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Kettner Edelmetalle
15.09.2026
06:32 Uhr
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Kanzler-Duell im Umfrage-Check: Weidel schlägt Merz deutlich

Kanzler-Duell im Umfrage-Check: Weidel schlägt Merz deutlich
Symbolbild: KI-generiert

Die Zahlen sind ein Schlag ins Kontor für den Bundeskanzler. In einer neuen Erhebung des Instituts Insa zur Direktwahl des Regierungschefs liegt AfD-Chefin Alice Weidel klar vor Friedrich Merz. Veröffentlicht wurden die Werte am 15. September 2026 – und sie zeigen, wie schmal das Fundament der schwarz-roten Koalition inzwischen geworden ist.

Medienberichten zufolge, die sich auf die vorliegenden Insa-Daten stützen, würden sich bei einem direkten Duell 31 Prozent für Weidel und lediglich 17 Prozent für Merz entscheiden. 45 Prozent wollen keinen von beiden. Ein Kanzler, der nicht einmal jeden fünften Befragten hinter sich bringt – das ist mehr als eine Momentaufnahme.

Söder als einziger Gewinner der Erhebung

Einen Namen gibt es, an dem sich die AfD-Chefin die Zähne ausbeißt: Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident käme im Duell auf 34 Prozent, Weidel auf 26 Prozent. Besonders bemerkenswert: Unter Anhängern der Union würden 73 Prozent für den CSU-Chef stimmen.

Auch Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst schneidet besser ab als der eigene Kanzler. Er liegt mit 29 Prozent nur hauchdünn hinter Weidel, die auf 30 Prozent kommt. 31 Prozent votieren für keinen der beiden. Die Botschaft dahinter ist unbequem für die CDU-Spitze: Nicht die Union als Marke ist das Problem – sondern offenbar ihr Personal an der Regierungsspitze.

Sonntagsfrage: AfD stärkste Kraft, Union unter 20 Prozent

Auch die parallel erhobene Sonntagsfrage liefert kein Trostpflaster. Die AfD erreicht demnach 29 Prozent, CDU und CSU zusammen nur 19,5 Prozent. Dahinter folgen:

  • Grüne: 14 Prozent
  • SPD: 12,5 Prozent
  • Linke: 10,5 Prozent
  • FDP: 4,5 Prozent – am Einzug gescheitert
  • BSW: 3,5 Prozent – ebenfalls draußen

Zur Einordnung: Bereits im Sommer pendelten die Insa-Werte der AfD laut veröffentlichten Umfragereihen um die 28 bis 29 Prozent, während die Union die Marke von 20 Prozent kaum noch halten konnte. Der Abstand ist also kein Ausreißer, sondern ein verfestigter Trend.

Warum die Werte so brisant sind

Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 war die Union noch als klarer Sieger hervorgegangen. Seit Mai 2025 regiert Merz gemeinsam mit der SPD unter dem Titel „Verantwortung für Deutschland". Seither folgten das 500-Milliarden-Schuldenpaket für Infrastruktur und die Verankerung der Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz – nachdem im Wahlkampf noch ein striktes Nein zu neuen Schulden versprochen worden war.

Aus Sicht unserer Redaktion liegt genau hier der Kern des Vertrauensverlusts. Wer als Gegenentwurf zur Ampel antritt und anschließend Rekordschulden aufnimmt, muss sich über Abwanderung nicht wundern. Umfragen sind keine Wahlen – aber sie sind ein Seismograf. Und dieser Seismograf schlägt seit Monaten in dieselbe Richtung aus.

Für Bürger bleibt die nüchterne Erkenntnis: Politische Unsicherheit und wachsende Staatsverschuldung sind Faktoren, die auch das eigene Vermögen betreffen. Physische Edelmetalle gelten vielen als bewährte Ergänzung, um Kaufkraft über turbulente Phasen hinweg zu sichern – als Baustein eines breit gestreuten Portfolios.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

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