
Hotelriese REVO am Abgrund: 125 Standorte vor dem Aus – ein Symptom des deutschen Wirtschaftsniedergangs

Die deutsche Wirtschaft taumelt von einer Krise in die nächste, und nun trifft es einen der größten Hotelbetreiber Europas mit voller Wucht. Die REVO Hospitality Group hat beim Amtsgericht Charlottenburg für sage und schreibe 140 Gesellschaften ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Rund 125 Hotelbetriebe in Deutschland und Österreich stehen damit auf der Kippe – ein Desaster, das weit über die Branche hinaus Schockwellen sendet.
Ein Imperium bröckelt: Die Dimensionen der Pleite
Das Portfolio des Hotelkonzerns umfasst insgesamt 250 Häuser in zwölf europäischen Ländern und 135 Städten. Was einst als Erfolgsgeschichte begann – 2008 übernahm das Unternehmen sein erstes Hotel in Leipzig – entwickelte sich zu einem Kartenhaus, das nun in sich zusammenfällt. Von 51 Hotels im Jahr 2020 wuchs die Gruppe in nur fünf Jahren auf 250 Standorte an. Eine Expansion, die sich als fataler Größenwahn entpuppen sollte.
Die Gläubiger dürften sich bereits warm anziehen. Bei Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung liegt die Quote erfahrungsgemäß bei mageren 15 Prozent. Zulieferer, Immobilieneigentümer und Geschäftspartner werden auf Forderungen in Millionenhöhe verzichten müssen. Ein weiterer Sargnagel für das ohnehin angeschlagene Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Mitarbeiter: Zwischen Hoffnung und Bangen
Für die rund 5.500 Beschäftigten gibt es zumindest einen schwachen Trost: Der Betrieb soll vorerst weiterlaufen. Bei der Agentur für Arbeit wurde eine Vorfinanzierung der Gehälter für Januar bis März beantragt. Wieder einmal springt also der Steuerzahler ein, um die Folgen unternehmerischen Versagens abzufedern. Man fragt sich unweigerlich, wie lange dieses System noch tragfähig ist.
„Mit den überwiegend in Eigenverwaltung beantragten Verfahren für die rund 140 Gesellschaften bestehen gute Aussichten für eine zügige Sanierung und eine langfristige Fortführung", erklärt Rechtsanwalt Gordon Geiser von der Kanzlei GT Restructuring.
Optimismus, der angesichts der Faktenlage fast schon zynisch anmutet. Bis zum Sommer sollen die wirtschaftlichen Probleme gelöst sein – ein ambitionierter Zeitplan, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet.
Die wahren Ursachen: Politisches Versagen trifft auf wirtschaftliche Realität
Die Gründe für die Schieflage sind vielfältig, doch sie alle haben einen gemeinsamen Nenner: das systematische Versagen der deutschen Politik. Die explodierenden Energiekosten, die massiven Mindestlohnerhöhungen und die allgemeine Kostenexplosion bei Lebensmitteln und Mieten haben die Branche in die Knie gezwungen.
Besonders der Mindestlohn verdient einen kritischen Blick. Seit seiner Einführung 2015 wurde er von 8,50 Euro auf mittlerweile 13,90 Euro pro Stunde angehoben – eine Steigerung von über 60 Prozent. Für 2027 ist bereits die nächste Erhöhung auf 14,60 Euro vorgesehen. Was politisch als sozialer Fortschritt verkauft wird, erweist sich für arbeitsintensive Branchen wie die Hotellerie als Todesstoß.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Hotels und Beherbergungsbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr 2025 einen realen Umsatzrückgang von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im September 2025 lag der reale Umsatz sogar 6,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Menschen haben schlicht weniger Geld für Reisen und Übernachtungen – eine direkte Folge der Inflation und der sinkenden Kaufkraft, die wiederum auf die verfehlte Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre zurückzuführen ist.
Selbst die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent wird die Branche kaum retten können. Die Effekte werden durch steigende Fixkosten für Energie, Personal und Lebensmittel weitgehend aufgezehrt – ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ein Symptom einer tieferen Krise
Die Insolvenz der REVO-Gruppe ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Symptom des schleichenden wirtschaftlichen Niedergangs Deutschlands. Während die Politik sich mit ideologischen Projekten beschäftigt und die Bürger mit immer neuen Belastungen überzieht, sterben die Unternehmen wie die Fliegen. Die Hotelbranche ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Fehlentscheidungen zeigt sich einmal mehr der Wert stabiler Vermögenswerte. Während Unternehmen pleite gehen und Arbeitsplätze verschwinden, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren Wert. Sie sind seit Jahrtausenden ein bewährter Schutz gegen wirtschaftliche Turbulenzen und politisches Versagen – eine Eigenschaft, die in der aktuellen Lage wichtiger denn je erscheint.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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