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Kettner Edelmetalle
18.12.2025
19:10 Uhr

Mietexplosion in deutschen Großstädten: Bürger zahlen die Zeche für politisches Versagen

Die Wohnungsnot in Deutschland verschärft sich dramatisch – und die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Während sich die Immobilienpreise nach einer zweijährigen Talfahrt endlich stabilisiert haben, kennen die Mieten nur eine Richtung: steil nach oben. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) offenbart das ganze Ausmaß der Misere, die Millionen von Bürgern tagtäglich zu spüren bekommen.

Großstädter trifft es besonders hart

Die Zahlen sind alarmierend: Bundesweit stiegen die Mieten um vier Prozent, doch in den Großstädten verdoppelt sich dieser Wert auf bis zu acht Prozent. Wer in Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt eine bezahlbare Wohnung sucht, kann sich auf eine regelrechte Odyssee einstellen. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage klafft immer weiter auseinander – und die Politik schaut seit Jahren tatenlos zu.

Professor Dr. Malte Rieth vom DIW konstatiert zwar, dass bei den Kaufpreisen in den meisten Segmenten ein Tiefpunkt erreicht sei. Ein weiterer Rückgang erscheine unwahrscheinlich. Doch diese vermeintlich gute Nachricht für potenzielle Käufer täuscht über das eigentliche Problem hinweg: Nach einer fast 15-jährigen Phase steigender Preise liegen die aktuellen Immobilienwerte noch immer deutlich über dem Niveau von 2010.

Baubranche im freien Fall

Die Ursache der angespannten Lage ist schnell identifiziert: Es wird schlichtweg viel zu wenig gebaut. Im Jahr 2024 entstanden lediglich rund 252.000 neue Wohnungen – ein Rückgang von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2025 prognostizieren die Wissenschaftler einen weiteren Einbruch auf unter 250.000 Einheiten. Von den einst vollmundig versprochenen 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr ist Deutschland meilenweit entfernt.

Auch die Bauinvestitionen schrumpfen weiter. Das DIW schätzt den Rückgang auf etwa drei Prozent. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung – nicht zuletzt durch die anhaltende Migration – und damit die Nachfrage nach Wohnraum. Ein Teufelskreis, der sich immer schneller dreht.

Bürokratie als Bremsklotz

Professor Rieth empfiehlt, den Wohnungsbau durch gezielte öffentliche Investitionen auszubauen und bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Die Bundesregierung solle den eingeschlagenen Weg mit dem sogenannten „Bauturbo" zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren fortsetzen und bürokratische Hürden abbauen. Doch wie viele solcher Ankündigungen haben die Deutschen in den vergangenen Jahren gehört – ohne dass sich substanziell etwas geändert hätte?

Die wahren Leidtragenden

Am Ende sind es die einfachen Bürger, die die Zeche für jahrelanges politisches Versagen zahlen. Junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim längst abgeschminkt haben. Rentner, die einen immer größeren Teil ihrer schmalen Bezüge für die Miete aufwenden müssen. Normalverdiener, die aus den Innenstädten verdrängt werden und stundenlange Pendelwege in Kauf nehmen.

Die Wohnungskrise ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis einer Politik, die über Jahre hinweg die falschen Prioritäten gesetzt hat. Während Milliarden für fragwürdige Projekte ausgegeben wurden, blieb der Wohnungsbau auf der Strecke. Es wird höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in Berlin endlich aufwachen – bevor die soziale Belastung durch steigende Mieten vollends eskaliert.

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