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Kettner Edelmetalle
15.04.2026
08:43 Uhr

Iran-Konflikt treibt deutsche Wirtschaft in die Planungslähmung

Iran-Konflikt treibt deutsche Wirtschaft in die Planungslähmung

Die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft wird von einer neuen Schockwelle erfasst. Die jüngste Ifo-Konjunkturumfrage zeichnet ein düsteres Bild: Fast vier von fünf Unternehmen in Deutschland können ihre eigene Zukunft nicht mehr verlässlich einschätzen. Der bewaffnete Konflikt im Iran hat die Unsicherheit auf ein Niveau katapultiert, das man seit Februar 2024 nicht mehr gesehen hat. Man fragt sich unweigerlich: Wie viele Krisen kann die deutsche Wirtschaft eigentlich noch verkraften?

Rekordunsicherheit in Zahlen

Die Daten sprechen eine unmissverständliche Sprache. Im März gaben 78,6 Prozent der befragten Unternehmen an, dass es ihnen schwer oder eher schwer falle, ihre künftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen. Noch im Februar lag dieser Wert bei 75,4 Prozent – ein Anstieg von über drei Prozentpunkten innerhalb eines einzigen Monats. Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, brachte es auf den Punkt: Der Krieg im Iran habe die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spürbar erhöht. Für viele Unternehmen seien die Folgen für das eigene Geschäft derzeit schlicht nicht kalkulierbar.

Was Wohlrabe diplomatisch formuliert, bedeutet im Klartext: Deutschland steuert blind durch einen ökonomischen Nebel, den die geopolitischen Verwerfungen immer dichter werden lassen. Und die Bundesregierung? Sie schaut zu.

Die Industrie am Abgrund

Besonders dramatisch ist die Lage im verarbeitenden Gewerbe – jenem Sektor also, der einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaftskraft bildete. Hier liegt der Anteil der verunsicherten Unternehmen bei erschreckenden 87,7 Prozent. Seit Oktober 2021 – wohlgemerkt seit über vier Jahren – verharrt dieser Wert durchgehend oberhalb der 80-Prozent-Marke. Das ist kein konjunktureller Schluckauf mehr, das ist ein strukturelles Siechtum.

In den energieintensiven Branchen nimmt die Misere geradezu groteske Ausmaße an. Die Chemiebranche, einst Aushängeschild des Industriestandorts Deutschland, meldet eine Unsicherheitsquote von rund 95 Prozent. Bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren sind es 93,9 Prozent. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen: Praktisch kein einziges Chemieunternehmen in Deutschland kann derzeit seriös planen. Und das in einem Land, das sich einst rühmte, der Exportweltmeister zu sein.

Energiepreise als Brandbeschleuniger

Die Eskalation im Nahen Osten trifft Deutschland an seiner verwundbarsten Stelle: der Energieversorgung. Nachdem die ideologiegetriebene Energiewende der vergangenen Jahre bereits für explodierende Strompreise und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit gesorgt hat, drohen nun durch den Iran-Konflikt weitere massive Verwerfungen auf den Ölmärkten. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus instabilen Regionen – ein Problem, das man durch den voreiligen Ausstieg aus der Kernenergie selbst verschärft hat – rächt sich nun bitter. Steigende Energiepreise sind für die ohnehin gebeutelte Industrie wie Salz in offene Wunden.

Dienstleister und Logistik unter Druck

Doch nicht nur die Industrie leidet. Im Dienstleistungssektor schnellte die Unsicherheit von 66,6 auf 72 Prozent empor. Besonders hart trifft es den Bereich Transport und Logistik, wo 88,1 Prozent der Unternehmen über massive Planungsschwierigkeiten klagen – ein Anstieg von über fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Die globalen Lieferketten, die sich nach den Corona-Verwerfungen gerade erst mühsam erholt hatten, stehen erneut vor erheblichen Störungen.

Im Handel verharrt die Unsicherheit auf einem bedrückend hohen Niveau von 84,4 Prozent. Selbst das Baugewerbe, das traditionell stärker von der Binnennachfrage abhängt, meldet mit 73,4 Prozent einen weiteren Anstieg. Die Krise kennt keine Branchengrenzen mehr.

Ein Land, das seine Stärke verspielt

Was wir hier beobachten, ist mehr als eine vorübergehende Delle. Es ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen, die Deutschland systematisch seiner wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit beraubt haben. Die Deindustrialisierung, die explodierende Bürokratie, die weltweit höchsten Energiekosten, eine Steuerlast, die Unternehmer in die Flucht treibt – all das hat den Standort Deutschland so fragil gemacht, dass jeder externe Schock sofort durchschlägt.

Wohlrabe warnte eindringlich: Je länger die Unsicherheit anhalte, desto stärker gerieten Investitionen und Wachstum unter Druck. Das ist keine Prognose, das ist eine Diagnose. Unternehmen, die nicht planen können, investieren nicht. Unternehmen, die nicht investieren, schaffen keine Arbeitsplätze. Und ein Land ohne Investitionen und Arbeitsplätze verliert seine Zukunft.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag auf dem Papier beeindruckend klingen – doch was nützen Schulden, wenn die Unternehmen, die diese Schulden eines Tages über Steuern zurückzahlen sollen, reihenweise in die Knie gehen? Es braucht keine weiteren Schuldenberge, sondern endlich eine Politik, die den Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig macht.

Gold als Fels in der Brandung

In Zeiten derart massiver geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Während Aktienmärkte nervös schwanken, Lieferketten zusammenbrechen und Unternehmen im Nebel stochern, bewährt sich Gold seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher. Wer sein Vermögen in Krisenzeiten schützen will, kommt an physischen Edelmetallen als stabilisierendem Baustein eines breit diversifizierten Portfolios kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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