Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
30.03.2026
06:51 Uhr

Iranischer Angriff auf Aluminium-Giganten in Bahrain: Rohstoffmärkte im Würgegriff der Eskalation

Die geopolitische Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter dramatisch zu – und diesmal trifft es die globale Aluminium-Industrie mit voller Wucht. Der bahrainische Aluminiumhersteller Alba, einer der größten Produzenten weltweit, ist nach eigenen Angaben Ziel eines iranischen Angriffs geworden. Zwei Menschen seien bei dem Vorfall am Samstag leicht verletzt worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Bahrains unter Berufung auf das Unternehmen meldete. Das Ausmaß der Schäden an den Produktionsanlagen werde derzeit noch geprüft.

Revolutionsgarden bekennen sich zu koordinierter Attacke

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten unverhohlen, sie hätten neben Alba auch den Konzern Emirates Global Aluminium ins Visier genommen. Die Begründung? Vergeltung für Angriffe auf zwei iranische Stahlwerke. Darüber hinaus warfen die Revolutionsgarden beiden Aluminiumproduzenten Verbindungen zu US-amerikanischen Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen vor – ein Vorwurf, der in der aufgeheizten Atmosphäre des Iran-Konflikts wie ein Brandbeschleuniger wirkt.

Was hier geschieht, ist nichts weniger als die systematische Destabilisierung einer Branche, die rund neun Prozent des weltweiten Aluminiumangebots liefert. Neun Prozent. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen, um zu begreifen, welche Schockwellen diese Eskalation durch die globalen Rohstoffmärkte senden wird.

Produktion bereits massiv eingeschränkt

Dabei war die Lage schon vor dem jüngsten Angriff alles andere als rosig. Wegen der anhaltenden Störungen in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus hatte Alba bereits Anfang März drei Schmelzlinien stillgelegt – das entspricht immerhin 19 Prozent der eigenen Produktionskapazität. Da der Konzern aufgrund der Sperrung der Meerenge kein Metall mehr an seine Kunden versenden konnte, berief er sich am 4. März auf höhere Gewalt und setzte sämtliche Lieferverpflichtungen aus. Ein Schritt, der in der Branche einem Alarmsignal gleichkommt.

Und Alba steht mit diesem Problem keineswegs allein da. Die bahrainische Foulath Holding, Muttergesellschaft von Bahrain Steel, meldete ebenfalls höhere Gewalt an – begründet mit den militärischen Konflikten und daraus resultierenden logistischen Engpässen. Die gesamte Metallindustrie der Region steht unter enormem Druck.

Europas Industrie im Fadenkreuz der Knappheit

Für die europäische und insbesondere die deutsche Industrie sind diese Entwicklungen Gift. Aluminium ist ein unverzichtbarer Werkstoff für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie die Bauindustrie. Wenn knapp ein Zehntel der globalen Produktion wegbricht oder massiv eingeschränkt wird, steigen die Preise – und zwar nicht nur für Aluminium, sondern in einer Kettenreaktion für zahlreiche Vorprodukte und Endprodukte.

Deutschland, das ohnehin unter einer schwächelnden Wirtschaft, explodierenden Energiekosten und einer erdrückenden Bürokratie ächzt, kann sich eine weitere Verteuerung industrieller Grundstoffe schlicht nicht leisten. Doch statt die heimische Industrie zu stärken und für Versorgungssicherheit zu sorgen, hat die Politik in Berlin jahrelang auf ideologiegetriebene Energiewende-Fantasien gesetzt und dabei die harten Realitäten der Geopolitik sträflich ignoriert.

Rohstoffknappheit als Dauerzustand?

Die Eskalation im Nahen Osten zeigt einmal mehr, wie fragil die globalen Lieferketten sind. Die Straße von Hormus, durch die täglich ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Rohstofftransports fließt, ist zum Nadelöhr geworden, das jederzeit vollständig blockiert werden könnte. Die Drohungen der iranischen Revolutionsgarden, weitere Vergeltungsschläge durchzuführen, lassen nichts Gutes erahnen.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Absicherung im Portfolio. Während Industriemetalle wie Aluminium den Launen kriegerischer Auseinandersetzungen ausgeliefert sind und Lieferketten über Nacht zusammenbrechen können, bieten Gold und Silber als bewährte Krisenwährungen einen Anker der Stabilität. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle als elementaren Baustein einer breit diversifizierten Anlagestrategie in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, gründlicher Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen