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Kettner Edelmetalle
29.12.2025
12:01 Uhr

Malaysia startet Offensive gegen Social-Media-Nutzung von Kindern – Testphase beginnt am Neujahrstag

Während Deutschland noch immer über den richtigen Umgang mit der digitalen Verwahrlosung seiner Jugend debattiert, schreitet Malaysia zur Tat. Das südostasiatische Land will Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren künftig besser vor den Gefahren sozialer Netzwerke schützen – und startet bereits am 1. Januar 2026 eine ambitionierte Testphase für neue Regulierungsmaßnahmen.

Kein pauschales Verbot, aber strenge Kontrollen

Anders als Australien, das vor wenigen Wochen mit einem radikalen Komplettverbot für Unter-16-Jährige auf Social-Media-Plattformen weltweit Schlagzeilen machte, setzt die Regierung in Kuala Lumpur auf einen differenzierteren Ansatz. Statt eines pauschalen Verbots plant Malaysia die Einführung strengerer Alterskontrollen und technischer Schutzmaßnahmen. Diese sollen zunächst in einer mehrmonatigen Testphase auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden.

An dem Pilotprojekt beteiligen sich die malaysische Medienaufsichtsbehörde Malaysian Communications and Multimedia Commission sowie ausgewählte Betreiber sozialer Netzwerke. Kommunikationsminister Fahmi Fadzil betonte, dass die Maßnahmen wirksam sein müssten und sich nicht leicht umgehen lassen dürften. Eine bemerkenswert realistische Einschätzung, wenn man bedenkt, wie geschickt Jugendliche weltweit bereits bestehende Beschränkungen zu unterlaufen wissen.

Australiens Vorreiterrolle – mit Schwächen

Das australische Modell, an dem sich Malaysia teilweise orientiert, zeigt bereits erste Risse. Berichten zufolge gelingt es vielen australischen Jugendlichen nach wie vor, das dortige Verbot zu umgehen. Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook und YouTube – all diese Plattformen sind für Unter-16-Jährige in Australien offiziell tabu. Doch die Realität sieht anders aus.

„Die Maßnahmen müssen wirksam sein und dürfen sich nicht leicht umgehen lassen."

Diese Erkenntnis scheint in Kuala Lumpur angekommen zu sein. Die Testphase soll Regierung und Unternehmen Zeit geben, Schwachstellen zu erkennen und nachzubessern, bevor verbindliche Regelungen eingeführt werden. Ein pragmatischer Ansatz, der auch hierzulande Schule machen könnte.

Deutschland hinkt hinterher

Während asiatische und pazifische Staaten beim digitalen Kinderschutz voranschreiten, verharrt Deutschland in seiner typischen Lethargie. Die Gefahren sozialer Medien für die psychische Gesundheit junger Menschen sind längst wissenschaftlich belegt: Cyber-Mobbing, exzessive Bildschirmzeiten und der Konsum schädlicher Inhalte fordern ihren Tribut. Doch statt entschlossen zu handeln, verliert sich die deutsche Politik in endlosen Debatten über Datenschutzbedenken und die Freiheit des Internets.

Malaysia zeigt, dass es auch anders geht. Die Regierung orientiert sich an internationalen Erfahrungen aus Australien und Dänemark, passt die Regeln jedoch an die eigenen nationalen Gegebenheiten an. Ein Konzept, das auch für Deutschland funktionieren könnte – wenn denn der politische Wille vorhanden wäre, traditionelle Werte wie den Schutz der Familie und insbesondere der Kinder wieder in den Vordergrund zu stellen.

Ein überfälliger Schritt

Die Initiative Malaysias verdient Anerkennung. In einer Zeit, in der soziale Medien zunehmend als Brandbeschleuniger gesellschaftlicher Spaltung wirken und die psychische Gesundheit einer ganzen Generation gefährden, ist entschlossenes Handeln gefragt. Ob die malaysischen Maßnahmen letztlich erfolgreich sein werden, bleibt abzuwarten. Doch allein der Versuch, Kinder vor den Schattenseiten der digitalen Welt zu schützen, ist mehr, als viele westliche Demokratien derzeit zustande bringen.

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