
Kanada bereitet sich auf das Undenkbare vor: Guerilla-Taktiken gegen mögliche US-Invasion

Was vor wenigen Jahren noch als absurde Verschwörungstheorie abgetan worden wäre, ist nun offenbar bittere Realität geworden: Die kanadische Armee entwickelt Reaktionsszenarien für den Fall einer militärischen Invasion durch den vermeintlich engsten Verbündeten – die Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Bericht der renommierten kanadischen Zeitung Globe and Mail enthüllt Details, die an Zeiten des Kalten Krieges erinnern.
Von der Freundschaft zur Feindseligkeit?
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein. Zwei Nationen, die seit Jahrzehnten Seite an Seite in der NATO stehen, gemeinsam Grenzen ohne Mauern teilen und kulturell eng verwoben sind, sehen sich plötzlich in einer Situation wieder, die man nur als surreal bezeichnen kann. Hochrangige kanadische Regierungsvertreter bestätigten gegenüber der Zeitung, dass ein „konzeptioneller und theoretischer Rahmen" für mögliche Reaktionen auf einen US-Angriff erarbeitet wurde.
Besonders brisant: Das entwickelte Modell orientiert sich an Guerilla-Taktiken, wie sie einst von afghanischen Widerstandskämpfern gegen sowjetische und später amerikanische Streitkräfte eingesetzt wurden. Kleine Gruppen irregulärer Kämpfer oder bewaffneter Zivilisten sollen demnach auf Hinterhalte, Sabotage, Drohnenkriegführung und Hit-and-Run-Taktiken zurückgreifen können.
Trumps provokante Rhetorik als Auslöser
Die Ursache für diese beispiellose Entwicklung liegt auf der Hand. US-Präsident Donald Trump hat seit Beginn seiner zweiten Amtszeit Anfang 2025 wiederholt Kanada als potenziellen 51. Bundesstaat der USA bezeichnet. Seine jüngste Provokation: Ein mit Künstlicher Intelligenz generiertes Bild, das Kanada, Venezuela und Grönland als US-Territorien darstellt.
Die kanadischen Regierungsvertreter halten eine tatsächliche Invasion zwar für unwahrscheinlich, doch die militärische Realität ist ernüchternd: In den durchgespielten Szenarien könnte die US-Armee die wichtigsten strategischen Positionen Kanadas in weniger als einer Woche – möglicherweise sogar in nur zwei Tagen – überwinden.
Massive Unterlegenheit zwingt zu unkonventionellen Maßnahmen
Kanada verfügt weder über die erforderliche Truppenstärke noch über hochentwickelte militärische Ausrüstung, um einem konventionellen Angriff der mächtigsten Armee der Welt standzuhalten. Diese nüchterne Erkenntnis zwingt Ottawa zu unkonventionellen Überlegungen. Das erklärte Ziel solcher Guerilla-Taktiken wäre es, den US-Besatzungstruppen massive Verluste zuzufügen und eine Besetzung so kostspielig wie möglich zu gestalten.
Reservearmee von 400.000 Freiwilligen geplant
Jennie Carignan, Chefin des kanadischen Verteidigungsstabs, plant bereits den Aufbau einer mehr als 400.000 Mann starken Reservearmee aus Freiwilligen. Diese könnten im Ernstfall bewaffnet werden oder Störmanöver durchführen, sollten die USA tatsächlich zur Besatzungsmacht werden. Eine Wehrpflicht wird bislang jedoch ausgeschlossen.
Trotz aller Spannungen betonen die Regierungsvertreter, dass die Beziehungen zum US-Militär auf operativer Ebene weiterhin positiv seien. Beide Länder arbeiten nach wie vor gemeinsam an einer kontinentalen Verteidigungsstrategie gegen russische oder chinesische Raketen. Doch diese schizophrene Situation – einerseits Verbündeter, andererseits potenzielle Bedrohung – zeigt eindrücklich, wie sehr die Trump-Administration das internationale Gefüge erschüttert hat.
Ein Warnsignal für die westliche Welt
Was bedeutet es für die Stabilität der westlichen Welt, wenn selbst engste Verbündete beginnen, Verteidigungsszenarien gegeneinander zu entwickeln? Die Entwicklungen in Nordamerika sollten auch Europa aufhorchen lassen. Wenn Trump bereit ist, einen NATO-Partner derart zu bedrängen, welche Garantien haben dann europäische Nationen? Die traditionellen Gewissheiten der Nachkriegsordnung scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören.
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