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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
17:27 Uhr

London stoppt chinesisches Milliarden-Windkraftprojekt – Washington zieht im Hintergrund die Fäden

Was als grüne Erfolgsgeschichte hätte gefeiert werden können, endet als geopolitisches Lehrstück: Die britische Regierung hat ein 1,5 Milliarden Pfund schweres Projekt des chinesischen Energiekonzerns Mingyang blockiert, der in Schottland die größte Windturbinenfabrik des Vereinigten Königreichs errichten wollte. Begründung: nationale Sicherheit. Details? Fehlanzeige. Stattdessen die übliche nebulöse Formel einer „sorgfältigen Prüfung", nach der man den Einsatz von Mingyang-Turbinen in Offshore-Windprojekten nicht unterstützen könne.

Washingtons langer Arm reicht bis nach Edinburgh

Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt schnell, woher der Wind tatsächlich weht – und zwar nicht aus der Nordsee. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle bestätigte, dass die Entscheidung maßgeblich auf direkten Druck aus Washington zurückzuführen sei. Die Trump-Administration und amerikanische Kongressabgeordnete hatten bereits seit Monaten gegen das Vorhaben Stimmung gemacht. Der republikanische Abgeordnete John Moolenaar, Vorsitzender des Sonderausschusses zum Thema Kommunistische Partei Chinas, hatte das Projekt öffentlich als Verstoß gegen den „gesunden Menschenverstand" gebrandmarkt. Es würde die Abhängigkeit Großbritanniens vertiefen und die Verwundbarkeit der Energieversorgungskette erhöhen, so seine Warnung.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt. Die durch den US-israelischen Konflikt mit dem Iran ausgelöste Energiekrise hatte zwischenzeitlich Hoffnungen genährt, das Projekt könnte doch noch genehmigt werden. Schließlich hätte eine gigantische Windturbinenfabrik auf britischem Boden die angespannte Energieversorgung spürbar entlasten können. Doch am Ende, so die Quelle, hätten „politische Erwägungen, einschließlich geopolitischen Drucks, die kommerziellen Interessen übertrumpft".

Ein Muster, das auch Deutschland kennt

Die Entscheidung Londons reiht sich ein in ein globales Muster wachsenden Misstrauens gegenüber chinesischen Investitionen in kritische Infrastruktur. Was in den USA längst Alltag ist – die systematische Blockade chinesischer Technologieunternehmen –, greift nun auch in Europa immer weiter um sich. Und man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zu erkennen, dass diese Entwicklung nicht ausschließlich von genuinen Sicherheitsbedenken getrieben wird, sondern mindestens ebenso stark von amerikanischem Hegemonialstreben.

Für Deutschland sollte dieser Fall ein Weckruf sein. Auch hierzulande stellt sich die Frage, wie souverän europäische Nationen noch über ihre eigene Wirtschafts- und Energiepolitik entscheiden können, wenn Washington bei jedem größeren Projekt mit chinesischer Beteiligung sein Veto einlegt. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wird sich fragen lassen müssen, ob sie bereit ist, deutsche Wirtschaftsinteressen notfalls auch gegen transatlantischen Druck zu verteidigen – oder ob man sich wie London bereitwillig dem amerikanischen Diktat beugt.

Energiesicherheit als Spielball der Großmächte

Die Ironie der Geschichte ist kaum zu übersehen: Während Europa händeringend nach bezahlbaren Energiequellen sucht und die Strompreise für Bürger und Unternehmen in schwindelerregende Höhen klettern, werden milliardenschwere Investitionsprojekte aus geopolitischen Gründen torpediert. Der britische Bürger, der seine Heizrechnung kaum noch bezahlen kann, dürfte sich fragen, ob „nationale Sicherheit" wirklich das richtige Argument ist, wenn gleichzeitig keine Alternative auf dem Tisch liegt.

In Zeiten derart fragiler geopolitischer Verhältnisse und einer Energiepolitik, die zunehmend zum Spielball internationaler Machtinteressen verkommt, zeigt sich einmal mehr der Wert realer, greifbarer Vermögenswerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber kennen keine Sanktionen, keine geopolitischen Blockaden und keine Abhängigkeit von fremden Regierungen. Sie bleiben, was sie seit Jahrtausenden sind: ein verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten.

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