
Merz auf Schmusekurs mit Trump: Kanzler unterstützt amerikanische Grönland-Ambitionen

Was für ein Schauspiel sich da am Montag in Berlin abspielte! Bundeskanzler Friedrich Merz, einst als Hoffnungsträger einer konservativen Wende gefeiert, hat sich in der brisanten Grönland-Debatte teilweise auf die Seite von US-Präsident Donald Trump gestellt. Mit den Worten „Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss" machte der Kanzler deutlich, wohin die Reise geht – nämlich dorthin, wo Washington es wünscht.
Die Arktis als neues Spielfeld der Großmächte
Die strategische Bedeutung der Arktis kann kaum überschätzt werden. Rohstoffreichtum, neue Schifffahrtsrouten durch den Klimawandel und militärische Schlüsselpositionen machen die Region zum begehrten Objekt internationaler Machtpolitik. Trump hatte am Wochenende erneut unmissverständlich klargestellt: „Wir bekommen Grönland, auf die eine oder die andere Weise." Eine Drohgebärde, die in Kopenhagen für erhebliche Verstimmung sorgte – und die Merz nun offenbar mit diplomatischem Weichspüler zu glätten versucht.
Der Kanzler betonte zwar, Deutschland setze auf eine „gemeinsame Lösung mit den Partnern" und hoffe auf eine „einvernehmliche Lösung innerhalb der NATO". Doch was bedeutet das konkret? Gespräche fänden bereits statt, so Merz, auch mit der dänischen Regierung gebe es einen „sehr ausführlichen" Austausch. Das Ziel sei es, die Sicherheitslage auf der Insel gemeinsam zu verbessern. Klingt nach viel diplomatischem Nebel, hinter dem sich die eigentliche Frage verbirgt: Wie weit ist Deutschland bereit, amerikanischen Expansionsgelüsten entgegenzukommen?
Wadephul als Schlüsselfigur – ein fragwürdiges Signal
Besonders bemerkenswert erscheint die Ankündigung, dass Außenminister Johann Wadephul eine „Schlüsselrolle" in dieser Angelegenheit übernehmen soll. Ein Mann, der bislang nicht gerade durch außenpolitisches Fingerspitzengefühl aufgefallen ist, soll nun die heikle Balance zwischen amerikanischen Interessen und europäischer Souveränität austarieren? Man darf gespannt sein, ob diese Personalentscheidung mehr ist als ein symbolischer Akt der Gefälligkeit gegenüber Washington.
Die Grönland-Frage berührt fundamentale Prinzipien der internationalen Ordnung. Kann eine Großmacht einfach Ansprüche auf das Territorium eines verbündeten Staates erheben? Die Grönländer selbst haben ihre Position unmissverständlich formuliert: „Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein." Eine Stimme, die in der aktuellen Debatte erstaunlich wenig Gehör findet.
BlackRock-Schatten über der deutschen Außenpolitik?
Kritiker werfen Merz seit langem vor, zu eng mit amerikanischen Finanzinteressen verbandelt zu sein. Seine frühere Tätigkeit für den Vermögensverwalter BlackRock nährt Spekulationen, ob der Kanzler wirklich deutsche Interessen vertritt – oder ob andere Loyalitäten im Spiel sind. Dass ausgerechnet er nun Trumps Grönland-Ambitionen mit verständnisvollen Worten begleitet, dürfte diese Zweifel kaum zerstreuen.
Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Begehrlichkeiten selten zu stabilen Verhältnissen führen. Europa täte gut daran, seine eigene Position zu stärken, statt sich zwischen amerikanischen und russischen Interessen zerreiben zu lassen. Die Forderung nach einer europäischen Armee, wie sie etwa der Ökonom Hans-Werner Sinn erhebt, gewinnt vor diesem Hintergrund an Aktualität. Doch davon ist Deutschland unter Merz weit entfernt.
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