
Mietpreisexplosion in Deutschland: Wohnungssuchende werden systematisch ausgepresst

Während die Bundesregierung sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert und Milliarden für fragwürdige Projekte verpulvert, spitzt sich die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt dramatisch zu. Die neuesten Zahlen des renommierten Kiel Instituts für Weltwirtschaft sprechen eine erschreckend deutliche Sprache: Die Angebotsmieten sind im vierten Quartal 2025 um satte 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen – und damit doppelt so stark wie die ohnehin schon belastende allgemeine Inflation.
Befristete Verträge und möblierte Wohnungen: Die neue Normalität der Ausbeutung
Besonders alarmierend ist ein Trend, der sich schleichend zur neuen Realität entwickelt hat: Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote hat ein historisches Rekordniveau erreicht. Bundesweit entfällt mittlerweile mehr als jedes sechste Inserat auf dieses Segment. In den acht größten deutschen Städten liegt der Anteil bereits bei fast einem Viertel, in München – der unangefochtenen Spitzenreiterin der Mietpreiswahnsinn – sogar bei rund einem Drittel aller Angebote.
Was bedeutet das konkret für die Menschen? Jonas Zdrzalek, Projektleiter des „Greix"-Mietpreisindex, bringt es auf den Punkt:
„Wohnungssuchende haben es aktuell schwer. Das klassische Angebot geht zurück, die Preise steigen und die Konditionen werden über immer mehr befristete Verträge oder möblierte Angebote härter."
München: 23,35 Euro pro Quadratmeter – und kein Ende in Sicht
Die Zahlen aus den deutschen Metropolen lesen sich wie ein Horrorkatalog für jeden, der eine bezahlbare Bleibe sucht. München thront mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 23,35 Euro pro Quadratmeter einsam an der Spitze. Frankfurt folgt mit 17,36 Euro – beide Städte liegen damit weit über dem ohnehin schon schmerzhaften Durchschnitt von 14,41 Euro.
Im Quartalsvergleich verzeichneten sieben der acht größten deutschen Städte weitere Mietsteigerungen. Köln führt diese unrühmliche Statistik mit einem Plus von 3,4 Prozent an, gefolgt von München mit 1,9 Prozent. Hamburg und Frankfurt bewegen sich etwa im bundesweiten Schnitt von einem Prozent – was angesichts der bereits astronomischen Preise kaum als Trost taugt.
Geringverdiener und Studenten am Limit
Die sozialen Konsequenzen dieser Entwicklung sind verheerend. Projektleiter Zdrzalek warnt eindringlich:
„Bei Neuvermietungen in Großstädten dürften gerade Geringverdiener beziehungsweise Menschen in Ausbildung und Studium zunehmend an ihre Belastungsgrenze stoßen."Eine Generation junger Deutscher wird systematisch aus den Städten verdrängt, in denen sie arbeiten und studieren sollen.
Das Angebot schrumpft – die Verzweiflung wächst
Als wäre die Preisexplosion nicht genug, verschärft sich die Situation durch ein dramatisch sinkendes Angebot zusätzlich. Im vierten Quartal 2025 ist die Zahl der Mietinserate im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent geschrumpft. Noch erschreckender: Verglichen mit 2015 gibt es heute rund 20 Prozent weniger Mietangebote auf dem Markt.
Die Gründe liegen auf der Hand: Menschen mit Altverträgen klammern sich verzweifelt an ihre Wohnungen, wohl wissend, dass sie sich bei einem Umzug die neuen Marktpreise schlicht nicht leisten könnten. Gleichzeitig werden immer mehr Objekte unter der Hand vergeben – ohne öffentliches Inserat, nur über Beziehungen und Vitamin B.
Seit 2015: 14 Prozent über der Inflation
Die langfristige Perspektive macht das ganze Ausmaß des Versagens deutscher Wohnungspolitik deutlich: Seit 2015 sind die Angebotsmieten um 14 Prozent stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung. Ein Jahrzehnt politischer Untätigkeit, vollmundiger Versprechen und gescheiterter Regulierungsversuche hat den Wohnungsmarkt in einen Zustand versetzt, der für Normalverdiener zunehmend unbezahlbar wird.
Die Daten des „Greix"-Index basieren auf der Auswertung von über 60.000 Inseraten pro Quartal aus mehr als 100 Immobilienplattformen und Maklerwebsites. Sie zeichnen ein Bild, das die politisch Verantwortlichen eigentlich zum sofortigen Handeln zwingen müsste – wenn denn der Wille vorhanden wäre.
Politisches Versagen mit System
Während sich die neue Große Koalition mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen brüstet und Klimaneutralität ins Grundgesetz schreibt, bleiben die drängenden Probleme der arbeitenden Bevölkerung ungelöst. Der Wohnungsmarkt ist nur ein Symptom einer Politik, die sich mehr um ideologische Prestigeprojekte als um die realen Nöte der Bürger kümmert. Die Frage, wie junge Familien, Auszubildende und Geringverdiener in deutschen Großstädten noch leben sollen, scheint in den Berliner Amtsstuben niemanden ernsthaft zu interessieren.
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