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Kettner Edelmetalle
20.07.2026
18:01 Uhr

Nächtlicher Drohnensturm über Moskau: 400 Fluggeräte im größten Angriff seit Kriegsbeginn

Nächtlicher Drohnensturm über Moskau: 400 Fluggeräte im größten Angriff seit Kriegsbeginn

Es war eine Nacht, die den Krieg tief ins Herz Russlands trug. Während die russische Hauptstadtregion schlief, soll die Ukraine nach Angaben aus Moskau einen ihrer bislang gewaltigsten Drohnenangriffe geflogen haben. Von der Dämmerung des Sonntagabends bis in die frühen Morgenstunden des Montags hätten mehr als 400 unbemannte Fluggeräte Kurs auf die Region Moskau genommen – ein Bombardement aus der Luft, das die russische Luftverteidigung an ihre Grenzen brachte.

Die Zahlen aus dem Kreml – und ihre Zweifel

Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin verkündete über seinen Kanal im Messengerdienst, die Mehrzahl der Drohnen sei bereits im Anflug abgeschossen worden. 85 Fluggeräte habe man beim Anflug auf die Hauptstadt zerstört, so seine Darstellung. Die russische Nachrichtenagentur Interfax wiederum sprach von 79 abgefangenen Drohnen. Man mag sich fragen, wie belastbar solche Zahlen sind, wenn sie ausgerechnet von jener Seite stammen, die im Informationskrieg seit Jahren die Wahrheit nach eigenem Gusto zurechtbiegt.

Denn wer die russische Kommunikationsstrategie seit Beginn dieses Krieges verfolgt, weiß: Jede Meldung aus Moskau ist mit Vorsicht zu genießen. Ob wirklich der Großteil der Drohnen abgefangen wurde oder ob hier lediglich das Bild einer funktionierenden Verteidigung gezeichnet werden soll, lässt sich von außen kaum überprüfen.

Verletzte, Brände und getroffene Logistik

Der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, nannte die Städte Podolsk und Domodedowo sowie den Stadtbezirk Odinzowo als Schwerpunkte der Einschläge. In Domodedowo sei ein Mensch bei einem Brand in einem Privathaus verletzt worden, ein weiterer auf der Autobahn M-4, nachdem eine Drohne neben einem Fahrzeug abgestürzt sei. Das russische Portal Astra berichtete gar von sechs Menschen mit Explosionsverletzungen nach einem Einschlag in ein Wohnhaus – darunter drei ausländische Staatsbürger. Unabhängig bestätigen ließen sich diese Angaben nicht.

Getroffen worden seien mehrere Logistikzentren, darunter eine große Anlage des Online-Händlers Wildberries sowie ein Öldepot im Bezirk Lwowski.

Wildberries selbst erklärte, das Lager sei unbeschädigt geblieben, das Personal jedoch vorsorglich evakuiert worden. Bereits zwei Tage zuvor hatte es Angriffe auf zwei weitere Wildberries-Lager gegeben – ein Muster, das erkennen lässt, dass Kiew gezielt die wirtschaftliche Infrastruktur ins Visier nimmt.

Kiew schweigt – und weitet den Krieg dennoch aus

Bemerkenswert bleibt: Die ukrainische Regierung bestätigte den Angriff zunächst nicht. Auch das Militär hielt sich am Morgen bedeckt. Doch nach Angaben des Kyiv Independent habe die Ukraine ihre Drohnenoffensiven gegen militärische, industrielle und energiewirtschaftliche Ziele in den vergangenen Monaten spürbar intensiviert. Schon in den Tagen zuvor sei eine Ölraffinerie im Raum Moskau beschädigt worden.

Ein Krieg ohne Ende in Sicht

Während in Berlin die Große Koalition unter Friedrich Merz weiter Milliarden in einen Konflikt pumpt, dessen Ende niemand absehen kann, eskaliert das Geschehen an der Front unaufhörlich. Jeder Drohnenschwarm, jede getroffene Raffinerie ist ein weiterer Beweis dafür, dass dieser Krieg keiner militärischen Logik mehr folgt, sondern längst zu einem Abnutzungskampf verkommen ist, der auf beiden Seiten unermessliches Leid produziert. Die entscheidende Frage, die sich niemand in den westlichen Hauptstädten offen zu stellen wagt, lautet: Wo bleibt eigentlich die diplomatische Initiative, die diesem Blutvergießen ein Ende bereitet?

Für den deutschen Bürger bedeutet die anhaltende Eskalation vor allem eines: weiter steigende Unsicherheit, wachsende geopolitische Risiken und eine Wirtschaft, die unter den Folgen ächzt. In solchen Zeiten der Instabilität besinnen sich kluge Anleger auf das, was seit Jahrtausenden Bestand hat.

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Kriege, Krisen und geopolitische Verwerfungen haben über die Geschichte hinweg stets eines gemein: Sie treiben verunsicherte Menschen in die Arme handfester Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in solchen Phasen immer wieder ihre Rolle als verlässlicher Anker bewiesen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten, durchdachten Vermögensportfolio können sie einen sinnvollen Baustein zur langfristigen Vermögenssicherung darstellen – gerade dann, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten droht.

Hinweis: Dieser Artikel gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen oder fachkundigen Rat einzuholen.

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