
Kubas Stromnetz kollabiert: Trump droht offen mit Übernahme des Inselstaates
Was sich wie ein Kapitel aus einem geopolitischen Thriller liest, ist bittere Realität: Das gesamte Stromnetz Kubas ist am Montag zusammengebrochen – und US-Präsident Donald Trump nutzt die Gunst der Stunde, um seine Machtansprüche in der Karibik unmissverständlich klarzumachen. „Ich glaube, ich werde die Ehre haben, Kuba zu übernehmen", erklärte er vor versammelter Presse im Weißen Haus. Worte, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
Vom „freundlichen" Angebot zur offenen Drohung
Noch vor wenigen Monaten hatte Trump von einer „freundlichen Übernahme" des kommunistischen Inselstaates gesprochen. Davon ist nun keine Rede mehr. „Es muss keine freundliche Übernahme sein", stellte der Präsident klar und fügte hinzu: „Ob ich es befreie, es übernehme – ich kann damit machen, was ich will. Sie sind gerade eine sehr geschwächte Nation." Eine bemerkenswerte Eskalation, die zeigt, dass Trump in seiner zweiten Amtszeit keinerlei diplomatische Zurückhaltung mehr kennt.
Die Krise auf Kuba sei, so Trump selbst, eine direkte Folge seines eigenen Eingreifens. Washington habe „alles Öl, alles Geld abgeschnitten – alles, was aus Venezuela kam, der einzigen Quelle". Tatsächlich war Venezuela unter Nicolás Maduro über Jahre hinweg der wichtigste Öllieferant und finanzielle Lebensader Havannas. Seit die USA im Januar eine Operation zur Festnahme Maduros gestartet haben, versiegt dieser Strom – mit verheerenden Konsequenzen für die elf Millionen Kubaner.
Ein Land am Abgrund – und Washington erhöht den Druck
„Kuba sieht das Ende kommen", konstatierte Trump mit einer Nüchternheit, die erschaudern lässt. Und tatsächlich: Ein totaler Blackout in einem ohnehin maroden Staat, dessen Infrastruktur seit Jahrzehnten vor sich hin rostet, ist mehr als nur ein technisches Problem. Es ist ein existenzieller Schlag. Krankenhäuser ohne Strom, Wasserversorgung am Limit, eine Bevölkerung, die seit Jahren unter Mangelwirtschaft leidet – das kommunistische System auf Kuba steht vor seiner vielleicht größten Bewährungsprobe seit der Kubakrise 1962.
Berichten zufolge hätten US-Vertreter in jüngsten Gesprächen mit Havanna bereits die Absetzung von Präsident Miguel Díaz-Canel gefordert. US-Außenminister Marco Rubio, selbst Sohn kubanischer Einwanderer und seit Langem ein scharfer Kritiker des Castro-Regimes, dränge mit Nachdruck auf einen Regierungswechsel. Díaz-Canel, der 2018 die Nachfolge der Castro-Brüder angetreten hatte, erklärte seinerseits, er erwarte Gespräche mit Washington „auf der Grundlage von Gleichheit und Respekt". Man darf bezweifeln, dass Trump diese Worte sonderlich beeindrucken.
Historische Parallelen und geopolitisches Kalkül
Die Geschichte Kubas ist untrennbar mit amerikanischer Machtpolitik verwoben. Von der Platt-Amendment 1901, die den USA ein Interventionsrecht auf der Insel sicherte, über die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht 1961 bis hin zum jahrzehntelangen Handelsembargo – Washington hat Kuba nie wirklich losgelassen. Dass Trump nun offen von einer Übernahme spricht, mag manchen schockieren, fügt sich aber nahtlos in eine lange Tradition amerikanischer Hegemonialansprüche in der westlichen Hemisphäre ein.
Bemerkenswert ist dabei die Offenheit, mit der der Präsident seine Strategie darlegt. Er verschleiert nicht, dass die humanitäre Katastrophe auf Kuba ein gewolltes Ergebnis seiner Politik ist. „Mein ganzes Leben lang habe ich gehört: Wann werden die Vereinigten Staaten es tun?", sagte er. Eine rhetorische Frage, die er offenbar selbst zu beantworten gedenkt.
Was bedeutet das für die Weltordnung?
Während sich Europa in endlosen Debatten über Klimaneutralität und Gendersternchen verliert, werden andernorts knallharte Machtpolitik betrieben und Fakten geschaffen. Trumps Vorgehen gegenüber Kuba ist ein Lehrstück in Realpolitik – ob man es nun gutheißt oder nicht. Es zeigt einmal mehr, dass in der internationalen Politik letztlich derjenige den Ton angibt, der über wirtschaftliche und militärische Hebel verfügt. Kubanisch-amerikanische Aktivisten ermutigen Trump derweil, den Druck auf die kommunistische Regierung aufrechtzuerhalten.
Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Wer glaubt, dass sich geopolitische Konflikte durch Appelle an „regelbasierte Ordnungen" lösen lassen, der lebt in einer Traumwelt. Die Realität sieht anders aus – und sie spielt sich gerade 150 Kilometer vor der Küste Floridas ab. Ob Kuba tatsächlich unter amerikanische Kontrolle geraten wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Das kommunistische Experiment auf der Karibikinsel nähert sich seinem Ende – und Trump hat nicht vor, dabei nur zuzuschauen.
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