Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
09.09.2026
08:30 Uhr
KI-generiert

Merz nennt Remigration „ethnische Säuberung“: Eklat im Bundestag

Merz nennt Remigration „ethnische Säuberung“: Eklat im Bundestag
Symbolbild: KI-generiert

Es war die aufgeladenste Generaldebatte dieser Legislaturperiode: Am Mittwochmorgen, 9. September 2026, lieferten sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und AfD-Chefin Alice Weidel im Bundestag ein Rededuell von ungewöhnlicher Schärfe. Anlass war die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom vergangenen Sonntag. Und ein Satz des Kanzlers dürfte noch lange nachhallen.

„Nichts anderes als eine ethnische Säuberung“

Merz griff die AfD beim Thema Migration frontal an und setzte den von der Partei verwendeten Begriff „Remigration“ mit einer „ethnischen Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“ gleich. Würde umgesetzt, was die AfD propagiere, so der Kanzler, könne das Handwerk in Deutschland nicht mehr arbeiten und „kein einziges Pflegeheim“ mehr.

Bemerkenswert: Im gleichen Atemzug räumte Merz ein, dass es bei der Migration weiterhin Probleme gebe und Deutschland mehr Menschen ohne dauerhaftes Aufenthaltsrecht abschieben müsse. Entscheidend sei die Unterscheidung zu jenen, „die in Deutschland arbeiten, die zu unserem Wohlstand beitragen“.

Für Kritiker ist genau das der Kern des Problems: Ein Kanzler, der im Wahlkampf harte Migrationswende versprach, greift zu maximaler Begriffsartillerie – während die eigenen Abschiebezahlen die Bürger seit Jahren enttäuschen. Beobachter sehen darin weniger Stärke als Nervosität.

Weidel: „Die CDU pulverisiert“

Zuvor hatte Weidel als Oppositionsführerin die Debatte eröffnet – und dem Kanzler das Wahlergebnis um die Ohren geschlagen. In Sachsen-Anhalt hätten die Wähler ihn nicht abgestraft, sondern die CDU „pulverisiert“. „Ihre Zeit ist abgelaufen“, sagte sie an Merz gerichtet. Die Bürger wollten den Politikwechsel – und sie würden ihn bekommen.

Weidel forderte ein Ende der Förderung von NGOs, Kürzungen bei der Entwicklungshilfe und die Beendigung der Versorgung von rund einer Million mehrfach abgelehnter Asylbewerber. Auch die SPD nahm sie ins Visier: Als Arbeiterpartei habe sich diese selbst überflüssig gemacht.

Die Zahlen hinter dem Beben

Warum der Ton so rau ist, zeigt das vorläufige Ergebnis vom 6. September, das die Landeswahlleiterin veröffentlichte:

  • AfD: 43,8 Prozent (plus 23,0 Punkte), 39 von 83 Sitzen
  • CDU: 17,2 Prozent (minus 19,9 Punkte), nur noch 15 Sitze
  • SPD 9,3, Grüne 8,9, Linke 8,6, BSW 5,3 Prozent – die FDP verpasste mit 2,6 Prozent den Landtag

Ein Absturz um fast zwanzig Punkte ist in der Geschichte der CDU in Sachsen-Anhalt ohne Beispiel. Medienberichten zufolge beraten die Präsidenten der Verfassungsschutzbehörden bereits über die Folgen einer möglichen AfD-Regierung im Land – während die anderen Parteien eine Koalition ausschließen. US-Präsident Donald Trump kommentierte das Ergebnis auf Truth Social mit „Wow!“ und der Bemerkung, die Anhänger hätten die Einwanderungsregeln satt.

Kampfrhetorik statt Kurskorrektur?

Merz nannte die AfD im Plenum eine „destruktive Kraft“, warf ihr „Verachtung unserer demokratischen Institutionen“ vor und attestierte ihr, „unverändert an der Seite Russlands“ zu stehen. Aus Sicht unserer Redaktion bleibt eine Frage offen: Wer 20 Prozentpunkte verliert, gewinnt sie mit Etiketten kaum zurück – sondern nur mit Politik, die für die Interessen der eigenen Bürger arbeitet.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist für eigene Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich unabhängig informieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen