
Kim Jong Un zeigt die Muskeln: KI-gelenkte Raketen direkt vor Südkoreas Haustür

Während die westliche Welt über Gendersternchen und Klimaneutralität debattiert, rüstet Nordkorea mit Hochdruck auf – und zwar auf einem Niveau, das militärischen Beobachtern den Schweiß auf die Stirn treibt. Pjöngjang hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA eine ganze Bandbreite neuer Waffensysteme getestet: taktische ballistische Raketen, weitreichende Artillerieraketen und – das ist die eigentliche Sensation – Marschflugkörper mit künstlicher Intelligenz zur Zielerfassung.
Ein Diktator mit modernem Spielzeug
Machthaber Kim Jong Un persönlich überwachte die Tests am 26. Mai und ließ sich anschließend von KCNA bescheinigen, die Waffensysteme und automatisierten Startanlagen seien erfolgreich für die Bedingungen moderner Kriegsführung aufgerüstet worden. Besonders pikant: Die neuen Marschflugkörper sollen mit präziser Navigation und KI-gesteuerter Zielerfassung Ziele in einer Reichweite von 100 Kilometern treffen können. Stationiert werden sollen sie ausgerechnet bei Artillerieeinheiten an der Grenze zu Südkorea.
Ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu begreifen, was das bedeutet: Seoul, die dichtbesiedelte Hauptstadt Südkoreas mit Millionen Einwohnern, liegt komfortabel innerhalb dieser Reichweite. Pjöngjang hat den Süden ohnehin längst zum "Hauptfeind" erklärt und die einstige Politik einer möglichen Wiedervereinigung beerdigt.
Künstliche Intelligenz im Dienst des Schreckens
Was die Sache besonders brisant macht, ist die behauptete Einbindung von KI-Technologie in die Zielerfassung – nach Einschätzung von Analysten das erste Mal, dass Nordkorea öffentlich von dieser Technologie bei Raketensystemen spricht. Yang Uk vom Asan Institute for Policy Studies erklärte, es gehe darum, mithilfe von KI Ziele zu erkennen und die Rakete dorthin zu lenken. Bei Drohnen habe das Regime bereits zuvor mit KI experimentiert.
Hong Min vom Korea Institute for National Unification gab sich vorsichtiger: Vermutlich handle es sich um eine aufgewertete Version eines bereits existierenden digitalen Lenksystems, kombiniert mit automatischer Zielerkennung. Wie ausgereift das Ganze tatsächlich sei, lasse sich aus den Verlautbarungen freilich nicht überprüfen.
Munition aus Pjöngjang für Putins Krieg
Hochinteressant ist ein Aspekt, der in westlichen Mainstream-Medien gerne unter den Tisch fällt: Nordkorea beliefert Russland seit Ende 2023 mit ballistischen Raketen und Artilleriegeschossen, die im Ukrainekrieg zum Einsatz kommen. Dieser Krieg ist für Pjöngjang offenbar zu einem gigantischen Versuchslabor geworden – wertvolle Gefechtsfelddaten fließen direkt zurück in die Weiterentwicklung des eigenen Arsenals. Während Berlin Milliarden in Schuldenpakete steckt und über die Wehrpflicht philosophiert, sammelt ein Schurkenstaat unter Realbedingungen Kampferfahrung für seine Waffen.
Die Welt brennt an allen Ecken
Man muss sich die Lage einmal vor Augen führen: Im Nahen Osten eskaliert der Konflikt zwischen Israel und dem Iran zu einem offenen Schlagabtausch, der Ukrainekrieg dauert an, und nun rüstet Nordkorea mit KI-Waffen direkt an der Grenze zum demokratischen Süden auf. Die geopolitische Lage gleicht einem Pulverfass, dessen Zündschnur an gleich mehreren Stellen brennt. Südkoreas Militär hatte am Dienstag den Start mehrerer Geschosse registriert, darunter eine ballistische Rakete – die Bestätigung kam dann via Staatspropaganda aus Pjöngjang.
Was bedeutet das für den Anleger?
In Zeiten, in denen Diktatoren mit KI-gesteuerten Marschflugkörpern hantieren, in denen Handelskriege toben und in denen die deutsche Wirtschaft unter einer 500-Milliarden-Schuldenlast ächzt, wird die Frage nach realer Vermögenssicherung dringender denn je. Papierwerte sind so stabil wie das Versprechen eines Politikers – und Edelmetalle haben in jeder geopolitischen Krise der vergangenen Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert behalten. Wer sein Portfolio breit aufgestellt sehen möchte, kommt an einer soliden Beimischung physischer Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten kaum vorbei.
Hinweis: Die vorliegenden Ausführungen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich vor einer Investition eingehend informieren oder unabhängigen Rat einholen. Eine Haftung für Vermögensentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.
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