
Kreml bestätigt: Putin erhält Einladung zu Trumps Gaza-Friedensrat

In einer diplomatischen Überraschung, die das geopolitische Gefüge erschüttern könnte, hat der Kreml eine bemerkenswerte Nachricht verkündet: Wladimir Putin wurde offiziell eingeladen, dem von US-Präsident Donald Trump initiierten "Peace Board" für den Gazastreifen beizutreten. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte am Montag, dass die Einladung über diplomatische Kanäle eingegangen sei.
Moskau prüft das Angebot mit Bedacht
"Wir studieren derzeit alle Details dieses Vorschlags. Wir hoffen auf Kontakte mit der amerikanischen Seite, um alle Nuancen zu klären", erklärte Peskow gegenüber Journalisten. Weitere Einzelheiten wollte er nicht preisgeben. Washington hat die Einladung bislang nicht öffentlich bestätigt – ein Umstand, der die westlichen Mainstream-Medien erwartungsgemäß in helle Aufregung versetzt.
Die Reaktionen fallen vorhersehbar aus. Der britische Guardian etwa degradiert das Friedensgremium prompt zu einem "Eitelkeitsprojekt" Trumps und zieht Parallelen zu dessen Grönland-Ambitionen. Man fragt sich unwillkürlich, ob dieselben Medien auch so kritisch wären, hätte ein demokratischer Präsident eine solch weitreichende diplomatische Initiative ergriffen.
Ein internationales Gremium nimmt Gestalt an
Das Friedensgremium entwickelt sich zu einer Art "Mini-UN" – allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass hier möglicherweise tatsächlich Ergebnisse erzielt werden könnten. Einladungen wurden an eine breite Palette von Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Asien verschickt. Bemerkenswert ist die Bandbreite der bereits zugesagten Teilnehmer: Vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bis zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, haben Staatschefs unterschiedlichster politischer Couleur ihre Teilnahme bestätigt.
Der Plan sieht vor, dass ein internationaler Rat die Finanzierung des Wiederaufbaus, die Sicherheitskoordination und die politische Zusammenarbeit im Gazastreifen koordiniert – in Kooperation mit einer palästinensischen Technokraten-Verwaltung. Eine UN-Sicherheitsratsresolution vom November hat das Konzept bereits grundsätzlich gebilligt.
Eine Milliarde Dollar als Eintrittskarte
Besonders pikant sind die finanziellen Bedingungen, die Bloomberg am Wochenende enthüllte: Wer einen permanenten Sitz im Friedensrat beanspruchen möchte, muss mindestens eine Milliarde Dollar beisteuern. Andernfalls gibt es lediglich einen auf drei Jahre befristeten Platz am Verhandlungstisch. Ob Russland bereit ist, diese Summe aufzubringen, bleibt abzuwarten.
Die Argumentation Washingtons erscheint durchaus nachvollziehbar: Die finanzielle Last soll international verteilt werden, damit nicht wieder der amerikanische Steuerzahler die Hauptlast trägt. Allerdings – und hier wird die Scheinheiligkeit offenkundig – war diese Sorge merkwürdig abwesend, als dieselben Steuerzahler über Jahre hinweg Milliarden für Waffenlieferungen und Auslandshilfe an Israel aufbringen mussten, während palästinensische Wohnviertel von amerikanischen Bomben dem Erdboden gleichgemacht wurden.
Ein diplomatischer Paradigmenwechsel?
Die Einladung an Putin ist zweifellos ein symbolträchtiger Schritt. Während westliche Kommentatoren reflexartig darauf hinweisen, dass der russische Präsident weiterhin den Ukraine-Krieg führt, könnte man ebenso argumentieren, dass gerade die Einbindung schwieriger Akteure der Schlüssel zu dauerhaftem Frieden sein könnte. Die Geschichte lehrt uns, dass Friedensverhandlungen selten zwischen Freunden stattfinden.
Ob dieses ambitionierte Projekt Früchte tragen wird, steht in den Sternen. Doch eines ist gewiss: Die Trump-Administration scheut nicht davor zurück, ausgetretene diplomatische Pfade zu verlassen – zum Entsetzen des außenpolitischen Establishments, aber möglicherweise zum Nutzen jener Menschen, die seit Jahrzehnten unter dem Nahostkonflikt leiden.
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