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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
07:29 Uhr

Lufthansa-Streik legt Deutschland lahm – und die Aktie steigt

Es ist ein Bild, das man in Deutschland mittlerweile fast schon gewohnt ist: Endlose Schlangen an den Abfertigungsschaltern, verzweifelte Reisende, die hektisch auf ihre Smartphones starren, und Anzeigetafeln, auf denen das Wort „annulliert" in roter Schrift dominiert. Der jüngste Warnstreik bei der Lufthansa hat den deutschen Flugverkehr am Donnerstag mit voller Wucht getroffen. Piloten und Flugbegleiter legten ihre Arbeit nieder – und Tausende Passagiere standen buchstäblich im Regen.

Chaos an Deutschlands Drehkreuzen

Besonders hart traf es den Frankfurter Flughafen, das wichtigste Luftverkehrsdrehkreuz der Republik. Doch auch andere Standorte blieben nicht verschont. Deutschlandweit fielen zahlreiche Flüge aus, die genaue Zahl dürfte in die Hunderte gehen. Für ein Land, das sich gerne als Wirtschaftsstandort von Weltrang inszeniert, ist ein solches Szenario mehr als nur ein Ärgernis – es ist eine Blamage.

Die Gewerkschaften zeigten sich derweil zufrieden mit der Beteiligung am Ausstand und sprachen von einem „erfolgreichen" Streiktag. Erfolg – wohlgemerkt – gemessen an der Fähigkeit, möglichst viel Schaden anzurichten. Denn genau das ist die Logik moderner Arbeitskämpfe: Je größer das Chaos, desto lauter die Verhandlungsposition.

Die absurde Börsenreaktion

Während Familien ihre Urlaubspläne über den Haufen werfen mussten und Geschäftsreisende verzweifelt nach Alternativen suchten, passierte an der Börse etwas, das man nur als zynisch bezeichnen kann: Die Lufthansa-Aktie notierte im Plus. Ja, Sie haben richtig gelesen. Ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft – das Fliegen – gerade zum Erliegen kommt, wird vom Markt belohnt. Die Logik dahinter? Investoren spekulieren offenbar darauf, dass ein harter Arbeitskampf langfristig zu einem für das Unternehmen günstigeren Tarifabschluss führen könnte. Oder sie haben schlicht den Bezug zur Realität verloren. Beides wäre gleichermaßen beunruhigend.

Droht eine weitere Eskalation?

Die entscheidende Frage lautet nun: War dieser Warnstreik nur der Auftakt zu einer längeren Auseinandersetzung? Die Zeichen stehen nicht gut. Beide Seiten – Gewerkschaften wie Unternehmensführung – haben sich in ihren Positionen verschanzt. Sollte es in den kommenden Wochen zu keiner Einigung kommen, drohen weitere Streiks, möglicherweise von längerer Dauer. Für den ohnehin angeschlagenen Wirtschaftsstandort Deutschland wäre das ein weiterer Tiefschlag.

Man muss sich die Frage stellen, ob ein Land, das unter einer erdrückenden Bürokratielast ächzt, mit explodierenden Energiekosten kämpft und dessen Infrastruktur an allen Ecken und Enden bröckelt, sich solche Arbeitskämpfe überhaupt noch leisten kann. Die Lufthansa, einst stolzes Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst und Zuverlässigkeit, ist längst zum Sinnbild eines Landes geworden, das seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Verspätungen, Ausfälle, Streiks – das „Made in Germany"-Versprechen gilt offenbar auch im Luftverkehr nicht mehr.

Ein Symptom tieferliegender Probleme

Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. In einer Volkswirtschaft, die unter der Last von 500 Milliarden Euro neuer Schulden für ein sogenanntes Sondervermögen stöhnt, in der die Inflation den Bürgern das Ersparte auffrisst und in der die politische Führung mehr mit ideologischen Projekten als mit handfester Wirtschaftspolitik beschäftigt scheint, sind solche Konflikte geradezu vorprogrammiert. Die Arbeitnehmer fordern zu Recht höhere Löhne – schließlich müssen auch sie die gestiegenen Lebenshaltungskosten irgendwie stemmen. Doch die Unternehmen können diese Forderungen angesichts des internationalen Wettbewerbsdrucks kaum erfüllen.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro stetig schwindet und selbst vermeintlich sichere Anlagen wie Aktien oder Anleihen von heute auf morgen ins Wanken geraten können, erweist sich einmal mehr der Griff zu physischen Edelmetallen als kluge Strategie zur Vermögenssicherung. Gold und Silber kennen keinen Streik, keine Annullierung und keine politische Willkür – sie bewahren ihren Wert seit Jahrtausenden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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