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26.07.2026
15:14 Uhr

Islamistischer Terror mitten in Berlin: Wenn der Staat erst nach dem Blut aufwacht

Islamistischer Terror mitten in Berlin: Wenn der Staat erst nach dem Blut aufwacht

Es sind SĂ€tze, die inzwischen zum bitteren Ritual deutscher Politik geworden sind. Ein Anschlag, eine Betroffenheitsrede, ein feierliches Versprechen, „Konsequenzen zu prĂŒfen“. Diesmal traf es die Teilnehmer des Christopher Street Day in Berlin – und diesmal fand Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) immerhin die Worte, die seine VorgĂ€nger jahrelang tunlichst vermieden hatten.

„Terroristischer, islamistischer Anschlag“ – endlich beim Namen genannt

In einem Statement am Sonntag bezeichnete Merz die Tat unmissverstĂ€ndlich als „terroristischen, islamistischen Anschlag“. Seine Gedanken, so der Kanzler, seien bei den Opfern der vergangenen Nacht. Er dankte Polizei, Feuerwehr und RettungskrĂ€ften, deren Eingreifen er als „vorbildlich“ lobte. Und er richtete einen Appell an die Bevölkerung, sich nicht einschĂŒchtern zu lassen.

„Ich möchte den Teilnehmern des Christopher Street Days hier in Berlin, aber auch in ganz Deutschland zurufen: Lassen Sie sich – lassen wir uns – nicht einschĂŒchtern.“

Man muss diesen Moment festhalten. Denn wĂ€hrend zahlreiche Politiker in ihren Reaktionen das Wort „Islamismus“ geflissentlich umschifften, als handele es sich um einen Fluch, der ihnen die Zunge verbrennen könnte, sprach der Kanzler diesmal Klartext. Ein Fortschritt – oder muss man sagen: eine traurige SelbstverstĂ€ndlichkeit, die zur Sensation verkommen ist?

Der TĂ€ter war kein Unbekannter

Besonders brisant: Beim mutmaßlichen TĂ€ter handelt es sich um Abdul Rahman Ballout, ein bereits bekanntes Gesicht der Behörden. Nach Informationen soll er schon einmal einen Anschlag geplant haben. Ein Mann mit Akte also. Ein Mann, der offenbar auf dem Radar der Sicherheitsbehörden auftauchte – und dennoch frei genug agieren konnte, um mit einer Machete auf Menschen loszugehen. Mindestens 29 Verletzte, so die Bilanz dieser Nacht des Grauens.

Die ErstĂŒrmung seiner Wohnung durch die Polizei blieb erfolglos, er war nicht vor Ort. Ein bitterer Beweis dafĂŒr, dass zwischen behördlichem Wissen und behördlichem Handeln in diesem Land ganze Welten liegen.

Die immer gleiche Frage: Warum durfte er bleiben?

Wer sich die Chronik der letzten Jahre anschaut, erkennt ein Muster, das inzwischen jeder mĂŒndige BĂŒrger auswendig kennt. Ein polizeibekannter VerdĂ€chtiger, ein islamistischer Hintergrund, eine Tat, die vermeidbar gewesen wĂ€re. Der AuslĂ€nderanteil in deutschen GefĂ€ngnissen ist mittlerweile auf fast 45 Prozent gestiegen – eine Zahl, die fĂŒr sich spricht und die keine Betroffenheitsrhetorik mehr ĂŒberdecken kann.

Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines großen Teils der Bevölkerung: Ein Staat, der die eigenen BĂŒrger nicht mehr vor bekannten GefĂ€hrdern schĂŒtzen kann, hat seine elementarste Aufgabe verfehlt. Sicherheit ist kein Luxus, sondern die Grundvoraussetzung eines funktionierenden Gemeinwesens.

Worte allein reichen nicht mehr

Merz kĂŒndigte an, die Bundesregierung werde „alles tun, um den oder die TĂ€ter so schnell wie möglich zu fassen“ und ĂŒber Konsequenzen „mit Entschlossenheit und Besonnenheit“ entscheiden. Doch genau hier liegt die Krux. Wie oft wurde in den vergangenen Jahren nach AnschlĂ€gen von „Konsequenzen“ gesprochen? Und wie oft folgten diesen Worten tatsĂ€chlich handfeste Taten?

„Diese StraftĂ€ter, diese Extremisten, haben in der Mitte unserer Gesellschaft keinen Platz.“

Ein starker Satz. Aber er wĂ€re glaubwĂŒrdiger, wenn die Politik nicht jahrelang genau jene ZustĂ€nde geschaffen hĂ€tte, die solche Taten ĂŒberhaupt erst ermöglichen. Wer konsequente Abschiebungen bekannter GefĂ€hrder verschleppt, wer Grenzen offenhĂ€lt und wer Warnungen der Sicherheitsbehörden ignoriert, der trĂ€gt eine Mitverantwortung, die sich nicht mit Betroffenheitsfloskeln wegwischen lĂ€sst.

Was Deutschland jetzt braucht

Der Kanzler betonte, der Schutz der freiheitlichen Gesellschaft stehe ĂŒber parteipolitischen Differenzen. Das ist richtig. Doch der Schutz dieser Gesellschaft beginnt nicht bei Sonntagsreden, sondern bei einer knallharten Sicherheits- und Migrationspolitik, die den Namen auch verdient. Deutschland braucht Politiker, die fĂŒr dieses Land regieren – nicht gegen es.

Die traurige Wahrheit ist: Die KriminalitĂ€t in Deutschland hat ein Rekordniveau erreicht, Messerangriffe gehören inzwischen zum grausamen Alltag. Und solange der Staat lieber reagiert als handelt, wird sich an diesem Zustand nichts Ă€ndern. Die BĂŒrger dieses Landes haben ein Recht auf Sicherheit – und sie haben es satt, dieses Recht immer wieder einfordern zu mĂŒssen.

In Zeiten, in denen staatliche Institutionen versagen und Unsicherheit zum Dauerzustand wird, besinnen sich viele Menschen wieder auf bestĂ€ndige Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein Anker der StabilitĂ€t und eignen sich als sinnvolle Beimischung zur Absicherung eines breit gestreuten Vermögens – gerade dann, wenn das Vertrauen in Politik und Institutionen erschĂŒttert ist.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Rechts- oder Anlageberatung dar. FĂŒr Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich und sollte eigenstĂ€ndig recherchieren beziehungsweise fachkundigen Rat einholen.

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