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09.03.2026
16:14 Uhr

Linksextreme Bühnenstürmer: Wie der Mob Alice Schwarzer zum Schweigen bringen wollte

Linksextreme Bühnenstürmer: Wie der Mob Alice Schwarzer zum Schweigen bringen wollte

Was sich am Sonntagabend im Hamburger Schauspielhaus abspielte, ist ein Lehrstück darüber, wie weit es mit der Meinungsfreiheit in diesem Land gekommen ist. Vermummte Störer stürmten mehrfach die Bühne, während Alice Schwarzer aus ihrem neuen Buch „Feminismus pur. 99 Worte" las. Ihr Vergehen? Sie vertritt Positionen, die dem linksextremen Zeitgeist nicht genehm sind.

Parolen statt Argumente

Mehr als hundert Besucher hatten sich im Malersaal des Schauspielhauses eingefunden, um der 83-jährigen Publizistin zuzuhören. Doch kaum hatte die Lesung begonnen, rannten Aktivisten auf die Bühne und brüllten Parolen in den Saal. Der Vorwurf: Schwarzer betreibe einen „transfeindlichen, rassistischen und ausgrenzenden Radikalfeminismus". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – ausgerechnet Alice Schwarzer, die Grande Dame des deutschen Feminismus, die seit über fünf Jahrzehnten für Frauenrechte kämpft, soll nun eine Feindin des Fortschritts sein.

Schwarzer selbst reagierte besonnen. Sie blieb sitzen, wartete ab und sagte später jenen Satz, der eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: „Wir sind da, um voneinander zu hören, uns auszutauschen. Wir müssen überhaupt nicht einer Meinung sein." Ein Satz, der in einer funktionierenden Demokratie keiner besonderen Erwähnung bedürfte. Dass er heute wie ein revolutionäres Statement klingt, sagt alles über den Zustand unserer Debattenkultur.

Der organisierte Einschüchterungsversuch

Bereits vor der Veranstaltung hatten sich mehr als hundert Demonstranten vor dem Theater versammelt. Sie schwenkten Banner und machten unmissverständlich klar, dass sie den Auftritt verhindern wollten. Noch perfider war der Versuch im Vorfeld: Mehrere hundert sogenannte „Theatermacher" hatten in einem offenen Brief das Schauspielhaus aufgefordert, die Veranstaltung ersatzlos zu streichen. Man warf Schwarzer vor, seit Jahren gegen die „Selbstbestimmung, Arbeitsrechte und soziale Teilhabe von Trans-Menschen und Sexarbeitern" zu kämpfen.

Es ist dieses Muster, das nachdenklich stimmen sollte. Wer nicht die richtige Meinung vertritt, dem wird das Rederecht abgesprochen. Wer unbequeme Fragen stellt, wird zum Feind erklärt. Wer sich nicht dem ideologischen Diktat einer lautstarken Minderheit unterwirft, muss mit Bühnenstürmern rechnen. Das ist nicht Demokratie – das ist organisierte Einschüchterung.

Das Theater bewies Rückgrat

Immerhin: Das Hamburger Schauspielhaus ließ sich nicht einschüchtern. In einer Stellungnahme erklärte die Theaterleitung, Schwarzer äußere sich seit fünf Jahrzehnten zu einer Vielzahl gesellschaftlicher Themen. Es sei problematisch, sie auf einzelne Positionen zu reduzieren. Meinungsvielfalt sei für die Demokratie essenziell, und ein Auftrittsverbot komme nicht in Betracht. Eine Haltung, die man sich von deutlich mehr Institutionen in diesem Land wünschen würde.

Die Revolution frisst ihre Kinder

Was wir hier beobachten, ist ein Phänomen von geradezu grotesker Ironie: Linke Feministinnen werden von noch linkeren Aktivisten bekämpft. Die Frau, die einst als Speerspitze der Emanzipationsbewegung galt, wird nun von jenen angefeindet, die sich selbst als Vorkämpfer für Gleichberechtigung verstehen. Es ist die alte Geschichte – die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

Doch das Problem reicht weit über den Fall Schwarzer hinaus. In Deutschland hat sich eine Kultur der Intoleranz breitgemacht, die sich paradoxerweise im Gewand der Toleranz präsentiert. Wer nicht mitzieht bei jeder neuen ideologischen Wendung, wer es wagt, biologische Tatsachen auszusprechen oder traditionelle Positionen zu verteidigen, der wird mundtot gemacht – notfalls mit Gewalt. Diese Entwicklung ist brandgefährlich für unsere freiheitliche Grundordnung.

Man fragt sich unweigerlich: Wo bleibt der Aufschrei der politischen Klasse? Wo bleiben die mahnenden Worte jener Politiker, die sonst bei jeder Gelegenheit die Demokratie in Gefahr sehen? Das Schweigen ist ohrenbetäubend. Und es ist bezeichnend für ein Land, in dem die wahren Bedrohungen der Meinungsfreiheit offenbar nur dann benannt werden, wenn sie von der vermeintlich falschen Seite kommen.

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