
Merz' Märchenstunde: Wenn Lobhudelei auf Realitätsverweigerung trifft
Ein gewisser Michael Dietz aus Frankfurt am Main hat sich in einem Leserbrief an die FAZ zu einer geradezu grotesken Lobeshymne auf Bundeskanzler Friedrich Merz hinreißen lassen. Nach nur hundert Tagen im Amt attestiert er dem CDU-Politiker einen "vollen Erfolg" und beklagt sich bitterlich darüber, dass die Medien diese angeblichen Großtaten nicht gebührend würdigen würden. Man könnte meinen, der Brief stamme direkt aus der Feder eines übereifrigen Parteisoldaten – oder gar vom Kanzler selbst.
Die Realität hinter der Fassade
Was Herr Dietz als politische Meisterleistung verkauft, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als das übliche Berliner Polittheater. Das gepriesene "Tridem" von der Leyen, Merz und Macron habe angeblich den "verhältnismäßig besten Zolldeal der Welt" mit den USA ausgehandelt. Eine bemerkenswerte Behauptung, wenn man bedenkt, dass Trump seine Zölle von 20% auf EU-Importe, 34% auf China und 25% auf Mexiko und Kanada knallhart durchgezogen hat. Wo genau ist hier der große Verhandlungserfolg?
Noch absurder wird es, wenn Dietz behauptet, ohne Merz wäre es nicht zum "außergewöhnlichen Gipfel in Washington" gekommen. Als ob Donald Trump, der notorisch für seine America-First-Politik bekannt ist, auf einen deutschen Kanzler gewartet hätte, um internationale Treffen abzuhalten. Die Realität sieht anders aus: Über 5 Millionen Menschen protestieren derzeit in 2100 US-Städten gegen Trumps Politik – aber das passt natürlich nicht ins rosarote Weltbild des Briefschreibers.
Innenpolitische Luftschlösser
Besonders dreist wird es bei der Bewertung der Innenpolitik. Die Migration gehe zurück, jubelt Dietz, und der AfD werde dadurch "endlich der Wind aus den Segeln genommen". Ein Blick auf die Realität zeigt: Die Kriminalität in Deutschland ist auf einem Rekordniveau, Messerangriffe und Gewalttaten durch Migranten häufen sich. Statt diese Probleme anzupacken, setzt die neue Regierung auf die altbekannten Rezepte: mehr Schulden, mehr Umverteilung, mehr ideologische Experimente.
Das von Merz versprochene Ende der Schuldenpolitik? Eine glatte Lüge. Stattdessen plant die Große Koalition ein gigantisches 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert – ein Wahnsinn, der Generationen von Deutschen in die Schuldknechtschaft treiben wird. All das, obwohl Merz im Wahlkampf hoch und heilig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.
Die wahren Prioritäten der Merz-Regierung
Während die deutsche Wirtschaft weiter den Bach runtergeht und die Deindustrialisierung voranschreitet, pumpt Merz Milliarden in Rüstung und die Ukraine. Die versprochene Digitalisierung? Fehlanzeige. Die Entlastung der Bürger? Pustekuchen. Stattdessen wird der Mindestlohn auf lächerliche 12,82 Euro erhöht – ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der galoppierenden Inflation.
Besonders perfide: Die Fortsetzung der grünen Industriepolitik unter schwarzer Flagge. Das Verbrennerverbot bleibt bestehen, die ruinöse Energiepolitik wird fortgeführt. Merz, der sich im Wahlkampf als konservativer Erneuerer präsentierte, entpuppt sich als Steigbügelhalter einer Politik, die Deutschland systematisch an die Wand fährt.
Ein Kanzler ohne Rückgrat
Was Dietz als außenpolitische Stärke verkauft, ist in Wahrheit ein Kotau vor den Mächtigen dieser Welt. Merz lässt sich von Trump vorführen, kuscht vor Macron und tanzt nach der Pfeife von der Leyens. Ein deutscher Kanzler, der deutsche Interessen vertritt? Fehlanzeige. Stattdessen: Unterwürfigkeit gegenüber Washington, Brüssel und Paris.
Die Flüchtlingspolitik, bei der angeblich so große Fortschritte erzielt wurden? Ein schlechter Witz. Weiterhin werden Afghanen eingeflogen, die Grenzen bleiben sperrangelweit offen, und wer es einmal nach Deutschland geschafft hat, kann sich sicher sein, bleiben zu dürfen. Die versprochene Wende in der Migrationspolitik? Nichts als heiße Luft.
Die Medien als willfährige Helfer
Dass ausgerechnet die FAZ einen solchen Jubelbrief abdruckt, zeigt einmal mehr, wie tief der deutsche Journalismus gesunken ist. Statt kritisch zu hinterfragen, macht man sich zum Sprachrohr der Regierung. Die Leser werden für dumm verkauft, die Realität wird schöngeredet. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen den Mainstream-Medien den Rücken kehren.
Die Kommentare unter dem Weltwoche-Artikel sprechen Bände: Die Leser durchschauen das durchsichtige Manöver. Von "Satire pur" über "krankhafte Lügner und Betrüger" bis zu "absoluter Realitätsverlust" reichen die Reaktionen. Ein Kommentator bringt es auf den Punkt: "Dahinter steckt ein kluger Kopf", behauptete die FAZ über ihre Leser. Nach diesem Brief könne man an dieser Aussage gewisse Zweifel haben.
Das wahre Gesicht der Merz-Regierung
Nach hundert Tagen Merz steht fest: Deutschland stürzt weiter ab. Die Probleme werden nicht gelöst, sondern verschlimmert. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Sicherheit ist dahin, die Zukunft verbaut. Statt einer konservativen Wende bekommen wir Merkels Politik in Potenz – nur mit einem anderen Gesicht an der Spitze.
Die einzige positive Entwicklung, die sich aus diesem Desaster ergibt: Immer mehr Bürger erkennen, dass sie von der etablierten Politik nichts mehr zu erwarten haben. 25% wählen bereits die Alternative – Tendenz steigend. Die Menschen haben genug von Lügen, Täuschung und Realitätsverweigerung. Sie wollen Politiker, die für Deutschland arbeiten, nicht gegen Deutschland.
Herrn Dietz sei gesagt: Wer in Zeiten wie diesen die Regierung lobt, hat entweder den Bezug zur Realität verloren oder profitiert persönlich vom System. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen sieht das anders. Sie spüren täglich am eigenen Leib, was Merz' "voller Erfolg" wirklich bedeutet: höhere Preise, weniger Sicherheit, keine Zukunft. Zeit für echte Veränderung – nicht für Lobhudelei auf gescheiterte Politiker.

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