
Macron gegen Meloni: Diplomatischer Eklat nach Tod eines jungen Patrioten in Frankreich
Ein 23-Jähriger stirbt nach einer brutalen Attacke linksextremer Schläger in Lyon – und statt Trauer und Aufklärung entbrennt ein diplomatischer Schlagabtausch zwischen Paris und Rom. Der Fall des Quentin Deranque offenbart nicht nur die erschreckende Gewaltbereitschaft der politischen Linken in Frankreich, sondern auch die Nervosität eines Präsidenten, der Kritik an den Zuständen in seinem Land offenbar nicht ertragen kann.
Linksextreme Gewalt fordert ein junges Leben
Die Fakten sind erschütternd: Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen rechten und linksextremen Aktivisten in Lyon wurde der 23-jährige Quentin Deranque so schwer angegriffen, dass er seinen Verletzungen erlag. Elf Personen seien bislang wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Tötung festgenommen worden – acht Männer und drei Frauen. Besonders brisant: Unter den Festgenommenen befänden sich zwei Parlamentsassistenten des linken LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault sowie ein ehemaliger Praktikant aus dessen Umfeld. Die Nähe der mutmaßlichen Täter zum politischen Establishment der französischen Linken wirft Fragen auf, die weit über einen einzelnen Kriminalfall hinausreichen.
Meloni benennt das Problem – Macron reagiert gereizt
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fand klare Worte. Auf der Plattform X sprach sie von einem „Klima des ideologischen Hasses", das sich in mehreren europäischen Nationen ausbreite. Der Fall sei „eine Wunde für Europa". Auch der italienische Außenminister Antonio Tajani meldete sich zu Wort und bezeichnete den Vorfall als „eine ernste Angelegenheit, die alle betrifft". Er erinnerte daran, dass es „in Italien viele Quentins" gegeben habe – eine Anspielung auf die bleiernen Jahre des linksextremen Terrors in den 1970ern.
Doch statt die berechtigte Sorge einer europäischen Partnerin ernst zu nehmen, reagierte Emmanuel Macron mit kaum verhohlener Gereiztheit. Vom KI-Gipfel in Neu-Delhi aus stichelte er:
„Mir fällt immer wieder auf, dass Nationalisten, die in ihrem eigenen Land nicht gestört werden wollen, stets die Ersten sind, die sich zu den Geschehnissen in anderen Ländern äußern. Sollen doch alle zu Hause bleiben, dann sind die Schafe gut bewacht."
Ein bemerkenswert arroganter Satz für einen Präsidenten, dessen Land gerade einen politisch motivierten Mord zu beklagen hat. Statt Selbstkritik – Angriff auf die Überbringerin der unbequemen Wahrheit.
Die doppelten Standards des Emmanuel Macron
Man muss sich die Absurdität dieser Situation vor Augen führen. Macron, der sich selbst nie zu schade war, die innenpolitischen Verhältnisse anderer Länder zu kommentieren – sei es in Polen, Ungarn oder Italien –, empfindet es plötzlich als ungebührliche Einmischung, wenn eine europäische Regierungschefin den gewaltsamen Tod eines jungen Mannes als gesamteuropäisches Problem benennt. Meloni hat recht: Linksextreme Gewalt ist kein französisches Phänomen. Sie ist eine Seuche, die sich quer durch den Kontinent frisst.
Dass ausgerechnet Mitarbeiter eines Parlamentsabgeordneten unter den Verdächtigen sein sollen, müsste eigentlich einen Aufschrei auslösen. Doch in Frankreich wie in Deutschland scheint die Toleranz gegenüber linksextremer Gewalt in weiten Teilen des politischen Establishments erschreckend hoch zu sein. Man stelle sich nur einen Moment lang vor, die Rollen wären vertauscht – die mediale und politische Reaktion wäre eine völlig andere.
Frankreich vor den Wahlen: Ein Land am Siedepunkt
Der Tod von Quentin Deranque verschärft die ohnehin explosiven Spannungen zwischen dem rechten und linken Lager in Frankreich erheblich. Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2027 dürfte die Polarisierung weiter zunehmen. Innenminister Laurent Nunez habe die Behörden angewiesen, die Sicherheitsvorkehrungen bei politischen Veranstaltungen und Wahlkampfbüros zu verstärken – ein Eingeständnis, dass der Staat die Lage offenbar nicht mehr im Griff hat.
Was bleibt, ist das Bild eines jungen Mannes, der für seine politische Überzeugung mit dem Leben bezahlen musste. Und eines französischen Präsidenten, der sich lieber an der italienischen Regierungschefin abarbeitet, als die eigentliche Bedrohung beim Namen zu nennen: eine linksextreme Szene, die offenbar bereit ist, über Leichen zu gehen. Europa sollte genau hinschauen – denn was heute in Lyon geschieht, kann morgen überall passieren.
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