
Merz-Regierung setzt Baerbocks Afghanistan-Chaos fort: Bis zu 2.300 weitere Afghanen sollen kommen
Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz scheint nahtlos dort weiterzumachen, wo Annalena Baerbock aufgehört hat. AuĂenminister Johann Wadephul (CDU) kĂŒndigte an, weiterhin Afghanen mit bestehenden Aufnahmezusagen nach Deutschland zu holen â trotz erheblicher Sicherheitsbedenken und Warnungen der Bundespolizei. Ein Armutszeugnis fĂŒr die versprochene "Migrationswende" der Union.
Das Erbe grĂŒner Willkommenspolitik
Was Wadephul als "Fehlentscheidungen frĂŒherer Bundesregierungen" bezeichnet, setzt er nun selbst fort. Bis zu 2.300 Afghanen warten derzeit in Islamabad auf ihre Einreise nach Deutschland. Sie alle haben Aufnahmezusagen erhalten â viele davon unter fragwĂŒrdigen UmstĂ€nden, wie die Bundespolizei mehrfach warnte. Doch statt einen klaren Schnitt zu machen, laviert der CDU-Politiker herum: Man werde aufnehmen, "wenn nicht SicherheitsgrĂŒnde dagegensprechen".
Diese schwammige Formulierung offenbart das ganze Dilemma. Auf die konkrete Frage, ob tatsĂ€chlich alle 2.300 Personen kommen werden, antwortet Wadephul ausweichend: "Das ist nicht sicher." Mit anderen Worten: Die PrĂŒfung der FĂ€lle lĂ€uft noch immer, wĂ€hrend die Betroffenen bereits ihre Koffer packen dĂŒrften.
Bundespolizei warnt â Politik ignoriert
Besonders brisant: Die Bundespolizei hatte bereits unter Baerbock wiederholt vor der Aufnahme bestimmter Personen gewarnt. IdentitĂ€ten konnten nicht zweifelsfrei geklĂ€rt werden, Dokumente wiesen Unstimmigkeiten auf, Sicherheitsbedenken wurden geĂ€uĂert. Doch das AuswĂ€rtige Amt setzte sich regelmĂ€Ăig ĂŒber diese Warnungen hinweg.
"Es gibt eine gewisse Zahl von Afghanen, die positive Bescheide der Bundesrepublik Deutschland in den HĂ€nden haben. Wer einen hat, den werden wir aufnehmen, wenn nicht SicherheitsgrĂŒnde dagegensprechen", erklĂ€rt Wadephul â als ob SicherheitsgrĂŒnde nur eine NebensĂ€chlichkeit wĂ€ren.
Die AbsurditĂ€t des Systems zeigt sich darin, dass SicherheitsgesprĂ€che oft erst nach der Erteilung einer Aufnahmezusage und teilweise kurz vor der Ausreise durchgefĂŒhrt werden. Ein Verfahren, das jeder vernĂŒnftigen Logik spottet. Wer wĂŒrde privat erst eine Einladung aussprechen und dann prĂŒfen, ob der Gast ĂŒberhaupt vertrauenswĂŒrdig ist?
36.000 sind schon da â wie viele noch?
Seit der MachtĂŒbernahme der Taliban im August 2021 sind bereits etwa 36.000 Afghanen ĂŒber diverse Aufnahmeprogramme nach Deutschland gekommen. Eine Zahl, die in der öffentlichen Debatte gerne verschwiegen wird. Nun sollen weitere 2.300 folgen â oder zumindest ein Teil davon, je nachdem, wie die "fortgesetzte PrĂŒfung" ausgeht.
Wadephul verspricht zwar, es werde "keine einzige neue Anerkennung" mehr geben und die Aufnahmeprogramme wĂŒrden beendet. Doch was nĂŒtzt dieses Versprechen, wenn gleichzeitig Tausende mit bereits erteilten Zusagen in den Startlöchern stehen? Der Koalitionsvertrag spricht davon, freiwillige Bundesaufnahmeprogramme "soweit wie möglich" zu beenden. Diese Formulierung lĂ€sst genĂŒgend Spielraum fĂŒr weitere Ausnahmen.
Rechtliche Tricksereien statt klare Kante
Interessant ist Wadephuls Verweis auf Paragraf 38 des Verwaltungsverfahrensgesetzes. Demnach könne die Behörde von einer Zusage abrĂŒcken, wenn sich die Sach- oder Rechtslage Ă€ndert. Doch statt diese Möglichkeit konsequent zu nutzen, versteckt sich der AuĂenminister hinter juristischen WinkelzĂŒgen. Man prĂŒfe noch, heiĂt es aus dem Ministerium.
Die RealitĂ€t sieht anders aus: Verwaltungsgerichte zwingen die Bundesregierung regelmĂ€Ăig zur Aufnahme. So entschied das Verwaltungsgericht Berlin erst kĂŒrzlich, dass eine 14-köpfige afghanische Familie einreisen dĂŒrfe â trotz Zweifeln der Bundespolizei an deren Dokumenten. Die Justiz macht, was die Politik nicht zu entscheiden wagt.
Die wahren Kosten der Willkommenskultur
WĂ€hrend Wadephul von "rechtsstaatlichen Mitteln" spricht, explodiert die KriminalitĂ€t in deutschen StĂ€dten. Messerangriffe, Vergewaltigungen, RaubĂŒberfĂ€lle â die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Doch statt die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu priorisieren, beschĂ€ftigt sich die neue Regierung damit, wie man möglichst gesichtswahrend die Fehler der VorgĂ€nger fortsetzt.
Es ist ein Trauerspiel, das zeigt: Die versprochene Wende in der Migrationspolitik war nichts als heiĂe Luft. Merz mag Kanzler sein, doch die Politik bleibt dieselbe. Die CDU erweist sich einmal mehr als zahnloser Tiger, der zwar brĂŒllt, aber nicht beiĂt. Die deutschen BĂŒrger, die auf eine echte Kurskorrektur gehofft hatten, werden bitter enttĂ€uscht.
Solange Politiker wie Wadephul lieber auf diplomatische Floskeln setzen statt auf klare Entscheidungen, wird sich nichts Ă€ndern. Die Rechnung zahlen am Ende die BĂŒrger â mit ihrer Sicherheit, ihren Steuergeldern und ihrem Vertrauen in den Rechtsstaat.

Als PDF in wenigen Sekunden per E-Mail.
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











