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20.01.2026
14:48 Uhr

Kanzler Merz entfacht Debatte um Deutschlands Krankenstand – und trifft einen Nerv

Kanzler Merz entfacht Debatte um Deutschlands Krankenstand – und trifft einen Nerv

Der Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit seinen jüngsten Äußerungen zum Krankenstand in Deutschland eine hitzige Diskussion ausgelöst. Nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes legte der Regierungschef noch einmal nach und verschärfte seine Kritik an der hohen Zahl von Krankheitstagen deutscher Arbeitnehmer. Die durchschnittlich 14,5 Krankentage pro Jahr seien dabei nur die halbe Wahrheit, so Merz. Kurzfristige Krankmeldungen von ein oder zwei Tagen würden in dieser Statistik noch gar nicht erfasst.

Die unbequeme Wahrheit hinter den Zahlen

„Wenn die einbezogen würden, dann läge die Zahl noch deutlich höher", erklärte der Kanzler unmissverständlich. Fast drei Wochen im Jahr seien die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeitsfähig – eine Bilanz, die Merz offen hinterfragt. „Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?", fragte er bereits bei einer Veranstaltung in Bad Rappenau und brachte damit ein Thema auf den Tisch, das viele Arbeitgeber seit Jahren umtreibt.

Besonders die telefonische Krankschreibung gerät dabei ins Visier des Bundeskanzlers. Die CDU drängt schon länger auf deren Abschaffung. Merz verwies auf Mediziner, die selbst einräumen würden, dass sie die tatsächliche Arbeitsunfähigkeit eines Patienten am Telefon schlichtweg nicht beurteilen könnten. Ein Argument, das schwer von der Hand zu weisen ist.

Opposition reagiert reflexartig

Wie zu erwarten war, hagelte es Kritik von den üblichen Verdächtigen. Linke-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling warf dem Kanzler vor, den Beschäftigten fehlende Arbeitsmoral zu unterstellen. Stattdessen solle man über Überlastung und Personalmangel sprechen. Der BSW-Vorsitzende Fabio De Masi sah gar Millionen Beschäftigte unter Generalverdacht gestellt.

Selbst die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner musste eingestehen, dass wirtschaftlich betrachtet mehr gearbeitet werden müsse. Allerdings forderte sie im gleichen Atemzug bessere Rahmenbedingungen wie verlässliche Kinderbetreuung – ein klassisches Ablenkungsmanöver, das vom eigentlichen Problem ablenkt.

Ein Kanzler, der Klartext spricht

Merz selbst zeigte sich von der Kritik unbeeindruckt und betonte, er habe sehr viel Zustimmung für seine Äußerungen erhalten. Und tatsächlich dürfte er damit den Nerv vieler Unternehmer und auch zahlreicher Arbeitnehmer getroffen haben, die tagtäglich die Auswirkungen hoher Krankenstände am eigenen Leib erfahren – sei es durch Mehrarbeit oder wirtschaftliche Einbußen.

Die Debatte offenbart einmal mehr die Kluft zwischen jenen, die Deutschlands Wirtschaftskraft erhalten wollen, und denjenigen, die reflexartig jeden kritischen Blick auf bestehende Strukturen als Angriff auf die Arbeitnehmerschaft brandmarken. Dabei wäre eine ehrliche Diskussion über Arbeitskultur, Eigenverantwortung und die Zukunftsfähigkeit des deutschen Wirtschaftsstandorts dringend geboten. Dass ein Bundeskanzler diese Debatte anstößt, ist längst überfällig.

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