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19.01.2026
10:07 Uhr

Mietexplosion in Deutschland: Wohnkosten steigen doppelt so schnell wie die Inflation

Mietexplosion in Deutschland: Wohnkosten steigen doppelt so schnell wie die Inflation

Während die Bundesregierung sich in ideologischen Debatten verliert und Milliarden für fragwürdige Projekte verpulvert, trifft die deutschen Bürger eine bittere Realität: Die Mieten explodieren förmlich. Zum Jahresende 2025 haben die Wohnkosten die allgemeine Teuerungsrate um das Doppelte übertroffen – ein Alarmsignal, das die völlige Hilflosigkeit der Politik in der Wohnungskrise offenbart.

Dramatische Zahlen aus dem GREIX-Mietpreisindex

Die nackten Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Laut dem GREIX-Mietpreisindex des renommierten Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) stiegen die Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 um satte 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die allgemeine Inflation lag in diesem Zeitraum bei etwa der Hälfte. Wer also gehofft hatte, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt entspannt, wurde eines Besseren belehrt.

Besonders bemerkenswert: Selbst im Quartalsvergleich – also vom dritten zum vierten Quartal 2025 – kletterten die Mieten in den 37 untersuchten Städten und Regionen um weitere 1,0 Prozent. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

Möblierte Wohnungen als Flucht vor dem Mietrecht

Was die Situation zusätzlich verschärft, ist ein besorgniserregender Trend: Immer mehr Vermieter bieten ihre Wohnungen befristet und möbliert an. Der Anteil dieser Angebote hat mittlerweile einen Rekordwert von 17 Prozent erreicht. Was auf den ersten Blick wie ein harmloses Marktphänomen wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Symptom eines kranken Systems.

Vermieter fliehen regelrecht vor den starren Regulierungen des deutschen Mietrechts. Mietpreisbremsen, Kündigungsschutz und bürokratische Auflagen haben dazu geführt, dass viele Eigentümer lieber auf flexible Modelle setzen – zum Nachteil der Mieter, die langfristige Sicherheit suchen. Die gut gemeinte Regulierungswut der vergangenen Jahre rächt sich nun bitter.

Großstädte besonders betroffen

In den deutschen Metropolen hat sich die Lage seit 2015 dramatisch zugespitzt. Die durchschnittlichen Angebotsmieten sind dort um unfassbare 42 Prozent gestiegen. Wer heute in München, Frankfurt oder Hamburg eine bezahlbare Wohnung sucht, braucht entweder ein fürstliches Gehalt oder sehr viel Glück. Für Normalverdiener und junge Familien wird der Traum von den eigenen vier Wänden – oder auch nur einer angemessenen Mietwohnung – zunehmend zur Illusion.

Politisches Versagen auf ganzer Linie

Die Ursachen dieser Misere sind vielfältig, doch eines steht fest: Die Politik hat auf ganzer Linie versagt. Statt den Wohnungsbau konsequent zu fördern und bürokratische Hürden abzubauen, hat man sich jahrelang in symbolpolitischen Maßnahmen wie der Mietpreisbremse verloren. Das Ergebnis? Ein schrumpfendes Angebot bei steigender Nachfrage – die klassische Rezeptur für explodierende Preise.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar vollmundig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt. Doch ob davon auch nur ein Bruchteil in den dringend benötigten Wohnungsbau fließt, bleibt fraglich. Stattdessen werden künftige Generationen mit Schulden belastet, während die eigentlichen Probleme ungelöst bleiben.

Gold als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten

Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich für viele Bürger die Frage nach sinnvollen Anlagestrategien. Während Immobilien für Normalverdiener zunehmend unerschwinglich werden und die Inflation das Ersparte auffrisst, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährter Stabilitätsanker. Sie bieten Schutz vor Kaufkraftverlust und sind unabhängig von politischen Fehlentscheidungen – eine Eigenschaft, die in diesen Zeiten unbezahlbar erscheint.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor Investitionen eine eigenständige Recherche durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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