könnte kaum bitterer sein: Erst zwei Tage zuvor hatten Washington und Teheran in Genf eine weitere Verhandlungsrunde über das umstrittene iranische Atomprogramm abgehalten. Einen Durchbruch gab es nicht. Diplomatie, so scheint es, war in diesem Fall nur das Vorspiel zum Krieg.
Teheran im Chaos – Isfahan erneut im Visier
In der iranischen Hauptstadt Teheran detonierten Explosionen im Stadtzentrum. Augenzeugen berichteten von panischen Szenen: Millionen Menschen versuchten gleichzeitig, die Metropole zu verlassen. Ein Bild des Schreckens, das an die dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte erinnert. Iranische Staatsmedien meldeten zudem Explosionen am Rande der Stadt Isfahan – südöstlich davon befindet sich ein Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr von US-amerikanischen und israelischen Streitkräften bombardiert worden war.
Das iranische Gesundheitsministerium versetzte sämtliche Kliniken in Alarmbereitschaft. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb werde aufrechterhalten, ausgewählte Apotheken sollten landesweit Tag und Nacht geöffnet bleiben. Kriegsverletzungen würden kostenlos behandelt. Allein diese Maßnahmen verdeutlichen, dass sich Teheran auf einen längeren Konflikt einstellt.
Irans Vergeltung: Raketen auf Israel
Die Antwort der Islamischen Republik kam prompt und heftig. Das israelische Militär bestätigte, dass der Iran Raketen in Richtung Israel abgefeuert habe. Die iranischen Revolutionsgarden bezeichneten den Beschuss als „Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete. In der Küstenmetropole Tel Aviv und weiten Teilen des Landes heulten die Sirenen. Menschen eilten in Schutzräume, die israelische Luftabwehr wurde aktiviert.
„Wir werden ihre Marine vernichten. Sie werden nie eine Atomwaffe haben." – US-Präsident Donald Trump
Berichte über Opfer gab es zunächst nicht – doch angesichts der Intensität des Raketenbeschusses dürfte dies nur eine Frage der Zeit sein. Die israelische Armee wies die Bevölkerung an, bis auf Weiteres in den Schutzräumen zu verbleiben.
Trumps Ultimatum und die gescheiterte Diplomatie
Die Eskalation kommt nicht aus dem Nichts. Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Konsequenzen gedroht und ein Ultimatum bis Anfang März gestellt. Seine Worte waren unmissverständlich: „Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Nun hat er seine Drohung wahr gemacht – und geht sogar noch weiter. In einer bemerkenswerten Videoansprache forderte der US-Präsident die iranische Bevölkerung auf, die Gelegenheit zu nutzen und „die Kontrolle über ihre Regierung zu übernehmen". Er rief die Revolutionsgarden, die iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte auf, ihre Waffen niederzulegen.
Man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zu erkennen, dass hier nicht nur ein Atomprogramm zerstört werden soll, sondern ein Regimewechsel angestrebt wird. Die Frage ist nur: Zu welchem Preis?
Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?
Während im Nahen Osten die Raketen fliegen, sollte man sich in Berlin und Brüssel dringend fragen, welche Konsequenzen dieser Konflikt für Europa haben wird. Die Energiepreise dürften in den kommenden Tagen massiv ansteigen. Der Iran kontrolliert mit der Straße von Hormus eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die rund ein Fünftel des globalen Ölhandels fließt. Eine Blockade oder auch nur eine Gefährdung dieser Route würde die ohnehin fragile europäische Wirtschaft empfindlich treffen.
Deutschland, das sich unter der neuen Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD gerade erst mühsam stabilisiert, könnte durch explodierende Energiekosten erneut in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das Bundeskanzler Friedrich Merz für die Infrastruktur vorgesehen hat, dürfte angesichts steigender Zinsen und einer möglichen Rezession noch schwerer zu finanzieren sein als ohnehin schon. Die Zeche zahlt – wie immer – der deutsche Steuerzahler.
Es ist bezeichnend, dass Deutschland in einer solchen Krise kaum eine eigenständige außenpolitische Rolle spielt. Jahrzehnte der sicherheitspolitischen Vernachlässigung, der naiven Friedensdividende und des ideologiegetriebenen Abbaus militärischer Kapazitäten rächen sich nun bitter. Während andere Nationen handeln, bleibt Berlin Zuschauer.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung unverzichtbar sind. Bereits in den vergangenen Monaten hatte der Goldpreis neue Rekordstände erreicht – getrieben von geopolitischen Spannungen, Inflationsängsten und dem schwindenden Vertrauen in Papierwährungen. Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten dürfte diesen Trend weiter befeuern. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, kommt an Gold und Silber als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio kaum vorbei. Edelmetalle haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – ganz gleich, welche Kriege tobten und welche Imperien fielen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











