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„Locked and loaded“: Trump droht dem Iran mit neuer Angriffswelle!

„Locked and loaded“: Trump droht dem Iran mit neuer Angriffswelle!
Symbolbild: KI-generiert

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag im Oval Office offen mit der Wiederaufnahme großer Militärschläge gegen den Iran gedroht. Die USA seien „locked and loaded“, also schussbereit, sagte er vor Reportern. Ob wieder Bomben fallen, will er nach eigenen Worten schon bald entscheiden.

Zwischen Deal und Zerstörung

Anlass war eine Frage von Journalisten. Sie wollten wissen, was er von Berichten halte, nach denen iranische Unterhändler einen neuen Vorschlag regionaler Vermittler prüfen. Trump wischte das beiseite: Es sei völlig egal, was man sich in Teheran gerade ansehe. Der Iran werde keine Atomwaffe bekommen. Das wisse die Führung dort, und das wisse auch er.

Dann legte der Präsident nach. Seit sieben Monaten seien die USA im Iran präsent und kontrollierten alles, was sie kontrollieren wollten. Jetzt stehe die Frage an, ob man weitergehe.

„Ich glaube, sie werden 25 Jahre brauchen, um das Land wieder aufzubauen. Ich würde den Rest des Landes lieber nicht zerstören, wenn es möglich ist, aber vielleicht muss ich es. Ihr werdet es früh genug erfahren.“

Eine Verhandlungslösung sei ihm zwar lieber, betonte Trump. Schon seit Wochen kündigt er aber an, nach den Midterms wieder großflächig bombardieren zu lassen, falls Teheran sich beim Atomprogramm nicht auf amerikanische Bedingungen einlässt. Diplomatie unter vorgehaltener Waffe also.

Teherans sieben Bedingungen

Der Iran gibt sich unbeeindruckt. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, traf am 5. November in Moskau Kremlchef Wladimir Putin. Dort nannte er sieben Bedingungen für eine Öffnung der Straße von Hormus und für Gespräche mit Washington. Solange diese nicht erfüllt seien, werde es weder das eine noch das andere geben.

Gefordert werden unter anderem die Aufhebung von Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Vermögen und Reparationen für den Krieg. Washington besteht dagegen darauf, dass es schon in ersten Gesprächen um das Atomprogramm geht. Keine Seite will den ersten Schritt machen.

Risse in Washington

Bemerkenswert ist der Zwist in der eigenen Regierung. Vizepräsident JD Vance hatte am Mittwoch öffentlich bezweifelt, dass sich der Iran-Krieg gelohnt habe. Er soll die Republikaner bei den Midterms die Kontrolle über den Kongress gekostet haben. Noch am Montag hatte Vance erklärt, er und Trump schätzten die Chancen auf eine Verhandlungslösung „ziemlich gut“ ein. Man werde weiter daran arbeiten.

Trumps Auftritt vom Donnerstag zeigt allerdings, dass ein neuer Militärschlag weiter auf dem Tisch liegt. Fast täglich kommen aus Washington neue und oft widersprüchliche Signale.

Der Brand am Golf breitet sich aus

Der Konflikt hat längst die ganze Region erfasst. Im Jemen, in Saudi-Arabien und im Roten Meer kämpfen die vom Iran unterstützten Huthi gegen eine Koalition unter saudischer Führung. Nach deren Angaben fing die Luftabwehr am Freitag zwei ballistische Raketen ab, die auf die Großstadt Nadschran zielten. Herabfallende Trümmer hätten Schäden verursacht, die nun untersucht würden.

Parallel dazu telefonierte Trump laut der staatlichen Nachrichtenagentur Katars mit Emir Tamim bin Hamad Al Thani. Katar vermittelt seit Monaten zwischen beiden Seiten. Der Emir habe für weitere Gespräche geworben und sich für freie Schifffahrt und sichere Energieversorgung ausgesprochen.

Was die Krise für deutsche Bürger bedeutet

Durch die Straße von Hormus läuft rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels. Medienberichten zufolge kostete die Nordseesorte Brent vor etwa zwei Wochen mehr als 110 Dollar je Barrel. Nach den Midterms gaben die Preise zuletzt deutlich nach. Auf diese Entspannung sollte sich aber niemand verlassen, solange in Washington ein neuer Angriff vorbereitet wird.

Für Deutschland ist das gefährlich. Unsere Industrie leidet ohnehin unter teurer Energie, und jede neue Eskalation am Golf landet über Sprit, Heizöl und Preise am Ende beim Bürger. In solchen Zeiten setzen viele Sparer seit jeher auf ein Mittel, das von keinem Politiker abhängt: physisches Gold und Silber. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können Edelmetalle einen Teil des Ersparten gegen Krisen absichern.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss sich selbst informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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