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Kettner Edelmetalle
28.02.2026
13:12 Uhr

Nahost-Pulverfass explodiert: Berlin aktiviert Krisenstab nach Angriffen auf den Iran

Was viele Sicherheitsexperten seit Monaten befürchtet haben, ist nun bittere Realität geworden. Israel und die USA haben koordinierte Militärschläge gegen den Iran durchgeführt – und die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz wurde offenbar erst am Morgen der Angriffe darüber informiert. Ein Vorgang, der fundamentale Fragen über Deutschlands Rolle in der internationalen Sicherheitsarchitektur aufwirft.

Merz berät mit Fachministern – doch reicht das?

Regierungssprecher Stefan Kornelius teilte mit, die Bundesregierung beobachte die Entwicklung „genau" und befinde sich in „enger Abstimmung" mit den europäischen Partnern. Kanzler Merz habe sich bereits mit den Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen. Schöne Worte. Doch was bedeuten sie konkret? Deutschland steht einmal mehr vor der ernüchternden Erkenntnis, dass es in geopolitischen Krisenmomenten bestenfalls Zuschauer ist – informiert, aber nicht gefragt.

Der Krisenstab der Bundesregierung sollte um 12 Uhr im Auswärtigen Amt zusammenkommen. Das Ministerium stehe in „engem und ständigem Kontakt" mit den deutschen Botschaften im Iran, in Israel sowie weiteren Vertretungen in der Region, hieß es. Deutsche Staatsangehörige in den betroffenen Gebieten wurden aufgerufen, sich in der Krisenvorsorgeliste „Elefand" zu registrieren und den Anweisungen lokaler Behörden zum Selbstschutz zu folgen.

Israels Luftangriffe zielen auf iranische Führungsebene

Nach Angaben der israelischen Armee richteten sich die Luftangriffe gezielt gegen Versammlungen hochrangiger iranischer Funktionäre. Die Tragweite dieser Eskalation kann kaum überschätzt werden. Wir sprechen hier nicht von begrenzten Vergeltungsschlägen, sondern von einer strategischen Offensive, die das gesamte Machtgefüge im Nahen Osten auf den Kopf stellen könnte. US-Präsident Donald Trump hat sich in einer offiziellen Erklärung zu den Militärschlägen geäußert und die Angriffe offenbar als notwendig dargestellt.

Die entscheidende Frage lautet nun: Wie reagiert Teheran? Und vor allem – wie weit ist die Eskalationsspirale bereit zu drehen, bevor diplomatische Kanäle wieder greifen? Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege im Nahen Osten selten dort enden, wo sie beginnen. Der Irak-Krieg 2003, der Libanon-Krieg 2006, die endlosen Stellvertreterkriege in Syrien und Jemen – jedes Mal glaubte man, die Lage „unter Kontrolle" zu haben. Jedes Mal irrte man.

Deutschland als sicherheitspolitischer Zwerg

Was diese Krise einmal mehr schonungslos offenlegt, ist die strategische Ohnmacht Deutschlands. Jahrzehntelang hat man die Bundeswehr kaputtgespart, sich hinter dem amerikanischen Schutzschild versteckt und geglaubt, mit Diplomatie und Entwicklungshilfe ließe sich jeder Konflikt lösen. Nun steht Berlin vor einem Flächenbrand im Nahen Osten und kann wenig mehr tun, als Krisenstäbe einzuberufen und besorgte Pressemitteilungen zu verfassen.

Das von der neuen Großen Koalition beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung kommt reichlich spät. Während andere Nationen handeln, berät Deutschland. Während Raketen fliegen, registriert man sich bei „Elefand". Es ist ein Trauerspiel, das den deutschen Bürger zu Recht beunruhigen muss.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Für Anleger dürfte die Eskalation im Nahen Osten einmal mehr unterstreichen, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung unverzichtbar sind. In Zeiten geopolitischer Verwerfungen, steigender Inflation durch schuldenfinanzierte Sondervermögen und einer zunehmend instabilen Weltordnung bieten Gold und Silber genau das, was Papiergeld und digitale Versprechen nicht liefern können: greifbare Sicherheit. Wer sein Vermögen schützen will, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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