Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
13.01.2026
06:52 Uhr

Machtkampf in Washington: Trump lässt gegen Fed-Chef Powell ermitteln

Machtkampf in Washington: Trump lässt gegen Fed-Chef Powell ermitteln

Der Konflikt zwischen dem mächtigsten Mann der Welt und dem Hüter des amerikanischen Geldes hat eine neue, beispiellose Dimension erreicht. US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen, den Chef der Federal Reserve, Jerome Powell, mit allen verfügbaren Mitteln unter Druck zu setzen – nun sogar mit dem schweren Geschütz strafrechtlicher Ermittlungen.

Ermittlungen wegen angeblicher Falschaussage vor dem Kongress

Was auf den ersten Blick wie eine banale Angelegenheit erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als hochbrisanter politischer Sprengstoff. Die Staatsanwaltschaft des District of Columbia hat Ermittlungen gegen Powell eingeleitet – offiziell wegen seiner Aussagen vor dem US-Kongress im vergangenen Sommer. Der Vorwurf: Der Notenbankchef soll die Abgeordneten über die Renovierungskosten der Fed-Zentrale in Washington wissentlich falsch informiert haben. Die tatsächlichen Kosten lägen deutlich höher als ursprünglich angegeben.

Doch Powell selbst sieht in dieser Untersuchung keineswegs einen legitimen Versuch der Aufklärung. In einer bemerkenswerten Videobotschaft am Sonntag machte er seinem Unmut Luft und wies mit dem Finger direkt auf das Weiße Haus. „Diese beispiellose Maßnahme muss im größeren Kontext der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung betrachtet werden", erklärte der Fed-Chef unmissverständlich.

Powell wirft Trump Einschüchterung vor

Die Worte des Notenbankchefs könnten kaum deutlicher sein. Er bezeichnete die offiziellen Gründe für die Ermittlungen schlicht als „Vorwände" und fügte hinzu: „Die angedrohte Strafverfolgung ist eine Folge davon, dass die Federal Reserve die Zinssätze nach bestem Wissen und Gewissen im öffentlichen Interesse festlegt und nicht den Präferenzen des Präsidenten folgt."

Diese Aussage trifft den Kern des seit Monaten schwelenden Konflikts. Trump fordert vehement schnellere Zinssenkungen, um die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln und – was mindestens ebenso wichtig sein dürfte – die Finanzierung der gigantischen US-Staatsschulden günstiger zu gestalten. Powell hingegen beharrt auf der Unabhängigkeit der Notenbank und richtet seine Entscheidungen nach wirtschaftlichen Indikatoren wie Inflation und Arbeitsmarkt aus.

Die pikante Rolle einer Trump-Vertrauten

Besonders brisant erscheint der Umstand, dass die Ermittlungen von Jeanine Pirro geleitet werden – einer engen Verbündeten des Präsidenten, die zuvor als Kommentatorin bei Fox News tätig war. Dieser Zusammenhang nährt den Verdacht, dass es sich bei der Untersuchung weniger um eine unabhängige Strafverfolgung als vielmehr um ein politisches Druckmittel handeln könnte.

Trump selbst gibt sich betont unbeteiligt. Gegenüber dem amerikanischen Sender NBC betonte er, von einer strafrechtlichen Untersuchung gegen Powell nichts gewusst zu haben. Den Vorwurf der Einschüchterung wies er mit den Worten zurück: „Ich würde nicht mal im Traum daran denken, es so zu machen. Was ihn unter Druck setzen sollte, ist die Tatsache, dass die Zinsen viel zu hoch sind."

Ein Konflikt mit weitreichenden Konsequenzen

Die Unabhängigkeit der Zentralbanken gilt seit Jahrzehnten als heilige Kuh der westlichen Wirtschaftsordnung. Sie soll verhindern, dass Regierungen die Geldpolitik für kurzfristige politische Ziele missbrauchen – etwa indem sie vor Wahlen die Geldschleusen öffnen und damit langfristig Inflation und wirtschaftliche Instabilität riskieren. Was sich derzeit in Washington abspielt, stellt dieses Prinzip fundamental in Frage.

Die Ironie der Geschichte: Es war Trump selbst, der Powell 2017 während seiner ersten Amtszeit zum Chef der Notenbank ernannte. Nun scheint der Präsident seinen eigenen Kandidaten mit allen Mitteln loswerden zu wollen. Powells Amtszeit endet ohnehin im Mai – doch offenbar kann Trump nicht so lange warten.

„Die Geldpolitik könnte künftig von politischem Druck oder Einschüchterungen bestimmt werden", warnte Powell in seiner Videobotschaft – eine düstere Prognose für die Zukunft der amerikanischen Wirtschaftspolitik.

Gold als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten

Während sich die Machtkämpfe in Washington zuspitzen und die Unsicherheit an den Finanzmärkten wächst, erreicht der Goldpreis neue Allzeithochs. Dies ist kein Zufall. In Zeiten, in denen selbst die Unabhängigkeit der mächtigsten Zentralbank der Welt in Frage gestellt wird, suchen Anleger verstärkt nach sicheren Häfen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche politischen Stürme gerade toben.

Für Anleger, die ihr Vermögen vor den Unwägbarkeiten politischer Machtkämpfe und geldpolitischer Experimente schützen möchten, bieten physische Edelmetalle eine bewährte Möglichkeit zur Diversifikation. Sie sind nicht von Entscheidungen einzelner Politiker oder Zentralbanker abhängig und behalten ihren inneren Wert auch dann, wenn das Vertrauen in Papierwährungen schwindet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen