
Messer-Attacke in Wien: Polizist beim Joggen plötzlich angegriffen!

Ein Polizist geht in seiner Freizeit laufen und wird dabei mit einem Küchenmesser angegriffen. Am Dienstagnachmittag soll ein 29-jähriger Syrer im Wiener Bezirk Ottakring auf einen 37-jährigen Beamten außer Dienst losgegangen sein, ohne ein Wort zu sagen. Dass der Mann überlebte, hat er seiner Gegenwehr zu verdanken. Und einer Klinge, die mehrfach abbrach.
Dehnübungen in der Hauseinfahrt, dann kam das Messer
Gegen 14.45 Uhr hatte der Polizist seine Joggingrunde unterbrochen und machte in einer Hauseinfahrt Dehnübungen. Nach Polizeiangaben kam dann ein Unbekannter mit einem Messer in der Hand auf ihn zu und griff ihn an. Eine Vorwarnung habe es nicht gegeben, auch keinen Streit.
Der Beamte wehrte sich heftig und rief um Hilfe. Während des Kampfes brach die Klinge des Küchenmessers laut Polizei mehrmals ab. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gegenwehr des Polizisten und die beschädigte Waffe schwerere Verletzungen verhindert haben. Österreichische Boulevardmedien schrieben in ihren Schlagzeilen bereits von einem „Mordversuch“.
Als Passanten den Kampf bemerkten, ließ der Angreifer von seinem Opfer ab. Er floh in Richtung der U-Bahn-Station Ottakring. Die Rettung versorgte den verletzten Beamten und brachte ihn ins Krankenhaus. Das Küchenmesser stellten Polizisten am Tatort sicher.
Überwachungskamera führt zum Verdächtigen
Lange war der Mann nicht auf freiem Fuß. Eine genaue Personenbeschreibung und die Aufnahmen einer Überwachungskamera führten die Ermittler zu dem Verdächtigen, kurz darauf wurde er festgenommen. In einer Pressemitteilung bestätigte die Wiener Polizei, dass er die syrische Staatsbürgerschaft besitzt.
Bei seiner Einvernahme habe der 29-Jährige die Tat gestanden, zu seinem Motiv aber nichts gesagt. Die Nachrichtenagentur APA berichtet, er habe einen psychisch angeschlagenen Eindruck gemacht. Ob tatsächlich eine Erkrankung vorliegt, ist bisher offen. Für den Mann gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.
Die Staatsanwaltschaft Wien ließ ihn in eine Justizanstalt bringen. Weiter ermittelt das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib und Leben. Täter und Opfer sollen sich vorher nicht gekannt haben. Es gibt bislang auch keine Hinweise, dass der Angreifer wusste, dass er einen Polizisten vor sich hatte.
Ein Zufallsopfer und ein Muster, das man kennt
Genau das macht den Fall so bedrückend. Getroffen hat es offenbar zufällig einen Polizisten. Es hätte jeder sein können: die Rentnerin mit dem Einkaufstrolley, der Schüler auf dem Heimweg, die Mutter mit dem Kinderwagen. Es war helllichter Tag, mitten in einem Wohnviertel.
Ottakring kommt in solchen Meldungen nicht zum ersten Mal vor. Rund um den Yppenplatz im selben Bezirk hat die Stadt eine Waffenverbotszone eingerichtet. Medien haben dort immer wieder über Vorfälle mit Messern berichtet. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wurden in Österreich 2024 rund 2.600 Gewalttaten angezeigt, bei denen Stichwaffen benutzt, mitgeführt oder angedroht wurden. Einige Berichte sprechen von einem Höchststand. Allein auf Wien entfielen 1.121 Fälle, mehr als auf jedes andere Bundesland.
Was die Politik wissen muss
Viele Bürger bemerken dabei noch etwas anderes. Nach Messerangriffen wird oft schon kurz nach der Festnahme von einer möglichen psychischen Ausnahmesituation gesprochen. Diese Frage müssen Gutachter seriös klären. Sie darf aber nicht verdecken, was seit Jahren ungeklärt ist: Wer kommt ins Land, wer betreut ihn, und wer merkt rechtzeitig, wenn jemand zur Gefahr wird?
Unsere Redaktion sieht hier die Folgen einer Migrations- und Integrationspolitik, die in Wien wie in Berlin lange auf Wegschauen gesetzt hat. Das richtet sich nicht gegen eine Nationalität. Es richtet sich gegen politisch Verantwortliche, die offene Fragen zu Identität, Gefährdung und psychischer Betreuung zu lange aufgeschoben haben. In Deutschland ist Messergewalt ebenfalls eines der großen Themen der inneren Sicherheit.
Ein Polizist, der beim Joggen nur mit Glück eine Messerattacke übersteht, sollte den Verantwortlichen zu denken geben. Sicherheit im öffentlichen Raum steht den Bürgern zu, und die Politik muss sie gewährleisten.
- Themen:
- #AFD
Kostenloses Live-Webinar
Der Great Reset fürs Geldsystem
Was sich bis 2029 an Ihrem Geld ändert und was Sie vorher tun können.

PeterHahne
ErnstWolff
Dr.Brandenburg
Prof. Dr.Polleit
MichaelMross
OutdoorChiemgau
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik













