Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
28.04.2026
13:50 Uhr

München wagt das Ampel-Experiment: Die Wiedergeburt eines politischen Auslaufmodells

München wagt das Ampel-Experiment: Die Wiedergeburt eines politischen Auslaufmodells

Was auf Bundesebene krachend gescheitert ist, soll ausgerechnet in der bayerischen Landeshauptstadt eine Renaissance erleben. In München formiert sich derzeit ein politisches Bündnis, das wie ein Geist aus der Mottenkiste der jüngeren deutschen Politikgeschichte daherkommt: Grüne, SPD und FDP – ergänzt um die Freien Wähler – wollen gemeinsam die Stadt regieren. Ein Déjà-vu, das so manchem Münchner Bürger die Zornesröte ins Gesicht treiben dürfte.

Krause schmiedet das umstrittene Vierer-Bündnis

Der designierte Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen hat angekündigt, mit Grünen/Rosa Liste, SPD sowie FDP und Freien Wählern in Koalitionsverhandlungen zu treten. Eine endgültige Vereinbarung steht noch aus, doch die beteiligten Parteien hätten ihren Gremien empfohlen, entsprechende Gespräche aufzunehmen. Die rechnerische Mehrheit ist allerdings alles andere als komfortabel.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Grüne und Rosa Liste kommen auf 22 Mandate, die SPD auf 15, FDP und Freie Wähler bringen gemeinsam fünf Sitze ein. Macht zusammen 42 von 80 Sitzen – mit Krauses eigener Stimme als Oberbürgermeister wären es 43. Eine Mehrheit auf Messers Schneide. Sollte auch nur ein Stadtrat ausscheren, wäre die schöne neue Ampel-Welt schneller Geschichte, als man "Koalitionsbruch" sagen kann.

Wie es zu diesem Bündnis kam

Vorausgegangen war das Scheitern anderer Optionen. Gespräche mit Volt über eine Fortsetzung des bisherigen Bündnisses seien an Differenzen über die Verteilung von Zuständigkeiten und Referaten zerbrochen. Auch Sondierungen mit der CSU hätten zu keiner Einigung geführt. Übrig blieb also jenes Konstrukt, das auf Bundesebene nach drei katastrophalen Jahren in einem politischen Scherbenhaufen endete.

Die FDP – ein politisches Wunder oder Realsatire?

Besonders pikant ist die Rolle der Freien Demokraten. Die Partei, die nach dem Ampel-Aus auf Bundesebene 2024 bei der Bundestagswahl 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte und seither nicht mehr im Bundestag vertreten ist, scheint aus ihrer historischen Niederlage offenbar wenig gelernt zu haben. Statt eine eigenständige bürgerliche Position zu beziehen, kuschelt sich die liberale Restpartei wieder an jene Akteure, die sie politisch ins Verderben gestürzt haben. Man darf gespannt sein, wie die wenigen verbliebenen FDP-Wähler in München diese strategische Wiederholungstäterschaft bewerten werden.

Die altbekannten Themen – die altbekannten Probleme

Inhaltlich nennen die Parteien drei Schwerpunkte: bezahlbarer Wohnraum, Fortsetzung der Verkehrspolitik und Konsolidierung des städtischen Haushalts. Wer die grüne Verkehrspolitik in München kennt – mit ihrem Krieg gegen das Auto, dem Wildwuchs an Pop-up-Radwegen und den verkehrsberuhigten Innenstadtzonen –, dem dürfte beim Stichwort "Fortsetzung" ein Schauer über den Rücken laufen. Bezahlbarer Wohnraum in einer Stadt, in der grüne Bauverhinderung und ideologische Vorgaben den Wohnungsbau seit Jahren ausbremsen? Das klingt fast wie ein Hohn.

Ein wackeliges Konstrukt mit Ablaufdatum?

Die Mehrheit gilt als ausreichend, aber äußerst anfällig. Ohne die Stimmen von FDP und Freien Wählern bricht das Kartenhaus zusammen. Die Münchner stehen damit vor einer Stadtregierung, deren Stabilität von Anfang an mit einem dicken Fragezeichen versehen ist. Dass ausgerechnet in der wirtschaftsstarken bayerischen Metropole nun jenes Modell zum Einsatz kommen soll, das in Berlin Inflation, wirtschaftlichen Niedergang und gesellschaftliche Verwerfungen hinterließ, dürfte vielen Bürgern sauer aufstoßen.

Die Münchner haben gewählt – und werden bekommen, was sie gewählt haben. Bleibt zu hoffen, dass der wirtschaftliche Motor Bayerns nicht durch ideologische Experimente nachhaltig beschädigt wird. Denn in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, schuldenfinanzierter Sondervermögen und steigender Inflation gewinnt ein Aspekt zunehmend an Bedeutung: die private Vermögenssicherung. Wer sein Erspartes vor den Folgen ideologischer Politik und schwindender Kaufkraft schützen möchte, sollte über eine sinnvolle Beimischung physischer Edelmetalle wie Gold und Silber in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken – als bewährter Anker in stürmischen politischen Zeiten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener gründlicher Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen