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27.02.2026
09:15 Uhr

Musk stellt Expansion in Grünheide infrage: IG Metall als Standortrisiko für Tesla?

Musk stellt Expansion in Grünheide infrage: IG Metall als Standortrisiko für Tesla?

Es ist eine Warnung, die es in sich hat – und die den ohnehin angeschlagenen Wirtschaftsstandort Deutschland einmal mehr in ein denkbar schlechtes Licht rückt. Tesla-Chef Elon Musk hat in einem internen Gespräch unmissverständlich vor dem wachsenden Einfluss der IG Metall in seinem einzigen europäischen Werk in Grünheide gewarnt. Die Botschaft des Tech-Milliardärs könnte kaum deutlicher sein: Gewinnt die Gewerkschaft bei der anstehenden Betriebsratswahl an Einfluss, wird es keine Erweiterung der Gigafactory geben.

„Externe Organisationen, die Tesla in die falsche Richtung drängen"

Bei einem internen Interview mit dem Chef des deutschen Tesla-Werks, André Thierig, in Austin ließ Musk keinen Zweifel an seiner Haltung. Auf die Frage, wie man auf seine Vision hinarbeiten könne, soll er geantwortet haben: „Nun, die Dinge werden sicherlich schwieriger, wenn es sozusagen externe Organisationen gibt, die Tesla in die falsche Richtung drängen." Eine diplomatisch verpackte, aber unmissverständliche Kampfansage an die IG Metall, die derzeit mit eigenen Kandidaten in den Betriebsrat der Gigafactory einziehen möchte.

Musk ging sogar noch einen Schritt weiter und stellte die Zukunft des Standorts in einen direkten Zusammenhang mit dem Ausgang der Betriebsratswahl. Zwar werde man die Fabrik nicht schließen, so der Tesla-Chef, aber realistisch betrachtet auch nicht erweitern. Für eine Region, die auf jeden Arbeitsplatz angewiesen ist, und für ein Land, das händeringend nach industriellen Investitionen sucht, ist das eine Drohung, die man ernst nehmen sollte.

Wenn Gewerkschaften zum Standortnachteil werden

Man muss kein glühender Musk-Anhänger sein, um zu erkennen, dass hier ein fundamentales Problem des Wirtschaftsstandorts Deutschland offengelegt wird. Die IG Metall, einst stolze Vertreterin der Arbeitnehmerinteressen, hat sich über die Jahre zu einer Organisation gewandelt, die zunehmend politische Agenden verfolgt, statt sich auf ihren eigentlichen Auftrag zu konzentrieren. Demonstrationen gegen die AfD, ideologisch aufgeladene Kampagnen und eine immer engere Verflechtung mit dem linken politischen Spektrum – all das hat mit klassischer Arbeitnehmervertretung herzlich wenig zu tun.

Bereits bei der letzten Betriebsratswahl im Jahr 2024 konnte die IG Metall in Grünheide beachtliche Erfolge verzeichnen, verfügte allerdings über keine eigene Mehrheit. Seitdem hat sich die Belegschaft des Werks deutlich verkleinert – ein Umstand, der die Gewerkschaftsfrage noch brisanter macht. Denn wer in Zeiten schrumpfender Belegschaften den Arbeitgeber mit überzogenen Forderungen und ideologischem Ballast konfrontiert, sägt buchstäblich an dem Ast, auf dem die verbliebenen Mitarbeiter sitzen.

Ein Lob mit bitterem Beigeschmack

Interessanterweise zeigte sich Musk mit dem Werk selbst durchaus zufrieden. Die Stimmung sei „cool", die Fabrik sauber und „innen und außen ziemlich schön", soll er gesagt haben. Doch dieses Lob steht in scharfem Kontrast zur wirtschaftlichen Realität: geringe Profitabilität, verfehlte Produktionsziele und ein kontinuierlicher Stellenabbau zeichnen ein weniger rosiges Bild. Dass ausgerechnet in dieser Situation eine Gewerkschaft meint, mit zusätzlichen Forderungen und politischer Einflussnahme die Lage verbessern zu können, grenzt an Realitätsverweigerung.

Deutschland vergrault seine letzten Investoren

Der Fall Tesla in Grünheide ist symptomatisch für ein Land, das es seinen Unternehmern und Investoren zunehmend schwer macht. Erdrückende Bürokratie, astronomische Energiekosten, eine Steuerlast, die ihresgleichen sucht, und nun auch noch Gewerkschaften, die sich als verlängerter Arm linker Parteipolitik verstehen – wer will unter diesen Bedingungen noch in Deutschland investieren? Die Frage ist berechtigt, und die Antwort fällt von Jahr zu Jahr ernüchternder aus.

Schon die Ansiedlung der Gigafactory war von endlosen Genehmigungsverfahren, Klagen von Umweltverbänden und bürokratischen Hindernissen begleitet. Dass Musk trotz alledem an Brandenburg festhielt, war ein Vertrauensvorschuss, den Deutschland offenbar nicht zu schätzen weiß. Statt dem Unternehmen den roten Teppich auszurollen und die Rahmenbedingungen für eine Expansion zu schaffen, lässt man zu, dass ideologisch motivierte Akteure den Standort systematisch unattraktiver machen.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hätte hier die Chance, ein deutliches Signal zu setzen. Doch angesichts eines 500-Milliarden-Euro-Sondervermögens, das die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Schulden belasten wird, darf man skeptisch sein, ob der Kanzler tatsächlich den Mut aufbringt, die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Deutschland braucht nicht mehr Schulden – es braucht weniger Bürokratie, niedrigere Steuern und Gewerkschaften, die sich wieder auf das konzentrieren, wofür sie einst gegründet wurden: die tatsächlichen Interessen der Arbeitnehmer.

Ein Weckruf, der verhallen wird?

Musks Warnung ist mehr als nur die Drohgebärde eines exzentrischen Milliardärs. Sie ist ein Weckruf an ein Land, das dabei ist, seine industrielle Basis zu zerstören. Wenn selbst ein Unternehmer, der Milliarden in den Standort Deutschland investiert hat, offen darüber nachdenkt, nicht weiter zu expandieren, dann sollten bei jedem verantwortungsbewussten Politiker sämtliche Alarmglocken schrillen. Doch die Erfahrung lehrt: In Deutschland wird lieber über Gendersprache und Klimaneutralität debattiert als über die Frage, wie man Arbeitsplätze sichert und Wohlstand erhält.

Die Arbeiter in Grünheide täten jedenfalls gut daran, sich genau zu überlegen, wem sie bei der kommenden Betriebsratswahl ihre Stimme geben. Denn am Ende des Tages nützt die schönste Gewerkschaftsmitgliedschaft nichts, wenn die Fabrik nicht mehr wächst – oder schlimmer noch: eines Tages ganz schließt.

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