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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
06:36 Uhr

Krypto-Crash verschärft sich: Standard Chartered warnt vor Bitcoin-Absturz auf 50.000 Dollar

Der Kryptomarkt taumelt – und diesmal könnte es richtig wehtun. Eine schonungslose Warnung der Großbank Standard Chartered hat am Freitag eine neue Verkaufswelle bei Bitcoin und Co. ausgelöst. Wer sein Vermögen auf digitale Versprechen gebaut hat, dürfte dieser Tage schlecht schlafen. Denn die Zeichen stehen auf Sturm.

Großbank zieht die Reißleine – Prognosen drastisch gesenkt

Geoffrey Kendrick, seines Zeichens Global Head of Digital Assets Research bei Standard Chartered, rechne in den kommenden Monaten mit einer regelrechten Kapitulation der Krypto-Preise. Die Gründe? Anhaltende Kapitalabflüsse aus börsengehandelten Bitcoin-ETFs und ein makroökonomisches Umfeld, das sich zunehmend als Mühlstein um den Hals des gesamten Kryptomarktes erweise. Die Großbank senkte ihre Bitcoin-Prognose für Ende 2026 von einst euphorischen 150.000 US-Dollar auf nunmehr 100.000 US-Dollar. Zur Erinnerung: Noch vor wenigen Monaten standen sogar 300.000 US-Dollar im Raum. Von der Mondfahrt zum Sturzflug – so schnell kann es gehen in der schönen neuen Welt der digitalen Währungen.

Kurzfristig sei sogar ein Rückgang auf 50.000 US-Dollar möglich, bevor sich der Markt stabilisiere. Bitcoin notierte am Freitagmorgen knapp über 66.000 US-Dollar, nachdem der Kurs im späten US-Handel zeitweise um bis zu vier Prozent auf 65.079 US-Dollar abgerutscht war – das niedrigste Niveau der laufenden Woche. Ethereum bewegte sich mit rund 1.940 US-Dollar ebenfalls nahe dem Wochentief.

Vom Allzeithoch in den Abgrund: Über 50 Prozent Verlust

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. Bitcoin war bereits in der Vorwoche auf bis zu 60.033 US-Dollar gefallen. Vom Allzeithoch im Oktober bei über 126.000 US-Dollar entspricht das einem Rückgang von mehr als 50 Prozent. Mehr als die Hälfte des Wertes – einfach pulverisiert. Der gesamte Kryptomarkt hat im gleichen Zeitraum rund zwei Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Zwei Billionen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen.

Mehrere Erholungsversuche scheiterten bislang kläglich, was auf eine nachlassende spekulative Nachfrage hindeutet. Wer hier noch von einer „gesunden Korrektur" spricht, der betreibt entweder Selbsttäuschung oder hat ein finanzielles Interesse daran, die Herde bei der Stange zu halten.

Technische Analyse: Zwischen Hoffen und Bangen

Aus technischer Perspektive bleibt die Lage angespannt, wenngleich nicht eindeutig negativ. Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG Australia, sehe Erholungspotenzial, solange Bitcoin über seinem Jahrestief und dem 200-Wochen-Durchschnitt bei rund 58.000 US-Dollar notiere. Von dieser Marke sei der Kurs am vergangenen Freitag erfolgreich abgeprallt. Halte diese Unterstützung, sei ein Anstieg in Richtung des Widerstandsbereichs zwischen 73.000 und 75.000 US-Dollar möglich.

Doch die Kehrseite der Medaille ist düster: Ein nachhaltiger Bruch der kritischen Zone zwischen 60.000 und 58.000 US-Dollar würde das Risiko einer deutlich stärkeren Korrektur erhöhen. In diesem Fall rücke der nächste Unterstützungsbereich im oberen 40.000-US-Dollar-Segment in den Fokus. Für Anleger, die bei 100.000 Dollar und mehr eingestiegen sind, wäre das ein finanzielles Desaster.

Coinbase: Verluste, Pannen und Herabstufungen

Als wäre die Warnung von Standard Chartered nicht genug, lieferte die größte US-Kryptobörse Coinbase einen weiteren Sargnagel für die Marktstimmung. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal einen Verlust von 667 Millionen US-Dollar. Der Umsatz fiel um mehr als die erwarteten 20 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar – ein unmissverständliches Signal für rückläufige Handelsaktivität infolge sinkender Krypto-Preise.

Doch damit nicht genug. Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen berichteten Kunden über massive Probleme beim Kauf, Verkauf und Transfer von Kryptowährungen auf der Plattform. Coinbase sah sich gezwungen, über das soziale Netzwerk X zu versichern, dass die Kundengelder sicher seien. Später habe das Unternehmen mitgeteilt, das Problem sei behoben. Wer bei solchen Meldungen nicht nervös wird, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Zusätzlichen Gegenwind brachte eine Herabstufung durch das Analysehaus Monness, Crespi, Hardt & Co. Die Analysten stuften die Coinbase-Aktie auf „Verkaufen" herab und bezeichneten Annahmen einer kontinuierlichen Markterholung als schlichtweg naiv. Krypto-Bärenmärkte verliefen historisch oft langwierig – eine Erkenntnis, die mancher Krypto-Enthusiast offenbar verdrängt hat. Die Coinbase-Aktie fiel den dritten Tag in Folge und verlor rund acht Prozent auf 141 US-Dollar. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 37 Prozent.

Wenn das Kartenhaus wackelt: Ansteckungsgefahr durch Tech-Abverkäufe

Damien Loh, Chief Investment Officer bei Ericsenz Capital, sehe zusätzliche Risiken durch Abverkäufe in anderen Anlageklassen – insbesondere bei Technologiewerten. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung könne weiteren Abwärtsdruck auf Kryptowährungen ausüben, da Risikokapital insgesamt vorsichtiger agiere. Die Kombination aus technischer Schwäche, institutioneller Skepsis, makroökonomischen Risiken und schwachen Unternehmenszahlen verdeutlicht: Der Kryptomarkt befindet sich in einer äußerst fragilen Phase mit erhöhtem Volatilitätsrisiko.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum kluge Anleger nicht alles auf eine Karte setzen. Während digitale Währungen ihre Versprechen von Unabhängigkeit und Wertstabilität regelmäßig brechen, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen nicht den Launen spekulativer Märkte und den Algorithmen dubioser Handelsplattformen ausliefern möchte, tut gut daran, einen substanziellen Teil seines Portfolios in greifbare Werte zu investieren, die keine Passwörter brauchen und nicht über Nacht um 50 Prozent einbrechen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung – ob in Kryptowährungen, Aktien, Edelmetalle oder andere Anlageklassen – sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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