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28.01.2026
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Kanzler Merz: Heute Windkraft-Fan, morgen Atom-Befürworter – Die Wetterfahne im Kanzleramt

Kanzler Merz: Heute Windkraft-Fan, morgen Atom-Befürworter – Die Wetterfahne im Kanzleramt

Was für ein Schauspiel bietet uns der Bundeskanzler dieser Tage! Friedrich Merz, der Mann, der Deutschland eigentlich aus der wirtschaftlichen Misere führen sollte, präsentiert sich einmal mehr als politisches Chamäleon par excellence. Gestern noch unterzeichnete er mit Belgien, den Niederlanden und Norwegen ein Abkommen, die Nordsee mit Windrädern zuzupflastern – heute erklärt er dieselbe Windkraft zur bloßen „Übergangstechnologie". Die Zukunft, so tönt es nun aus dem Kanzleramt, liege in der Atomkraft.

Trumps Spott als Weckruf?

Man könnte fast meinen, der Kanzler habe aufmerksam zugehört, als Donald Trump in Davos die Windenergie genüsslich zerlegte. Der amerikanische Präsident hatte sich köstlich amüsiert über die europäische Windkraft-Obsession: Jede Rotor-Umdrehung koste tausend Dollar, und die Chinesen würden den nutzlosen Schrott händereibend an die naiven Europäer verkaufen. Harte Worte, gewiss – aber sind sie so falsch?

Die Frage drängt sich auf: Hat Merz tatsächlich eine energiepolitische Erleuchtung erfahren, oder handelt es sich wieder einmal um jene berüchtigte „Tagesform", die bei diesem Kanzler offenbar wichtiger ist als jedes Prinzip? Die Antwort liegt wohl irgendwo zwischen Opportunismus und Orientierungslosigkeit.

Ein Kanzler ohne Kompass

Die Gedankensprünge des Herrn Merz sind für den normalen Bürger schlicht unbegreiflich. Das ist keine Flexibilität, wie manche wohlwollend interpretieren möchten – das ist politische Beliebigkeit in Reinform. Fehlentscheidungen in der Energiepolitik kosten nicht nur Milliarden, sie können eine ganze Industrie zugrunde richten. Deutschland hat dies in den vergangenen Jahren schmerzlich erfahren müssen.

Was sagen eigentlich der rote Koalitionspartner SPD und die grünen Büchsenspanner zu diesem energiepolitischen Zickzackkurs? Vermutlich nichts Substanzielles, denn auch sie haben längst verlernt, für klare Positionen einzustehen. Die Große Koalition, die seit Mai 2025 regiert, erweist sich zunehmend als das, was viele Kritiker von Anfang an befürchteten: ein Bündnis der Prinzipienlosigkeit.

Wind oder Atom? Beides? Keines?

Die ehrliche Antwort auf die Frage, welchen energiepolitischen Kurs Deutschland unter Merz einschlagen wird, lautet wohl: Es kommt darauf an, wie der Wind gerade weht. Heute Windräder in der Nordsee, morgen Atomkraft als Zukunftstechnologie, übermorgen vielleicht wieder etwas völlig anderes. Diese Unberechenbarkeit mag für einen Entertainer unterhaltsam sein – für einen Bundeskanzler ist sie schlicht desaströs.

Dabei wäre eine klare energiepolitische Linie dringend notwendig. Deutschland braucht günstige und zuverlässige Energie – jetzt, nicht in zwanzig oder dreißig Jahren, wenn vielleicht irgendwann einmal ein Fusionsreaktor funktioniert. Die deutsche Industrie kann nicht warten, bis der Kanzler sich endlich entschieden hat, welche Energieform er diese Woche bevorzugt.

Der Übergangskanzler und seine Übergangsenergie

Ein Kommentator brachte es treffend auf den Punkt: Der Übergangskanzler propagiert Übergangsenergie für den Übergang vom Industriestandort zum Obdachlosen- und Bettlerstandort. So bitter diese Formulierung klingen mag, so sehr trifft sie den Kern des Problems. Deutschland verliert unter dieser Führung weiter an wirtschaftlicher Substanz, während die politische Klasse sich in endlosen Debatten über Technologien verliert, die sie selbst nicht versteht.

Friedrich Merz ist, so scheint es, kein Mann der Ideale, für die er voll und ganz einstehen möchte. Er ist ein Politiker, der für viele Meinungen steht – je nachdem, wo er sich gerade befindet und wem er gerade gefallen möchte. Das mag in der Politik nicht ungewöhnlich sein, aber es ist genau das, was Deutschland in dieser kritischen Phase am wenigsten braucht.

Die Bürger verdienen Klarheit

Die deutschen Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, wohin die Reise geht. Sie haben ein Recht auf eine Regierung, die klare Entscheidungen trifft und zu diesen steht. Stattdessen bekommen sie einen Kanzler, der sein Mäntelchen nach dem Wind dreht – ausgerechnet nach jenem Wind, den er mal als Zukunft, mal als Übergang bezeichnet.

Es ist an der Zeit, dass die politische Führung in Deutschland wieder Verantwortung übernimmt und aufhört, die Bürger mit widersprüchlichen Aussagen zu verwirren. Die Energiefrage ist zu wichtig, um sie dem tagespolitischen Opportunismus zu überlassen. Deutschland braucht eine verlässliche, bezahlbare Energieversorgung – und Politiker, die wissen, was sie wollen.

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