Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
26.08.2025
05:51 Uhr

Justizfarce um Epstein-Komplizin: US-Regierung macht Maxwell zur Kronzeugin ihrer eigenen Unschuld

Die Trump-Administration sorgt derzeit für Kopfschütteln in der amerikanischen Justizlandschaft. Was sich wie ein schlechter Krimi liest, ist bittere Realität: Ghislaine Maxwell, die wegen Kindersexhandels zu 20 Jahren Haft verurteilte Komplizin des verstorbenen Milliardärs Jeffrey Epstein, darf plötzlich ihre Version der Geschichte erzählen – und das US-Justizministerium hört andächtig zu, ohne kritische Nachfragen zu stellen.

Familie der verstorbenen Hauptzeugin schlägt Alarm

Die Familie von Virginia Roberts Giuffre, der wichtigsten Belastungszeugin gegen Epstein, zeigt sich „empört" über das Vorgehen der Behörden. Giuffre, die am 25. April dieses Jahres unter mysteriösen Umständen verstarb – offiziell durch Suizid, was ihr Vater anzweifelt –, hatte jahrelang gegen das Epstein-Netzwerk gekämpft. Nun müsse ihre Familie mit ansehen, wie die verurteilte Straftäterin Maxwell zur glaubwürdigen Zeugin umgedeutet werde.

In einer scharfen Stellungnahme spricht die Familie von einer „Justizfarce", die die Erfahrungen mutiger Überlebender entkräfte. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Justizministerium biete Maxwell eine Plattform, um „die Geschichte umzuschreiben".

Maxwells erstaunliche Reinwaschungen

Was Maxwell in ihrem zweitägigen Interview mit dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Todd Blanche von sich gab, spottet jeder Beschreibung. Sie bestritt nicht nur die Echtheit des berühmten Fotos, das sie gemeinsam mit Prinz Andrew und der minderjährigen Giuffre zeigt – ein Bild, dessen Authentizität von mehreren Experten bestätigt wurde. Sie ging noch weiter und behauptete allen Ernstes, die „ganze Sache" sei inszeniert worden.

„Es gibt keine Liste. Fangen wir damit an. Mir ist keine Erpressung bekannt. Ich habe nie davon gehört."

Diese Aussage Maxwells zur angeblich nicht existierenden „Kundenliste" von Epsteins Klienten wirft fundamentale Fragen auf. Wie kann jemand wegen Sexhandels verurteilt werden, ohne dass bekannt ist, an wen die Opfer verkauft wurden? Ein Widerspruch, der selbst hartgesottene Justizbeobachter sprachlos macht.

Bill Clinton und Donald Trump – plötzlich schneeweiß?

Besonders pikant wird es, wenn Maxwell über prominente Persönlichkeiten spricht. Bill Clinton, der nachweislich 26 Mal in Epsteins berüchtigtem „Lolita Express" mitflog, habe niemals eine Massage erhalten – das wisse sie genau, denn sie sei ja dabei gewesen. Eine Aussage, die angesichts der engen jahrelangen Verbindung zwischen Clinton und Epstein sowie eines bizarren Gemäldes von Clinton in einem blauen Kleid in Epsteins Manhattaner Anwesen mehr als fragwürdig erscheint.

Auch Donald Trump wird von Maxwell reingewaschen – sie habe „nie unangemessenes Verhalten von irgendeinem Mann" erlebt, auch nicht vom amtierenden Präsidenten. Wie praktisch für alle Beteiligten.

Die Motivation liegt auf der Hand

Senator Adam Schiff bringt es auf den Punkt: Maxwell sage genau das, was für eine mögliche Begnadigung notwendig sei. Ohne die Anwesenheit eines Staatsanwalts, der die Fakten kenne, habe das Interview stattgefunden – ein Vorgehen, das jeder seriösen Ermittlungsarbeit Hohn spreche.

Noch beunruhigender: Maxwell wurde am 1. August ohne offizielle Begründung in eine Minimum-Security-Einrichtung verlegt. Die Familie Giuffre sieht darin ein „beunruhigendes Signal", dass Kindersexhandel akzeptiert und belohnt werde.

Von der Meineidigen zur Heiligen?

Die Kehrtwende des Justizministeriums könnte kaum drastischer sein. Noch 2020 hatte man Maxwell des Meineids bezichtigt. Heute präsentiere man sie praktisch als „gottesfürchtige, bodenständige Amerikanerin", die mit der Hand auf der Bibel die reine Wahrheit spreche.

Die Widersprüche in Maxwells Aussagen sind eklatant: Trotz eines mit Videokameras gespickten Anwesens soll Epstein keine kompromittierenden Aufnahmen besessen haben. Trotz nachgewiesener Verbindungen zu Geheimdiensten – Dokumente belegen Epsteins Tätigkeit als FBI-Informant – soll er mit keinem in- oder ausländischen Dienst konspiriert haben.

Ein Schlag ins Gesicht der Opfer

Was hier geschieht, ist mehr als nur juristische Nachlässigkeit. Es ist ein Affront gegen alle Opfer des Epstein-Netzwerks, die jahrelang für Gerechtigkeit gekämpft haben. Wenn eine rechtskräftig verurteilte Mittäterin zur glaubwürdigen Kronzeugin ihrer eigenen Unschuld wird, während kritische Nachfragen ausbleiben, dann hat das System versagt.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mag in Deutschland für Ordnung sorgen wollen – in den USA scheint man andere Prioritäten zu haben. Dort dürfen verurteilte Straftäter offenbar unwidersprochen ihre Version der Geschichte erzählen, während die wahren Opfer keine Stimme mehr haben. Virginia Giuffre kann sich nicht mehr wehren. Ihre Familie muss hilflos zusehen, wie das Vermächtnis einer mutigen Frau mit Füßen getreten wird.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen