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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
06:42 Uhr

KI-Panik fegt über die Weltbörsen – und offenbart die Fragilität der Tech-Blase

Was passiert, wenn die vermeintlich größte Verheißung der modernen Wirtschaftsgeschichte plötzlich zum Schreckgespenst mutiert? Die Antwort lieferten die globalen Aktienmärkte am Freitag in aller Deutlichkeit: Panikverkäufe von Tokio bis Hongkong, ausgelöst durch die wachsende Erkenntnis, dass künstliche Intelligenz nicht nur Wohlstand schaffen, sondern ganze Branchen in den Abgrund reißen könnte.

Wall Street gibt den Takt vor – und der klingt düster

Den Auftakt zum globalen Ausverkauf lieferte einmal mehr die Wall Street. Der S&P 500 verzeichnete seinen dritten Verlusttag in Folge und büßte 1,57 Prozent ein. Der technologielastige Nasdaq Composite traf es mit einem Minus von 2,03 Prozent noch härter. Selbst der ehrwürdige Dow Jones Industrial Average konnte sich dem Sog nicht entziehen und verlor 1,34 Prozent – angeführt vom Netzwerkausrüster Cisco Systems, dessen Aktie nach einer enttäuschenden Prognose für das laufende Quartal um satte zwölf Prozent einbrach.

Doch es war nicht ein einzelnes Unternehmen, das die Märkte erschütterte. Es war eine fundamentale Angst: Neue KI-Werkzeuge drohen, Aufgaben zu automatisieren, die bislang von ganzen Industriezweigen erledigt wurden. Logistikunternehmen, Softwarehäuser, Immobilienmakler – sie alle gerieten unter Druck, weil Investoren plötzlich realisierten, dass die KI-Revolution nicht nur Gewinner, sondern auch massenhaft Verlierer produzieren wird.

Asiens Märkte im Strudel der Angst

Die asiatisch-pazifischen Börsen folgten dem negativen Trend mit bemerkenswerter Konsequenz. Japans Nikkei 225, der am Vortag noch kurzzeitig die Marke von 58.000 Punkten berührt hatte, gab 0,72 Prozent nach. Der breiter gefasste Topix verlor 0,92 Prozent. Besonders Energiewerte zogen die japanischen Indizes nach unten.

In Hongkong fiel der Hang Seng Index um 1,69 Prozent, belastet vor allem durch Rohstoffaktien. Der festlandchinesische CSI 300 verlor 0,51 Prozent. Chinesische Technologiegiganten wie Alibaba, Baidu und Meituan mussten Verluste zwischen 2,2 und 4,5 Prozent hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die KI-Disruptions-Ängste längst keine rein amerikanische Angelegenheit mehr sind.

Besonders hart traf es den indischen IT-Sektor. Infosys stürzte um sechs Prozent ab, Tata Consultancy Services verlor 4,6 Prozent. Auch japanische IT-Werte wie Trend Micro und NS Solutions verzeichneten empfindliche Einbußen. Taiwan, einer der wichtigsten Märkte im KI-Ökosystem, blieb wegen des Neujahrsfestes geschlossen – eine Atempause, die den dortigen Anlegern womöglich noch bevorsteht.

Vereinzelte Lichtblicke im Meer aus Rot

Inmitten des Ausverkaufs gab es freilich auch Profiteure. Das in Hongkong gelistete KI-Unternehmen Zhipu AI legte um weitere 16 Prozent zu, nachdem die Aktie bereits am Vortag um fast 30 Prozent gestiegen war. Investoren zeigten sich begeistert vom neu veröffentlichten Open-Source-Modell GLM-5. Auch MiniMax konnte über elf Prozent zulegen. Die Beijing Haizhi Technology Group schoss nach ihrem Börsengang mit einem Volumen von 97 Millionen Dollar um über 260 Prozent in die Höhe. Südkoreas Kospi war mit einem Plus von 0,31 Prozent der einzige große Index im positiven Bereich.

Die Lehre für den klugen Anleger

Was diese Turbulenzen eindrucksvoll demonstrieren, ist die erschreckende Verwundbarkeit moderner Aktienmärkte gegenüber technologischen Paradigmenwechseln. Wer sein gesamtes Vermögen in volatile Tech-Aktien gesteckt hat, der erlebt gerade, wie schnell aus euphorischen Kursgewinnen schmerzhafte Verluste werden können. Ein einziges neues KI-Tool genügt, um ganze Sektoren ins Wanken zu bringen.

Umso wichtiger erscheint in solchen Zeiten die Besinnung auf bewährte Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber kennen keine Disruption durch Algorithmen, keine enttäuschenden Quartalsprognosen und keine plötzlichen Paradigmenwechsel. Sie haben über Jahrtausende ihren Wert bewahrt – unabhängig davon, welche technologische Revolution gerade die Märkte erschüttert. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität, die Aktienanleger in diesen Tagen schmerzlich vermissen dürften.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und seine Anlageentscheidungen auf Basis seiner individuellen Situation zu treffen. Eine Haftung für etwaige finanzielle Verluste, die auf Grundlage der hier bereitgestellten Informationen entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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