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Kettner Edelmetalle
13.05.2026
09:32 Uhr

Irans Raketenarsenal weitgehend intakt – Trumps Triumphgeheul entpuppt sich als Luftnummer

Irans Raketenarsenal weitgehend intakt – Trumps Triumphgeheul entpuppt sich als Luftnummer

Was als historischer Schlag gegen das Mullah-Regime inszeniert wurde, könnte sich in den kommenden Wochen als eine der größten propagandistischen Mogelpackungen der jüngeren Militärgeschichte herausstellen. Gleich zwei renommierte US-Blätter berichten unter Berufung auf Erkenntnisse amerikanischer Geheimdienste, dass die iranischen Streitkräfte bei weitem nicht so empfindlich getroffen wurden, wie es Washington und Tel Aviv der Weltöffentlichkeit weismachen wollten. Der Iran soll demnach noch über rund 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie etwa 70 Prozent seines Raketenarsenals verfügen – Zahlen, die das offizielle Erfolgsnarrativ wie ein Kartenhaus zusammenstürzen lassen.

Geheimdienste widersprechen dem Weißen Haus

Die „New York Times“ schreibt unter Berufung auf Personen mit Zugang zu den jüngsten Geheimdienstanalysen, das Regime in Teheran habe wieder Zugriff auf nahezu sämtliche unterirdischen Lagerstätten erlangt. 30 von 33 Raketen-Abschussrampen seien wieder unter iranischer Kontrolle. Die „Washington Post" hatte bereits zuvor ganz ähnliche Zahlen genannt: Etwa 75 Prozent der mobilen Abschussrampen und rund 70 Prozent der Raketen seien noch einsatzbereit. Mehr noch: Die Mullahs sollen es geschafft haben, beschädigte Raketen instand zu setzen und sogar neue zu fertigen. Besonders brisant – die Stellungen entlang der strategisch entscheidenden Straße von Hormus, jener Lebensader des weltweiten Ölhandels, seien weitestgehend wiederhergestellt.

Trump tobt – und greift zur ganz großen Keule

Die Reaktion des US-Präsidenten ließ nicht lange auf sich warten. Auf seiner Plattform Truth Social wetterte Donald Trump gegen die Berichterstattung und bezeichnete diese gar als „praktisch Verrat". Wer behaupte, der iranische Gegner habe militärisch gut abgeschnitten, unterstütze den Feind, so der Präsident. Es ist ein altbekanntes Muster: Wann immer Fakten dem politischen Narrativ widersprechen, werden die Überbringer der unangenehmen Nachrichten zu Staatsfeinden erklärt. Dass es sich diesmal nicht um irgendwelche Boulevardblätter, sondern um zwei der traditionsreichsten US-Zeitungen handelt, die ihre Erkenntnisse zudem aus dem Inneren des Sicherheitsapparats beziehen, scheint im Eifer des Gefechts unterzugehen.

Die wahren Kosten eines vermeintlichen Triumphes

Während Washington der eigenen Bevölkerung einen militärischen Erfolg verkauft, mehren sich die Hinweise auf die immensen Kosten dieses Abenteuers. Senator Mark Kelly, Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte jüngst, dass die Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs stark aufgezehrt seien. Betroffen sind unter anderem Marschflugkörper vom Typ Tomahawk, die ATACMS-Raketen, die SM-3-Abfangraketen sowie die Geschosse für die Patriot-Flugabwehrsysteme. Generalstabschef Dan Caine versucht zwar zu beruhigen und versichert, die laufenden Missionen seien ausreichend versorgt. Doch die wirklich beunruhigende Frage stellt sich erst dahinter: Reichen die amerikanischen Bestände noch aus, falls China tatsächlich in absehbarer Zeit einen Schlag gegen Taiwan wagt?

Brüchige Waffenruhe und eine ungewisse Zukunft

Aktuell hält eine fragile Waffenruhe, die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende kommen kaum voran. Wenn die Berichte stimmen – und es spricht wenig dagegen –, dann sitzt Teheran weit weniger geschwächt am Verhandlungstisch, als die Trump-Administration glauben machen will. Das Mullah-Regime könnte jederzeit eine neue Eskalationsrunde einleiten, und die Welt müsste die Folgen tragen. Besonders Europa, das sich von Washington in dieses Abenteuer hat hineinziehen lassen, ohne über eigene strategische Konzepte zu verfügen, dürfte erneut die Zeche zahlen. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz übt sich derweil in beredtem Schweigen – kritische Distanz zu amerikanischen Militärabenteuern war noch nie eine Stärke Berliner Außenpolitik.

Was bedeutet das für Anleger und Sparer?

Geopolitische Krisen dieser Größenordnung haben handfeste wirtschaftliche Konsequenzen. Sollte sich die Lage am Persischen Golf erneut zuspitzen – und die iranischen Raketenstellungen entlang der Straße von Hormus sind hier das entscheidende Drohpotenzial –, droht ein Ölpreisschock historischen Ausmaßes. Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls passieren diese Meerenge. Bereits jetzt profitieren die großen Ölkonzerne wie BP und Shell prächtig von der Unsicherheit. Verbraucher in Deutschland werden den Preis an der Zapfsäule und in den Heizkostenabrechnungen erneut zu spüren bekommen – eine zusätzliche Belastung in einem Land, dessen Wirtschaft ohnehin am Tropf hängt.

In solchen Zeiten geopolitischer Verwerfungen, in denen selbst Geheimdienstberichte zur politischen Verhandlungsmasse werden und Regierungen die Wahrheit nach Belieben biegen, zeigt sich der wahre Wert krisenfester Vermögenswerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden bewährte Anker in stürmischen Zeiten – sie kennen weder Fake News noch Propaganda, sie reagieren nicht auf die Launen von Präsidenten, sondern auf die fundamentalen Verhältnisse von Angebot und Nachfrage. Wer sein Vermögen breit aufstellen will, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle als Bestandteil eines wohlüberlegten Portefeuilles kaum vorbei.

Fazit: Die Wahrheit als erstes Kriegsopfer

Was bleibt nach diesen Enthüllungen? Vor allem die ernüchternde Erkenntnis, dass die Bevölkerungen westlicher Demokratien von ihren eigenen Regierungen systematisch in die Irre geführt werden. Krieg wird als sauberer chirurgischer Eingriff verkauft, militärische Realitäten werden geschönt und Kritiker zu Verrätern erklärt. Es ist ein Muster, das auch die deutsche Politik kennt – man denke nur an die jahrelangen Beschwichtigungen zur Lage der Bundeswehr. Bürger, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen, tun gut daran, sich nicht auf offizielle Verlautbarungen zu verlassen, sondern eigene Schlüsse zu ziehen und ihr Vermögen entsprechend zu schützen.

Haftungsausschluss: Die Inhalte dieses Artikels geben die persönliche Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder und stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Für individuelle Entscheidungen in Bezug auf Geldanlagen, steuerliche oder rechtliche Fragen sollte stets ein qualifizierter Fachberater hinzugezogen werden. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

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