Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
24.09.2026
06:22 Uhr
KI-generiert

Linken-Beben in Berlin: Flüchten jetzt Unternehmer und Kapital?

Linken-Beben in Berlin: Flüchten jetzt Unternehmer und Kapital?
Symbolbild: KI-generiert

Berlin hat gewählt, und die Wirtschaft hält den Atem an. Bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 ist die Linke mit 25,7 Prozent erstmals stärkste Kraft in der Hauptstadt geworden. Spitzenkandidatin Elif Eralp will große Wohnungskonzerne vergesellschaften. Erste Unternehmer denken bereits laut über ihren Abschied nach.

Ein Wahlabend mit Sprengkraft

Die Zahlen des vorläufigen Ergebnisses lesen sich wie ein politisches Erdbeben. Die Linke hat ihr Ergebnis von 2023 mehr als verdoppelt. Die CDU verlor 9,5 Punkte und landete bei 18,8 Prozent. Die SPD erreichte mit 12,1 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis in Berlin. Die AfD kam auf 16,3 Prozent, die Grünen auf 14,3 Prozent. FDP und BSW scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde.

Damit ist Schwarz-Rot abgewählt. Realistisch bleiben zwei Wege: ein Linksbündnis aus Linke, Grünen und SPD oder eine CDU-geführte „Kenia“-Koalition mit denselben Partnern. Die Grünen liebäugeln offen mit Rot-Grün-Rot, die Linke hat zu Vorgesprächen eingeladen. Dabei gilt: Drei von vier Wählern haben ihr Kreuz nicht bei der Linken gemacht.

„Dabei bleibe ich auch“

Was ein linksgeführter Senat bedeuten würde, hat Eralp unmissverständlich klargemacht. In der ARD sagte sie:

„Wenn die Linke regiert, wird vergesellschaftet. Das habe ich so gesagt, und dabei bleibe ich auch.“

Sie beruft sich auf den Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ von 2021. Er zielte auf Konzerne mit mehr als 3.000 Wohnungen in der Stadt. Die Börse reagierte prompt. Laut Marktberichten fiel die Vonovia-Aktie am Tag nach der Wahl auf den tiefsten Stand seit Juni 2023. Zusammen mit seiner Tochter Deutsche Wohnen besitzt der Konzern rund 138.000 Wohnungen in Berlin.

Unternehmer auf gepackten Koffern

Die Sorge reicht aber weit über börsennotierte Konzerne hinaus. In einem Online-Interview berichtete ein alteingesessener Berliner Unternehmer von Firmeninhabern und Immobilienbesitzern, die ihre Zukunft außerhalb der Stadt suchen. Investitionen in den Wohnungsbau würden gestoppt. Mittelständler und Privatleute erwögen den Wegzug.

Das sind keine Glücksritter. Diese Menschen haben Betriebe aufgebaut, Arbeitsplätze geschaffen und über Jahre Steuern gezahlt. Eine alte Börsenweisheit bringt es auf den Punkt: Das Geld ist ein scheues Reh. Bevor es geht, fragt es niemanden um Erlaubnis.

Die Hauptstadt hängt am Tropf der Geberländer

Genau das kann sich Berlin am wenigsten leisten. Mit rund 4,2 Milliarden Euro war die Stadt 2025 erneut der größte Empfänger im Länderfinanzausgleich. Weitere 1,9 Milliarden Euro sollen vom Bund gekommen sein. Die Rechnung zahlen vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg. Allein Bayern steuerte rund 11,7 Milliarden Euro bei, also fast 60 Prozent des Topfes.

Dazu kommt eine schmale industrielle Basis. Das produzierende Gewerbe samt Bau erwirtschaftete 2024 nur rund 13 Prozent der Berliner Wirtschaftsleistung, im Bundesschnitt waren es 29 Prozent. Umso mehr hängt die Stadt an Händlern, Handwerkern und Dienstleistern. Werden sie vertrieben, wächst das Loch, und die Steuerzahler in München, Stuttgart und Frankfurt müssen nachschießen. Ist das die Solidarität, die gemeint war?

Machtprobe mit dem Bund

Medienberichten zufolge will die Bundesregierung die Vergesellschaftung von Wohnungen per Bundesgesetz verhindern. Die CSU warnt vor einem „sozialistischen Himmelfahrtskommando“. Juristen bezweifeln allerdings, dass der Bund dafür zuständig ist. Am Ende könnte Karlsruhe entscheiden. Die Folge wären womöglich Jahre der Rechtsunsicherheit, und die schrecken jeden Investor ab.

Fazit: Eigentum braucht Schutz

Berlin zeigt, wie schnell politische Mehrheiten den Schutz von Eigentum infrage stellen können. Wer sein Vermögen gegen solche Risiken absichern will, sollte es breit streuen. Physisches Gold und Silber können dabei als krisenerprobte Sachwerte eine sinnvolle Beimischung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Immobilien oder Edelmetallen. Jeder Leser muss sich selbst informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen allein.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
12.08.2026
23 Min.

Geschichte der Enteignungen

Zypern, Griechenland, Kanada – die üblichen Beispiele sind nur die letzten Glieder einer sehr langen Kette. Eine erzählte Geschichte des staatlichen Zugriffs auf Privatvermögen von der römischen Repu…
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen