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Kettner Edelmetalle
02.04.2026
05:40 Uhr

Moskau erklärt Luhansk für vollständig erobert – Kiew widerspricht vehement

Während die Welt gebannt auf die eskalierenden Konflikte im Nahen Osten blickt, setzt Russland im Osten der Ukraine weiterhin unerbittlich Fakten auf dem Schlachtfeld. Das russische Verteidigungsministerium verkündete am Mittwoch, seine Streitkräfte hätten die vollständige Kontrolle über die Region Luhansk erlangt – jenen schmalen Landstreifen, der seit 2022 noch außerhalb russischer Reichweite gelegen hatte. Eine Behauptung, die Kiew umgehend und entschieden zurückwies.

Ein Propagandasieg oder militärische Realität?

Bereits seit geraumer Zeit kontrollierte Russland mehr als 99 Prozent der Region Luhansk, die zusammen mit Donezk das industrielle Herzstück des Donbas bildet. Moskau hatte beide Regionen – neben Saporischschja und Cherson – bereits 2022 annektiert, ein Schritt, den Kiew und die überwältigende Mehrheit der westlichen Staatengemeinschaft als völkerrechtswidrigen Landraub verurteilt haben. Nun also die Meldung, die letzte Lücke sei geschlossen.

„Einheiten der Militärgruppierung ‚West' haben die Befreiung der Volksrepublik Luhansk abgeschlossen", hieß es in der Erklärung des Verteidigungsministeriums – wohlgemerkt unter Verwendung der von Moskau bevorzugten Bezeichnung für die Region. Doch wie belastbar ist diese Aussage? Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben nicht unabhängig verifizieren. Ein ukrainischer Militärsprecher erklärte seinerseits, es habe in den vergangenen sechs Monaten keinerlei Veränderungen an der Frontlinie in diesem Gebiet gegeben.

Moskaus dreiste Forderungen an Kiew

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieser Verkündung. Denn der Kreml nutzte die Gelegenheit, um seine altbekannten – und von Kiew stets als absurd zurückgewiesenen – Forderungen zu erneuern. Juri Uschakow, außenpolitischer Berater des Kremls, erklärte in einem Fernsehinterview, ein Rückzug ukrainischer Truppen aus dem gesamten Donbas würde „Perspektiven für die Lösung vieler Fragen eröffnen, einschließlich der Frage der Beendigung der Kampfhandlungen". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Aggressor verlangt vom Angegriffenen den Rückzug – und verkauft dies als Friedensangebot.

Diese Rhetorik ist nicht neu, aber sie gewinnt vor dem Hintergrund der geopolitischen Verwerfungen eine neue Brisanz. Während Donald Trump in Washington mit seinen Zollkriegen die transatlantischen Beziehungen strapaziert und Europa zunehmend auf sich selbst gestellt ist, nutzt Moskau jede Schwäche des Westens gnadenlos aus.

Weitere russische Gebietsgewinne gemeldet

Neben der angeblichen Kompletteroberung Luhansks meldete das russische Verteidigungsministerium auch die Einnahme des Dorfes Werchnja Pyssariwka in der Region Charkiw sowie des Ortes Boikowe in der Region Saporischschja. Auch diese Behauptungen ließen sich nicht unabhängig überprüfen – ein Muster, das sich durch den gesamten Konflikt zieht und die Informationslage für westliche Beobachter zu einem undurchdringlichen Nebel macht.

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Der Ukraine-Krieg tobt nun seit über drei Jahren, und ein Ende ist nicht in Sicht. Für Deutschland, das unter der neuen Großen Koalition von Friedrich Merz ohnehin mit einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenberg für Infrastruktur und Verteidigung jongliert, stellt sich die Frage drängender denn je: Wie lange kann sich Europa diese Konfrontation noch leisten? Die wirtschaftlichen Folgen – von Energiepreisen über Inflation bis hin zu den Kosten der Aufrüstung – treffen den deutschen Bürger unmittelbar im Geldbeutel.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Grenzen verschoben, Währungen unter Druck gesetzt und ganze Volkswirtschaften durch Kriege erschüttert werden, bleibt das Edelmetall das, was es seit Jahrtausenden ist: ein Anker der Stabilität in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

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