Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
08.02.2026
11:35 Uhr

Japans konservative Wende: Takaichi triumphiert bei Parlamentswahl

Ein politisches Erdbeben erschüttert den Fernen Osten – und es ist eines, das Hoffnung macht. Die japanische Regierungspartei LDP hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen einen fulminanten Sieg errungen. Ministerpräsidentin Sanae Takaichi, die erste Frau an der Spitze der japanischen Regierung, führt ihre Partei zu einem Triumph, der selbst hartgesottene Beobachter überrascht. Die Nachwahlbefragungen sprechen eine deutliche Sprache: Zwischen 274 und 328 der insgesamt 465 Sitze im Unterhaus dürften an die Liberaldemokraten gehen.

Eine Frau mit Prinzipien an der Macht

Was für ein Kontrast zu den politischen Verhältnissen, die wir aus anderen westlichen Demokratien kennen! Während andernorts Regierungen zerbrechen und Koalitionen sich in ideologischen Grabenkämpfen verlieren, zeigt Japan, wie konservative Politik mit klarer Kante beim Wähler ankommt. Takaichi, die 64-jährige Bewunderin der legendären Margaret Thatcher, hat offenbar einen Nerv getroffen. Ihre Zustimmungswerte von rund 70 Prozent sprechen Bände.

Besonders bemerkenswert: Die Ministerpräsidentin ist ausgerechnet bei jüngeren Wählern beliebt. Ihre Handtasche avancierte zum Kultobjekt, ein Video mit dem südkoreanischen Präsidenten verbreitete sich viral in den sozialen Netzwerken. Wer hätte gedacht, dass konservative Politik auch cool sein kann?

Klare Kante gegenüber Peking

Takaichis außenpolitische Linie verdient besondere Beachtung. Die Premierministerin macht keinen Hehl aus ihrer Skepsis gegenüber dem kommunistischen China. Kurz nach ihrem Amtsantritt warnte sie unmissverständlich: Eine militärische Eskalation des Taiwan-Konflikts könne auch Japan in seiner Existenz bedrohen. Für diesen Fall schloss sie einen Militäreinsatz nicht aus – eine Ansage, die in Peking für erhebliche Verstimmung sorgte.

Diese Standhaftigkeit gegenüber autoritären Regimen ist es, die Japan von so manch europäischem Land unterscheidet. Während hierzulande oft genug wirtschaftliche Interessen über Prinzipien gestellt werden, zeigt Tokio Rückgrat. Die enge Bindung an die USA unter Präsident Trump dürfte diese Linie noch verstärken.

Wirtschaftspolitik mit Schattenseiten

Freilich ist nicht alles Gold, was glänzt. Die massiven Staatsausgaben, die Takaichis Regierung auf den Weg gebracht hat, sorgen für Nervosität an den Finanzmärkten. Ein Konjunkturpaket von umgerechnet 117 Milliarden Euro soll die Wirtschaft ankurbeln – bei einer Schuldenquote, die bereits jetzt weit über dem Doppelten der jährlichen Wirtschaftsleistung liegt. Hier zeigt sich, dass auch konservative Regierungen nicht vor der Versuchung gefeit sind, Probleme mit der Notenpresse zu lösen.

Ein Signal für Europa?

Der japanische Wahlausgang sollte auch in Berlin aufhorchen lassen. Er zeigt, dass Wähler durchaus bereit sind, einer Politikerin zu folgen, die für klare Werte einsteht, nationale Interessen verteidigt und sich nicht dem Zeitgeist anbiedert. Takaichi, einst Schlagzeugerin einer Heavy-Metal-Band, hat bewiesen: Authentizität und konservative Überzeugungen schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie können eine gewinnende Kombination sein.

Selbst heftiger Schneefall in weiten Teilen Japans konnte die Wähler nicht davon abhalten, ihre Stimme abzugeben. Eine 50-jährige Tokioterin brachte es auf den Punkt:

„Ich finde es wichtig, hinzugehen, damit wir uns auch angemessen an der Politik beteiligen können. Selbst wenn es noch mehr schneit als jetzt, habe ich vor, hinzugehen."

Diese Haltung verdient Respekt – und sie zeigt, dass Demokratie lebt, wenn Menschen das Gefühl haben, dass ihre Stimme zählt und echte Alternativen zur Wahl stehen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen